Die QUH auf Instagram

Lange schon betreibt die QUH neben diesem Blog eine facebook-Seite, auf der Sie immer aktuell erfahren, wenn hier ein neuer Artikel erscheint (Bitte “liken”: https://www.facebook.com/QUH-Berg-145423535515495/ ). Seit ein paar Wochen haben wir “heimlich” auch einen Instagram-Accout eingerichtet: https://www.instagram.com/dasistberg/?hl=de Unter “DasistBerg” finden Sie – wie es zu Instagram gehört – nicht unbedingt die politischen Nachrichten aus der Gemeinde, sondern den Beweis, dass wir in Berg eigentlich gar nicht sooo schlecht leben … geht hier doch die Sonne über dem See unter und der Mond darüber auf:

Mond über dem See

Auf “Dasistberg” finden sich die wirklich “wichtigen” Dinge der Gemeinde und schönen Ereignisse des Dorflebens, die es nicht unbedingt in unseren Blog schaffen. Zum Beispiel wenn in Bachhausen ein Huhn die Straße überquert …

Huhn über der Straße

… oder aber wenn in Allmannshausen ein Fisch köstlichst gegrillt wird …

Fisch über dem Grill

… oder wenn am Bürgermeistertisch (ein Vorschein der Zukunft?) mal zur Abwechslung eine Frau Platz genommen hat:

Elke Link am Bürgermeistertisch

In wenigen Wochen haben wir schon fast ein Vierteltausend Abonnenten eingesammelt.

Diese und die anderen Fotos finden Sie auf unserem Instagram-Accout “dasistberg”

 

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Jetzt nach Süden sehen

Es ist Freitag der 13. … es ist 21.30 Uhr am Abend, über dem See scheinen die Sterne, vielleicht ziehen ein paar Wolken auf, das Wasser hat noch 19,4 Grad, und ist damit  mehr als 2 Grad wärmer als die Luft, die nur noch 17,2 Grad hat. Die Mitglieder des Gemeinderates können davon eigentlich nichts wissen, da sie sich auf einem gemeinsamen Ausflug befinden. … Und doch kann jeder Mensch auf der Welt, jeder Berger, jeder Gemeinderat, wo immer er auch ist, genau jetzt vor Augen haben, wie es bei uns ist und noch einen sehnsüchtigen Blick nach Süden, Richtung Alpen werfen …

Die Webcam von Edwin Kunz in Leoni, schön wie immer (© Edwin Kunz) heute abend

Anders als die jedem Berger bekannte, eher meterologische, nicht immer geputzte und streng nach Westen ausgerichtete Simmerding-Cam ( https://www.simmerding.de/webcam-wetter/ ) ist die Webcam des Photographen Edwin Kunz aus Leoni ( http://edwin-kunz-webcam.de/webcam/leoni_sued/#/ ) mehr ästhetisch orientiert und darauf aus, tagein tagaus schöne Bilder zu produzieren … und sie zu speichern.

Und sie tut das so zuverlässig, dass man auf der Webseite von Edwin hunderte von grandiosen Bildern, Sonnenuntergänge, Unwetter, Wolkenlandschaften, Lichtspiegelungen usw. sozusagen “Best of Starnberger See” betrachten kann.

Ein kleiner Ausschnitt aus der Kunz-Galerie vom See; die Bilder sind auf der Webseite groß anzuklicken

Ein weiteres Highlight sind einige archivierte Zeitrafferaufnahmen … zum Beispiel jenes vom Gewitter vom 28. August gegen 22 Unr 30, als der fleißigen Kunz-Cam wunderbare Aufnahmen von Blitzen über dem See gelangen:

Lightning over Starnberg Lake (© Edwin Kunz) am 28.8. (Bildschirmphoto)

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Cilli Schmid RIP

2019 ist offenbar das Jahr, in dem die Berger Institutionen sterben. Am Sonntag ist Cilli Schmid, um die es in letzter Zeit bereits etwas still geworden war, verstorben. Ihr Werk wird bleiben: Ohne sie gäbe es in Berg keinen Skilift, und auch mancher Fußballer hätte früher nichts zu essen bekommen.

