Kommunalwahl 2020
Da geht was!

Der QUH Jahresrückblick 2019 / pt.1

Und hier kommt er, der traditionelle QUH-Jahresrückblick zwischen den Jahren: Die eindrücklichsten, besten, absurdesten Momente des Jahres 2019 in der Gemeinde Berg.

Unser Rückblick beginnt ausnahmsweise schon mit einem Rückblick auf den Rückblick des vorletzten Jahres: Dort, im vorletzten QUH-Artikel des Jahres 2018 wurde sie bekannt: die mögliche Kandidatur des Ex-Feuerwehrkommandanten Tobi Völkl-Mirlach als Bürgermeister für die EUW: https://quh-berg.de/der-quh-jahresrueckblick-2018-3/

Tobi Völkl-Mirlach (EUW) oder Elke Link (QUH) 2018: “Alle anderen werden ausgebootet!

Das Stück “Kandidatenkür” entwickelte sich dann in der ersten Jahreshälfte zur tragischen Komödie: Denn ohne dass Tobi seine Kandidatur jemals selbst über ein “Ich brauche noch etwas Bedenkzeit!” hinaus bestätigt hätte oder er auch nur von irgend jemanden nominiert worden wäre, einigten sich Bgm. Monn (“Mein Wunschkandidat!”), CSU (“Wir unterstützen ihn!”) und die SZ in den kommenden Wochen in einer seltenen Allianz darauf, dass damit die Entscheidung über den Bürgermeisterposten so gut wie gefallen sei. Allein Tobi entschied sich anders, für seine Firma und seine Familie. Die EUW hat dann keinen anderen Kandidaten in ihren Reihen gefunden (https://quh-berg.de/buergermeisterdaemmerung/). Am 15. März wissen wir, ob Elke es geschafft hat. Ansonsten passierte im Januar etwas Wunderbares:

Weiße Landschaft mit Wallfahrtskirche in Winterwunderland  (Photo: Josef Wagner)

Der Januar gehörte einem selten gewordenen Naturereignis: dem Schnee, der überreich über der Gemeinde niederging. Mitte des Monats fiel wegen der weißen Pracht sogar die Schule aus. Sehen Sie in diesen trüben Zeiten die schönsten Bilder und Berichte noch einmal hier https://quh-berg.de/das-wunderland-eine-bildergeschichte/ oder hier https://quh-berg.de/elefanten-kakteen-und-herzen/ oder hier https://quh-berg.de/menschen-mit-maschinen-und-schulfrei/ und vor allem hier https://quh-berg.de/das-wiwuland/.

Farchach liebt den Schnee (Photo: Dazze Kammerl)

Im Februar fand dann ein Volksbegehren statt, das die politische Kultur in Bayern verändern sollte: Fast niemand hatte vorab dem “Volksbegehren Artenvielfalt” eine Chance gegeben. Der Freistaat hatte es extra in den Winter gelegt, fast 1 Million Unterschriften wurden benötigt, um eine Volks-Abstimmung über teils recht weit reichende Maßnahmen gegen das Aussterben von Bienen und Insekten herbeizuführen. Von der Politik unerwartet (und auch von den meisten Politikern z.B. in unserer Gemeinde  nicht unterstützt) standen Bayerns Bürger vor den Gemeindeverwaltungen Schlange.

Die erfolgreichste bayrische Volksbegehren aller Zeiten vom Februar 2019

Die QUH unterstützte die Initiative “Berg summt” von Anfang an: https://quh-berg.de/bienen-oder-bauernsterben/ . Schon nach der Hälfte der Zeit war in Berg das nötige Quorum erreicht ( https://quh-berg.de/berg-will-artenvielfalt/ ). Am Ende stimmten 18,3% der Bayern für das Begehren. Der Ministerpräsident gab später im Jahr seinen Widerstand auf und nahm den Gesetzentwurf mit kleinen Änderungen an, sodass es nicht zur Voilksabstimmung kommen musste. Ein seltener Sieg für die Demokratie und den Umweltschutz.

