12.8.: Zwei astronomische Höhepunkte

Haben Sie morgen Abend noch nichts vor? Dann sollten Sie sich unbedingt noch schnell eine “Sofi”-Brille besorgen, eine Decke und ein Picknick einpacken und sich nach Aufkirchen aufmachen – dort erwarten Sie nicht nur Sonne, Mond und Sterne, sondern auch Sonnenteleskope, die Vereinsmitglieder der Sternwarte am südlichen Teil der Lindenallee aufgestellt haben – natürlich nur bei klarem Wetter. Und im Anschluss schauern die Perseiden …

Die Stadien der Sonnenfinsternis (GrafiK. Sternwarte Berg mit Stellarium)

Stefan Schmid, Vorsitzender der Sternwarte, schreibt:

“Dieses Mal muss man nicht bis spät in die Nacht warten. Es handelt sich nämlich um eine partielle Sonnenfinsternis, die am 12. August kurz vor Sonnenuntergang beginnt. Immerhin steht eine Bedeckung von knapp 89% bevor.

Leider ist die “Sofi” nicht von unserem Sternwartengelände aus zu beobachten, da Bäume die Sicht Richtung Westen versperren.

Deshalb weichen wir aus: Bei klarem Himmel stellen unsere Vereinsmitglieder ab 19 Uhr einige Sonnenteleskope im südlichen Teil der Lindenallee auf (direkt hinter dem Aufkirchner Parkplatz).

Wir freuen uns über alle Interessierten, die gemeinsam mit uns diesen “speziellen” Sonnenuntergang genießen möchten.

Es müssen jedoch einige Sicherheitsregeln beachtet werden. Ansonsten drohen schwere Schädigungen der Augen. Es darf niemals ungeschützt in die Sonne geschaut werden! Besonders bei der Verwendung von Ferngläsern und Teleskopen ist darauf zu achten, dass spezielle Sonnenschutzfilter bzw. -folien verwendet werden. Am einfachsten ist die Verwendung von zertifizierten Sonnenfinsternis-Brillen, die im Fachhandel angeboten werden. Die Sternwarte Berg hat auch noch einen Restbestand an Brillen, die wir an diesem Abend für einen kleinen Unkostenbeitrag abgeben können.

Die genauen Zeiten und weitere Informationen sind auch auf unserer Homepage zu finden: https://www.sternwarte-berg.de/partielle-sonnenfinsternis-und-perseidennacht-am-12-august-2026/

An diesem Tag gibt es noch ein weiteres astronomisches Highlight: das jährliche Maximum des Perseiden-Sternschuppenschauers!

Um 22 Uhr beginnt deshalb – bei klarem Himmel – unsere alljährliche „Perseidennacht” auf dem Gelände der Sternwarte Berg. Da der Mond zu diesem Zeitpunkt bereits mit der Sonne untergegangen ist, bietet sich uns ein perfekt dunkler Himmel für die Sternschnuppenjagd!

Für diese kostenlose Veranstaltung ist keine Reservierung erforderlich. Besucherinnen und Besucher können gerne eigene Liegestühle oder Picknickdecken mitbringen und auf unserer Wiese den sommerlichen Nachthimmel genießen. Außerdem besteht die Möglichkeit, durch unsere Teleskope Sternhaufen, Galaxien und andere Himmelsobjekte über Berg zu beobachten.”

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Die neue Selbstbedienungshofhütte

Am vergangenen Samstag wurde die neue Selbstbedienungshofhütte beim Wunderl in Höhenrain eröffnet. Rosi Hartmann ist es gelungen, ihr “Geschenkeschrankerl Höhenrain” zu vergrößern und eine persönlich und liebevoll gestaltete Version der überall um sich greifenden e-Kioske zu gestalten.

Rosi Hartmann vor ihrer Hütte – mit eigenem pinkfarbenem Einkaufskorb

In Rosis Hütte gibt es ein vielfältiges Angebot – zum Beispiel Mehl, Backmischungen und Nudeln von der Off-Mühle in Sindelsdorf.

Mehl, Nudeln und Backzutaten von der Off-Mühle

Auch Kleinigkeiten zum Verschenken, Handgemachtes und vorbereitete Geschenkpackerl sind zu haben. Mit dabei im Sortiment sind Artikel von Petra Fischer aus Bachhausen und Petra Wernetshammers s’10erl sowie Kraus/Hartl-Honig. Auch ein Kühlschrank mit Getränken steht in der Hütte.

“handgmacht” von Petra Fischer

Bezahlt wird in die Kasse oder per PayPal.

Und die Krönung: Rosi hat sogar pinkfarbene Eierschachteln gefunden!

Pretty in Pink

Wir gratulieren zur Neueröffnung und wünschen viel Erfolg!

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Der Erfolg der Ateliertage

Einen großen Erfolg samt bestens gefülltem Marstall konnten die Künstler der Ateliertage verbuchen. Die Vernissage zu ihrem 40-jährigen Jubiläum am Freitag Abend war geradezu ein gesellschaftlicher Event samt Reden von Bürgermeister Steigenberger, Kulturbeauftragtem Andy Ammer & der Künstlerin Juschi Bannaski.

Die Künstler:innen der Ateliertage baten zu Tisch (in Rot Juschi Bannaski bei der Begrüßung)

Zum Jubiläum waren die Künstler offenbar bestens inspiriert. Den QUH-Preis für das schönste Werk, ein warmer Händedruck der QUH-Vorsitzenden Elke Link, ging an eine monumentale Stickarbeit von Teresa Erhard.

Teresa Erhard erhält den QUH-Ehrenpreis der Ateliertage für ihren Wandteppich “Robinson und Gäste”

Der Berger Kulturbeauftragte Andy Ammer erzählte in seiner Rede davon, dass viele Berger durch die Ateliertage zum Sammler geworden seien und dass er aus eigener Anschauung wisse, dass “definitiv ein Leben mit Kunst im Haus schöner ist als eines ohne”. Er erinnerte daran, dass sogar zwei Künstler:innen, nämlich Petra Jacob und Dazze Kammerl, schon vor 40 Jahren bei den allerersten Ateliertagen dabei waren.

Seit 40 Jahren Künstler der Ateliertage: Dazze Kammerl

Die älteste Künstlerin, Lucie Plaschka, kündigte an, aus Altersgründen in Zukunft nicht mehr an den jährlichen Events teilzunehmen. Sie verabschiedete sich mit einem schwarzen, zum Tisch umfunktionierten “A”, dem Wahrzeichen der Ateliertage.auf dem zum Abschied ein abstrakter Blumenstrauß arrangiert war.

Lucie Plaschka (mitte), mit Freundinnen an ihrem Künstlertisch

Die überaus sehenswerte Ausstellung ist nur noch heute von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

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