Endlich wieder: Kunst mit Menschen

Endlich wieder gab es das Kunstwerk des Monats mit Gesellschaft  – und diesmal, kurz vor der Sommerpause, wieder als Doppelkunstwerk: Kuratorin Katja Sebald präsentierte bei der gut und mit gebührendem Abstand besuchten Veranstaltung je ein Werk des verstorbenen Bildhauers Gerd Jäger aus Farchach und der Malerin Isabelle Roth aus Gilching.

Katja Sebald freute sich, die Kunstwerke endlich wieder vor Publikum vorstellen zu dürfen

Von Gerd Jäger, der die geborene Züricherin Isabelle Roth während der Ateliertage schon als Gast bei sich im Atelier hatte, hatte die Künstlerin Katja Sebald für diese Reihe sehr ans Herz gelegt. Nun konnte sie ihm zwei Wünsche gleichzeitig erfüllen. Zum einen wurde ein Werk von Isabelle Roth als Kunstwerk des Monats präsentiert:

“Juli”

Dazze Kammerl lieh Gerd Jäger die Stimme und las aus seinen Briefen.

Dazze Kammerl und Isabelle Roth

Der zweite Wunsch, den Katja Sebald Gerd Jäger erfüllte, war einer, den sie ihm zunächst nicht erfüllt hatte. Bei einer früheren Veranstaltung hatte Gerd Jäger eine frühe Kopfskulptur, bestehend aus einem Tierschädel, einer Schreibmaschine sowie Holz- und Eisenteilen ausstellen wollen, die Katja Sebald aber zu untypisch fand. Nun kam sie seinem Wunsch posthum nach und stellte die Skultptur im Katharina-von-Bora-Haus aus. Dort können Sie beide Werke zu den Öffnungszeiten besichtigen.

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Die schöne neue Berg-Welt

Gemessen an der Planungszeit ist es vielleicht eines der größten Berger Bauprojekte, am letzten Wochenende wurde es vollendet: die Etztalstraße in Oberberg ist schön, aber auch zum Symbol des Scheiterns Berger Bauleitplanungen geworden.

Anwohnerproteste vor 10 Jahren in der Etztalstraße Oberberg

Schon vor 10 Jahren hieß es hier im QUH-Blog im Artikel “Neues aus der Etztalstraße” etwas resignierend: “Wir haben in den vergangenen Wochen mehrfach über die Erschließung der Etztalstraße und die damit verbunden Kosten für die Anwohner berichtet.” – Auch 10 Jahre später ist noch keine Einigung darüber erzielt worden, ob es sich beim Ausbau der Straße (die teilweise noch ein Schotterweg war, andererseits seit Jahrzehnten existiert) um einen Ausbau oder eine Ersterschließung handelt (was erhebliche Unterschiede in den Kosten für die Anwohner bedeutet).

Über ein Jahrzehnt später: Die neu ausgebaute Etztalstraße

Apropos Anwohner: Ebenfalls in der Etztalstraße ist eines der umstrittensten Neubauprojekte der Gemeinde ebenfalls kurz vor der Fertigstellung. Auf 2 Gartengrundstücken wurden hier in der bekannten Neu-Berger Bauweise einige maximalverdichtende Häuser errichtet, die sich weit über die Straße erheben.

Das schöne neue Berg

Aufs genaueste genügen die Häuser den extra wegen ihnen aufgestellten “Einfachen Bebauungsplan”, der pro Grundstück eine Beschränkung der Wohneinheiten vorsieht und auf die Vorschrift von Hausgrößen verzichtet, da es in der Nachbarschaft mehrere größere Villen gibt.

Die zeit der großzügigen Villen ist hiermit vorbei: So wie im Speckgürtel von München wird es aussehen, das “Neue Berg”. Gegen die massive Bebauung war nichts mehr zu machen. Gegen die überhohen Abgrabungen von fast 2m gab es Einwendungen und Proteste … bleiben werden sie trotzdem. 

Der Kampf ist verloren: Das Haus beginnt 2m betonierte Meter über dem Erdboden

Falls Sie sich für die Wohnungen in den Häusern interessieren … sie sind leider bereits für 7-stellige Beträge verkauft.

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Im Garten lauschen statt in die Röhre gucken – ein Konzert

“Unser Land und unser Kultur- und Musikleben haben eine der schwersten Krisen des öffentlichen Lebens seit dem Ende 2. Weltkriegs zu bewältigen”, hießt es auf der Homepage der Deutschen Orchesterstiftung, die einen Nothilfefonds für freiberufliche Musiker eingerichtet hat. Diesem Nothilfefonds kamen Spenden aus einem Konzert im Aufkirchner Garten der Familie Fuhlbrügge zugute. Wie kam’s?

v.l.n.r.: Herbert Zimmermann, Carsten Duffin, Rolf und Hildegard Fuhlbrügge, Uwe Schrodi und Stefan Tischler (Foto: H.-P. Höck)

Hildegard und Rolf Fuhlbrügge sind Abonnenten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Während der Corona-Krise fanden natürlich keine Konzerte statt, sodass von den ingesamt acht Konzerten nur vier gespielt werden konnten – und so verloste das Orchester 30-minütige Gartenkonzerte unter den Abonnenten. Familie Fuhlbrügge hatte Glück und bekam am vergangenen Sonntag Besuch: Carsten Duffin (Horn), Herbert Zimmermann (Trompete), Uwe Schrodi (Posaune) und Stefan Tischler (Tuba) spielten für Fuhlbrügges und ihre Freunde und Bekannte unter blauem Himmel und mit gebührendem Abstand Bernstein, Bruckner und Udo Jürgens. Die dabei gesammelten Spenden kommen der Musikernothilfe der Deutschen Orchesterstiftung zugute.

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Rauch ohne (echtes) Feuer

Rauch ohne (echtes) Feuer
Dichter Rauch stieg gestern am Sportgelände Berg Nord auf. Doch keine Sorge – zum Glück war nicht der Kunstrasen in Flammen aufgegangen, sondern die Kreisbrandinspektion veranstaltete eine Übung. Feuerwehrübung am Huberfeld (Foto: FFW Berg) Die Feuerwehr Berg organisierte die Durchführung der Veranstaltung mit 64 Teilnehmern aus dem ganzen Landkreis. Noch weiterlesen...

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Erneute Teilsperrung der A95

Erneute Teilsperrung der A95
Verhagelt: Aufgrund mehrerer Gewitter und technischer Probleme konnte Abbau des Traggerüsts der Brücke am Autobahndreieck Starnberg nicht fertiggestellt werden. Die Autobahndirektion Südbayern informierte über erneute nächtliche Sperrungen in dieser Woche. Die Münchsfuhr, wie es bei Oskar Maria Graf noch hieß, wird kompliziert. Teilsperrungen auch in dieser Woche In der Pressemitteilung heißt weiterlesen...

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Tempo 30? Ein Appell

Tempo 30? Ein Appell
Vor nicht allzu langer Zeit, genauer gesagt am 12. März 2020, wurden die Tempo-30-Schilder in der Marienstraße angebracht. Dort befindet sich nicht nur die Grundschule, sondern auch Kindergarten, Hort und Gemeindebücherei. Nun wird dieses Tempolimit leider oft nicht eingehalten. Man bat uns daher, etwas “Werbung” für die Sache zu machen. Dr. Silke Rogosch, weiterlesen...

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