Dringende Wohnungssuche!

Ali Ismail sucht weiterhin dringend eine kleine Wohnung oder übergangsweise ein Zimmer zur Untermiete. Viele kennen sein Gesicht schon vom Einkaufen bei REWE in Berg.

Ali Ismail

Der Pachtvertrag der Wohnung in Kempfenhausen ist vom bayer. Staat gekündigt worden, und Ali muss Ende Juli endgültig ausziehen.  Der Syrer Ali arbeitet derzeit in Teilzeit bei REWE in Berg, der Filialleiter wird ihm einen Ausbildungsplatz anbieten. Umso wichtiger ist es, dass Ali hier in der Nähe eine Wohnung findet, denn er fängt um 7 Uhr morgens mit der Arbeit an. Er verdient Geld und kann Miete zahlen, und seine Betreuerin Barbara Fabricius schreibt uns, er sei sehr freundlich und ordentlich. “Vielleicht ist jemand gewillt, ihn für ein paar Wochen oder länger aufzunehmen”, sagt sie.

Kontakt über quh quh-berg.de

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Neues aus dem Gemeinderat – die 11. Sitzung des Jahres

Treffpunkt Parkplatz Bismarckturm – wegen eines Bauantrags gab es vor der heutigen Sitzung einen Ortstermin. Die Sitzung begann mit einer Gedenkminute für die verstorbene ehemalige Gemeinderätin Hannelore Jüterbock.

Ortstermin

Bekanntgaben und Anfragen:

  • Die Gemeinde bezuschusst nach Vorlage der Abrechnung des letzten Jahres den Ökumenischen Kranken- und Altenpflegeverein weiterhin mit einem niedrigen fünfstelligen Betrag und einem Investitionskostenzuschuss von 8000 €.
  • GR Sokolowski freute sich, zukünftig nicht mehr nach der Einhausung für die Mülltonnen des Gasthofs Die Post in Aufkirchen fragen zu müssen. Allerdings machte ihr nun die Erreichbarkeit des offenbar dahinterliegenden Strom- bzw. Verteilerkastens Sorgen. GR Fuchsenberger freute sich weniger über das Häuschen – so würden die Mülltonnen in der Aufkirchner Ortsmitte nur manifestiert.
  • GR Reiser beklagte die Papierflut bei den Ladungen. Allein für diese Sitzung bekam jedes Gemeinderatsmitglied einen Stapel von gut 4 cm teilweise farbig bedruckten Papiers zugesandt. Er favorisierte personalisierte Sticks, Bgm. Monn zeigte Verständnis, das gehe aber nicht von heute auf morgen. GR Steigenberger plädierte dafür, mit der Umstellung auf ein Ratsinformationssystem nicht zu warten, bis das neue Rathaus stehe – die Neuerung müsse schon mit dem neuen Gemeinderat kommen.
  • GR Julia Galloth fragte, ob an dem neu konzipierten “Seeabstieg” vielleicht ein Kiosk mit einem Automaten für regionale Produkte installiert werden könnte. Bgm. Monn betonte die Wichtigkeit der Förderung regionaler Produkte, ein Kiosk sei auch schon einmal angedacht gewesen, aber definitiv nicht gewünscht. (Es soll kein Badegrundstück entstehen, und direkt nebenan befindet sich das Hotel Schloss Berg mit Biergarten und Restaurant, wo sich Gäste bestens versorgen können.)

Für den fünfköpfigen Aufsichtsrat der Bürgerwind Berg Verwaltung GmbH wurden neben den drei Bürgermeistern, die ihm qua Amt angehören, wie bisher Benjamin Bursic und Wendelin Einsiedler berufen.

Das Integrative Montessori Kinderhaus Aufkirchen wird weiterhin mit dem Gewichtungsfaktor 4,5 + x bezuschusst.

Ein offizielles Lob vom Bürgermeister: Er dankte Bauamtsleiterin Frau Neubert für die Vorarbeit in ihrer Abteilung, die wieder zu Satzungs- bzw. Feststellungsbeschlüssen geführt haben – in dieser Sitzung waren es der Flächennutzungsplan der Gemeinde Berg, der Bebauungsplan “Harkirchen” und der Bebauungsplan “Gewerbegebiet Höhenrain”.

Drei Bauanträge und ein Antrag auf Ausnahme von der Veränderungssperre folgten – lange diskutiert wurde das Objekt, weshalb man sich vor der Sitzung zum Ortstermin traf. Außenbereich oder nicht? Würde auf Innenbereich entschieden, würde das sicherlich ausstrahlen – der Antrag wurde abgelehnt, aber das Gespräch mit dem Bauherrn wird fortgeführt. “Die vernünftigste Lösung”, wie GR Kalinke sagte. “Streiten kostet Zeit und Geld.”

