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Faaasching!

Wie jedes Jahr unser Bericht aus den Faschingshochburgen der Gemeinde. Besonders gut gefiel uns Qühen die Einladung zum “Scheunenfest” des Pfarrverbandes Aufkirchen zu dem allerlei “schräge” Gestalten erschienen sind …

Schon mal gelungen: Einladung samt Kuh!

Von den Masken her war das Senioren-Fest jetzt schon legendär: Das Motto “Bauer sucht Frau” fand regen Anklang:

Das perfekte Paar: “Bauer” Marion Wieser und “Frau” Michi Friedinger

Auch eine wahrhafte Revolution konnte vermeldet werden. Pfarrer Klein-Heßling glänzte als rothaarige Bäuerin mit hochhackigen Schuhen und bewies damit, dass in der katholischen Kirche jetzt endlich auch Frauen Pfarrer sein können.

Pfarrer Mathias Klein-Heßling mit Marion Wieser und Michi Friedinger

Von den Senioren zu den Kindern: Seit Jahrzehnten findet der beliebte MTV-Kinderfasching statt – so auch dieses Jahr. Die Turnabteilung lud ins Vereinsheim in Aufkirchen. Die stimmungsvolle Feier begeisterte kleine und große Narren gleichermaßen. Rund 240 Kinder und Erwachsene verwandelten das Vereinsheim in Aufkirchen in ein farbenfrohes Meer aus kreativen Kostümen.

Zwischen lustigen Spielen wie Zeitungstanz, Schokokusswettessen oder Tauziehen wurde Faschingshits gespielt zu denen die Kinder ausgelassen tanzten. Auch in diesem Jahr sorgten die Tanzeinlage der Tanzgruppen „Assemblé“ für tolle Stimmung.”Es ist schön zusehen, mit wie viel Begeisterung die Kinder dabei sind. Der Kinderfasching ist und bleibt eine feste Größe in unserem Vereinsterminkalender“, resümiert das Organisationsteam des MTV Berg.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Selbstgebackene Kuchen, Muffins und Pizzen fanden reißenden Absatz. Der Verein bedankt sich bei allen Helfern und Spendern, die den Nachmittag möglich gemacht haben.

Und morgen steht erst der alljährliche Höhepunkt der narrischen Zeit statt: der Faschingsumzug von Aufkirchen. Los geht es um 14 Uhr 30 am Krichplatz.

Wie immer unwiderstehlich: die ganze Farchner Werbekampagne 

Den Bericht vom letzten Jahr über dieses schönste aller Berger Faschingstreiben finden Sie hier: https://quh-berg.de/das-ende-vom-fasching/

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Auf den Straßen

Straßenwahlkampf gehört zu den nettesten Auswirkungen einer Wahl. Plötzlich zeigen sich die Parteien, die sechs Jahre kein Wort an ihre Wähler verschwendet haben, vor den Läden. Sie trotzen eisigen Temperaturen, verteilen Geschenke und Broschüren, versuchen mit Wählern ins Gespräch zu kommen …. auch die QUH (die sich allerdings hier im BLOG täglich um alle – nicht nur die eigenen – Wähler kümmert und mit ihnen redet) macht da keine Ausnahme. Letzten Samstag, am Valentinstag, war es wieder einmal so weit:

Bürgermeisterkandidatin Elke Link verteilt die legendären QUH-Weiden

Die QUH blieb auch diesmal ihrem Stil treu und verteilte ihre legendären QUH-Weiden, mobile Berger Grundstücke mit Katzengras, das einzige Wahglkampfgeschenk, dass wächst und  – anders als Kugelschreiber, Schlüsselanhänger, Bierfiuizl – für Mensch und Tier gleichermaßen nahrhaft und nützlich ist. Darin steckt unsere unzerstörbare Metall-QUH, ein begehtes Berger Sammelobjekt.

Das Wahlkampfgeschenk der QUH: Weide samt Steckvieh

Wer uns verpaßt hat: am 28. Februar stehen wir vor dem REWE in Berg. Kandidaten, Weiden und QÜHE (ja, auch Broschüren) werden wieder zahlreich vorhanden sein.

Das QUH-Crew-Selfie: die QUH-Kandidaten #2 (Andreas Ammer), #5 (Cédric Muth), #19 (Ralf Grundmann), #17 (Michael Kundt), #20 (Jokl Kaske) und unsere #1 Elke Link samt Valentinsherzchen  vor dem Kriegerdenkmal (mehr dazu s.u.)