Tierschutz der ganz anderen Art leistete inzwischen QUH-Mitglied Dr. Peter Stelzer, der einem Nashorn vom Zirkus Krone auf die Zähne fühlte: https://quh-berg.de/nashornnarkose/

Dr. Peter Stelzer mit Nashorn Tsavo

Als im März (das Nashorn war aus der Narkose wohlbehalten aufgewacht) auch die Natur wieder erblühte, tat sich einiges in der Berger Landschaft: Rühmliches und Schändliches. Zum einen beschloss der Gemeinderat das von der QUH initiierte Projekt eines Seeabstiegs in Berg: (https://quh-berg.de/skandaloes-und-feige-die-4-sitzung-des-berger-gemeinderates/)

Ein Projekt der QUH: Statt mit einem Geländer zu enden, wird das Grundstück neben dem Hotel Schloss Berg zukünftig zum See hin abfallen

… zum anderen fand die erste von mehreren Baumfällaktionen statt. Allzu viele stattliche Bäume mussten in Berg in diesem Jahr Neubauvillen weichen: https://quh-berg.de/der-baum-ist-tot/. Stellenweise versuchten die Investoren gegen die QUH-Berichterstattung vorzugehen, drohten Klagen an … umsonst (wie unser Engagement für die Bäume).

Übermenschengroß und tot: die gefällte Eiche vom Kapellenweg.

Wie immer berichtete die QUH insgesamt kritisch über das Bauwesen in Berg: https://quh-berg.de/eine-gemeinde-am-scheideweg/.

Hochhausbau in Boomtown Allmannshausen

Außerdem war es im März genau noch 1 Jahr bis zur Bürgermeisterwahl … die meisten Parteien mühten sich bei der Kandidatenkür. Weder EUW noch SPD hatten eine Kandidatin gefunden (und haben es selbst bis heute, 77 Tage vor der Wahl nicht und werden das auch nicht mehr), die CSU suchte noch. Die QUH hat es da besser: https://quh-berg.de/heute-in-genau-einem-jahr/ .

Kultur gab es auch … und was für welche: In der Post brillierte mal wieder die Dorfbühne Aufkirchen. Diesmal sogar mit “moderner Kunst”, welche das Publikum (so wie die Publikumslieblinge Hildegard Zahn und Stefan “Aufschnitt” Meisenzahl, unten rechts im Bild) über alle Maßen erfreute: https://quh-berg.de/mimi-die-mime/

Der Trend zu modernen Kunst ist ungebrochen: die Dorfbühne Aufkirchen (Photo: HP Höck)

Noch mehr freute sich nur QUH-Gemeinderat Andreas Ammer, von dem im Frühjahr zwei Hörspiele in den Münchner Kammerspielen aufgeführt wurden und der (etwas verfrüht, wie er meint und zusammen mit FM Einheit) den Günter-Eich-Preis für sein künstlerisches Lebenswerk verliehen bekam: https://quh-berg.de/guenter-eich-preis-geht-nach-berg/

Andreas Ammer an den Münchner Kammerspielen bei der Arbeit zur Aufführung seines Hörspiels “The King Is Gone” mit der Hochzeitskapelle, Frauke Poolman, Wowo Habdank & Friedrich Ani (Photo: Raymond Römke) 

Den zweiten Teil unseres Jahresrückblickes lesen Sie morgen hier an dieser Stelle; unter anderem mit der aufregendsten Geschichte des Jahres und der unverschämtesten Falschmeldung.

 

Und wie jedes Jahr auch in diesem noch eine letzte Bitte: Wenn es Ihren etwas bedeutet, all diese Nachrichten zuerst und umsonst hier auf dem QUH-Blog zu erfahren, beachten Sie bitte bei Gefallen unsere (natürlich quittiert absetzbare) Spendenkontonummer für all den Speicherplatz, auf dem wir all das für Sie bereithalten:

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Kommentieren (1)

  1. Gast
    2. Januar 2020 um 15:00

    War bestimmt ein Elektroboot auf dem Starnbergersee… Klimaneutral…

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