Ebenfalls viel diskutiert war ein Antrag auf Vorbescheid zur Erweiterung eines Pflegedienstes in Höhenrain, und zwar um mehr, als prozentual im Außenbereich als vertretbar angesehen wird. Der Rat wollte den Weg zur Betriebserweiterung ebnen  (das Landratsamt ist die Genehmigungsbehörde) und stimmte auf die einzelnen Fragen mehrheitlich im Sinne der Antragstellerin.

Ein Fair-Trade-Ball für den MTV

Nach der Sitzung beendete  Russland das Spiel gegen Ägypten mit 3:1. Zuvor gab es noch eine Ballübergabe im Ratssaal: Kreis- und Gemeinderätin Sissi Fuchsenberger überreichte GR und MTV-Vorsitzendem Andreas Hlavaty einen “Fair Trade”-Fußball – zur Qualitätsprüfung im Fußballverein mit der Bitte um zukünftige Berücksichtigung bei Gefallen.

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Traurige Nachricht: Hannelore Jüterbock ist tot

Hannelore Jüterbock war lange Jahre ein fester Bestandteil des kulturellen und auch des politischen Lebens in Berg. Am 13. Juni ist sie unerwartet gestorben. Ende Juli gibt es eine Gedenkfeier für sie in Nizza.

Hannelore Jüterbock in ihrem Atelier – im September 2017

2016 verliehen wir ihr den QUH-Preis der Ateliertage. Aus diesem Anlass erschien folgender kurzer Text im Blog, den wir als Nachruf noch einmal veröffentlichen:

Es ist etwas still geworden um die streitbare Künstlerin Hannelore Jüterbock aus Allmannshausen. Aber als die Berger Ateliertage vor 30 p1190855-arbeitskopie-2Jahren erstmals stattfanden, ging das mit auf ihre Initiative zurück. Hannelore hatte gerade mit ihrem “Lüßbach-Projekt” Furore gemacht: Aus Protest gegen die geplante Begradigung des Lüßbaches malte sie auf Zeitungspapier (siehe das nebenstehende Photo) ein fast 30m langes Portrait unseres Bachs und stellte es in Allmannshausen auf. Es gab Proteste gegen die Ausstellung, weil eine Zeitung irrtümlich gemeldet hatte, dass Hannelore mittels einer Pumpe den Bach nach Allmannshausen umleiten wollte. Noch heute lagert das legendäre Bild auf dem Speicher. Eigentlich gehört es noch einmal ausgestellt. Allerdings bezweifelt Hannelore, ob das fragile Objekt das überstehen würde.

Lange Zeit war Hannelore Jüterbock aus dem Berger Kulturleben und der Politik nicht wegzudenken. Ohne die ehemalige Grünen-Gemeinderätin sähe Berg anders aus: die kulturelle Nutzung des Marstalls war ihre Idee.

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Katalog Hannelore Jüterbock, “Das Lüßbach-Projekt” vom Mai 1986 (Ausschnitt)

Auch das Oskar-Maria-Graf-Denkmal wäre ohne ihre Initiative, von der Gemeinde 1 qm Grund für dieses Denkmal geschenkt zu bekommen, nicht realisiert worden. Ganz aktuell stellt Hannelore nicht nur große Werke aus, sondern auch kleine, aber kraftvolle, postkartengroße Etüden, die in Frankreich entstanden sind und an Gerhard Richter erinnern.

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Hannelore Jüterbock “Untitled 2013” / Privatsammlung Berg 

Hannelores Tochter Sabina hat die Mailadresse amisdhannelore@gmail.com eingerichtet für Trauernde, Freunde und Sammler. Ende Juli wird in Nizza eine Gedenkfeier veranstaltet.

Hannelore war ein energischer, streitbarer und künstlerischer Geist, der im berühmten “Stall” in Allmannshausen lebte und arbeitete, aber auch lange Zeit in Südfrankreich lebte. Ihre Werke hängen an vielen Wänden hier im Landkreis.

Unser Beileid gilt ihren Kindern Sabina und Christian und ihrer ganzen Familie.

 

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… und Wunder geschehen gerade in Aufkirchen. Am Montag (Foto. R. Schmid) Schon Am Montag wurden die Mülltonnen des Gasthofs Die Post in Aufkirchen zur Seite gerückt. Dem Gemeinderat und den Anwohnern war die improvisierte Müllablage schon lange ein Dorn im Auge – und der Inhaber der Post wollte eigentlich längst weiterlesen...

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Spiel ohne Grenzen 2018

Spiel ohne Grenzen 2018
Nach einer fast zweijährigen Pause ist es wieder soweit: die Kühe können gemolken, die Tragl erklommen werden. Der Förderverein der Oskar-Maria-Graf-Schule in Aufkirchen lädt für Samstag, den 16.6. von 12 – 16 Uhr zu dem beliebten Schulfest “Spiel ohne Grenzen”. Der gesamte Außenbereich der Schule verwandelt sich in eine riesige Spielwiese. Dieser Tag weiterlesen...

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