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Aufkirchen braucht einen Dorfplatz

Nichts ist in unserer Gemeinde so kostbar wie Grund und Boden. Nichts fehlt mehr als Plätze an denen man sich zufällig einmal treffen kann, um zu reden. Dabel liegt im Zentrum unserer Gemeinde ein fast brachliegendes Grundstück: Der Platz vor dem Kriegerdenkmal gegenüber des Edeka in Aufkirchen … DER zentrale Platz der Gemeinde … wird von der Bevölkerung kaum genutzt. 

Das verwaiste Zentrum von Aufkirchen (Photo Marco Goetz)

Deshalb hat die QUH bei dem Starnberger Architekten Marco Goetz, der durch seine minimal-invasive Revitalisierung des Starnberger Bahnhofs Schlagzeilen gemacht hat, gebeten, sich einmal Gedanken zu diesem 660 Quadratmeter großen Platz zu machen, die er beim QUH-Neujahrsempfang am letzten Wochenende vorgestellt hat.

Marco Goetz bei der Präsentation seines im Auftrag der QUH entwickelten Entwurfes für Aufkirchen

Marco Goetz analysierte zunächst den Bestand. Das Kriegerdenkmal steht in der Mitte des Platzes. Symmetrisch, herrschaftlich flankiert von zwei Bäumen. Der Platz wird kaum genutzt, nicht einmal die Bänke an der Seite der Grünfläche laden Besucher ein. Marco Goetz visualisierte seine Ideen spielerisch mit einem Schachfeld und ein paar Figuren:

Der von der Bevölkerung ungenutzte Bestand:

Zur Verblüffung der QUH-Mitglieder sprach sich Marco Goetz vehement für einen Erhalt des Kriegerdenkmales aus. Es hat sich in der Tat nicht immer an dieser Stelle befunden. Es mußte vor einigen Jahrzehnten im Zuge des Neubaus der Schule der Oskar-Maria-Graf-Staue am Ortseingang weichen. Marco Goetz erwägt sogar, das Denkmal näher an den Gehsteig und ins Bewusstsein zu rücken, aber ihm etwas von seiner drohenden, zentralperspektivischen Gebärde zu nehmen. Er schlägt deshalb einen Standort links an der Kirchenmauer vor.

Ein neuer Platz für das Kriegerdenkmal, ein neuer Pavillon

Die Kirchenmauer würde Marco Goetz im Zuge der Umbauarbeiten gerne auf eine einheitliche Höhe bringen (sie ist an der Südseite, in Blickrichtung von der Straße niedriger als links). Den Parkplatz würde der Architekt praktischerweise beibehalten, allerdings davor – so etwa wie in Münsing – einen Pavillon mit einer Terrasse zum Platz hin errichten, in dem Kaffee oder/oder Blumen verkauft werden könnten. Dem Denkmal soll durch einen Baum etwas von seiner Monumentalität genommen werden. Der Pavillon oder Kiosk auf der rechten Seite (auf dem Schachbrett symbolisiert durch die Holzklötze auf der rechten Seite) öffnet sich zum Platz hin.

Ein Platz zum Verweilen und Gedenken zugleich

Einige weitere, asymmetrisch angebrachte Bäume könnten auf kleinstem Raum eine parkähnliche Atmosphäre herbeizaubern. Und als Höhepunkt …

Ein kleiner Park statt ein monumentaler. leerer Platz 

… schlägt Marco Goetz vor, den nächsten Maibaum dann hier in der Mitte des Dorfes zu errichten, auf dass dann fröhlich mitten im Dorf um ihn herum getanzt werden kann.

Die Idee von Marco Goetz / Architekt Starnberg auf dem Spielbrett …

.. und als eine erste Ideenskizze.(Alle Abbildungen © Marco Goetz)

Das Grundstück gehört der Stiftung der Katholischen Kirche. Früher befand sich hier das Mesnerhaus, das im Krieg zerbombt wurde.

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Das Kunstwerk des Monats Februar mit Quirin Leppert

Das Kunstwerk des Monats Februar mit Quirin Leppert
Am heutigen Mittwoch, 11.2., wird wieder ein Kunstwerk des Monats im Katharina-von-Bora-Haus präsentiert. Die Kuratorin Katja Sebald hat eine Auswahl von Bildern aus der Serie “Stadtleben – Landleben” des Allmannshauser Fotografen Quirin Leppert ausgesucht. Quirin Leppert (c) Patricia Wiede Quirin Leppert, Jahrgang 1963, wuchs in München auf. Nach Fotoassistenzen in weiterlesen...

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