Cilli Schmid (1940 – 2019)

Über Cilli kann man sagen, was man nur über wenige Menschen sagen kann: Ohne sie würde Berg anders – und vor allem viel ärmer – aussehen. Sie hat in Generationen von Bergern Spuren hinterlassen: Es war in den frühen 60er-Jahren, als sie von einer Familie Häring aus Kempfenhausen einen Skilift am Kreuzmöslberg übernahm und ihn dann ein halbes Jahrhundert lang mit ihrem Mann Martin betrieb. Unzähligen Kindern hat sie damit nicht nur die ersten Stunden auf Skiern, sondern auch vielen tausend Menschen und Familien vergnügte Wintertage beschert. Bis heute ist der Skilift (inzwischen geführt von ihrem Sohn Robert und seiner Frau Manina) eine DER Berger Attraktionen … der einzige Skilift so nah an München.

Cilli in frühen Jahren als Maschinistin im Skilift

In ihrem Haus gegenüber vom Skilift hat Cilli Besuchern gerne vom Lift erzählt: Es gibt die Geschichte vom Skilehrer, der in den 70ern im Winter täglich am “schönsten Skihang der Alpen” seine Bögen zog, um dann noch beim Après Ski “bella figura” zu machen und Kindern bei den ersten Fahrversuchen hilft. Oder vom jungen Brasilianer, der in Berg erstmals in seinem Leben Schnee gesehen hat und das Skifahren am Kreuzmöslberg lernte. Oder von den vielen Familien, die ihre Kinder von Jahr zu Jahr haben größer und mutiger werden sehen, bis dann auch die Enkel die gleiche Entwicklung nahmen.

Ein Lebenswerk und eine Institution Cilli sei Dank: der Kreuzmöslberg in den 80ern

“Nebenher” war Cilli in den 80er-Jahren die “Vereinswirtin” in der MTV-Gaststätte, unterstützt von ihrem Mann Martin. Bis heute schwärmen die “alten Herren” des MTV noch von ihrem Essen, vor allem dem legendären “Schweinsbratn”, ihrer Gastfreundschaft und ihrer Geduld bei den manchmal ausgedehnten und ausgelassenen Feiern … obwohl doch ihre gleichzeitig weitergeführte Landwirtschaft am nächsten Morgen nur eine kurze Nacht zuließ. Sonntags gab’s immer selbstgebackenen Kuchen, das Stück um eine Mark! Ein Kuchenrezept von Cilli persönlich finden Sie hier: https://quh-berg.de/2-dezember-2010-11419537/

Cilli war auch eine legendäre Köchin

Morgen, am Freitag, den 13,. findet in Aufkirchen um 14 Uhr die Trauerfeier für Cilli statt. Sie wird an der Seite ihres Ehemannes begraben.

 

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A*B*C

A*B*C
Erster Schultag! Nicht nur für die ABC-Schützen in der Gemeinde, sondern auch für die Schülerinnen und Schüler des LSH Kempfenhausen – denen der Zugang ein wenig erschwert wird. Erster Schultag für Vreni Peters und Leni Eisgruber (Foto: H.-P. Höck) Die Luft vibrierte heute Morgen in Aufkirchen geradezu – voller Stolz weiterlesen...

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Lachen und weinen

Lachen und weinen
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kontaktierte uns heute Café-Frühtau-Wirtin Bettina Hofmann.  Lachend: Bettina Hofmann mit Steinpilz “Da kann ich mithalten”, kommentierte sie unsere Pilzfunde im QUH-Blog. Am Südende des Sees war sie fündig geworden: Prachtexemplar Sie hatte diesen einpfündigen Steinpilz entdeckt. Und nun kommt gleich das weinende Auge: weiterlesen...

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Ein Fall von Parkplatzvernichtung

Ein Fall von Parkplatzvernichtung
Kommt der Herbst, kommen die Baustellen. Mit einmonatiger Verspätung haben endlich die Bauarbeiten an der Bushaltestelle am Kempfenhauser Schullandheim angefangen. Den ganzen August standen dort – mitten im Ansturm der Badewilligen – die Halteverbotsschilder … umsonst. Die Gemeindeverwaltung hatte ebenso umsonst dagegen protestiert. Jetzt erfüllen die Schilder endlich ihren Zweck. weiterlesen...

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