Doppelsieg für MTV-Gruppe “Attitude”

Die Gymnastik- und Tanzgruppe „Attitude“ vom MTV Berg hat sich in Mainaschaff den bayerischen Meistertitel in der Altersklasse 30+ gesichert und am selben Wochenende auch den BayernCup im DTB-Dance gewonnen.

Doppelsieg für “Attitude”

Ein erfolgreicher Wettkampftag liegt hinter der Gymnastik- und Tanzgruppe „Attitude“ des MTV Berg. Bei den bayerischen Titelkämpfen am Samstag, 24.07.2026, im unterfränkischen Mainaschaff verbuchte die Mannschaft von Trainerin Annette Egenhofer in der Altersklasse 30+ einen zweifachen Erfolg und qualifizierte sich damit für die Bundeswettkämpfe.

In der Wertung der Bayerischen Meisterschaft Gymnastik und Tanz 30+ zeigten die Damen ihr Können. Die Kombination aus der Gymnastik-Übung mit Reifen und Keulen und der mitreißenden Tanz-Choreografie überzeugte das Kampfgericht, sodass sich die Gruppe am Ende den bayerischen Meistertitel der Altersklasse sichern konnte.

Parallel dazu trat „Attitude“ auch beim BayernCup DTB-Dance an. Mit einer präzisen und dynamischen Präsentation holte sich das Team auch hier den Pokal für den Sieg.

Mit diesem Doppelerfolg hat die Gruppe die Qualifikation für die nationalen Titelkämpfe des Deutschen Turnerbundes (DTB) erreicht und wird im Oktober an der Deutschen Meisterschaften Gymnastik und Tanz 30+ in Röbel teilnehmen.

Trainerin Annette Egenhofer zeigte sich nach dem Wettkampf sehr zufrieden mit dem Auftritt ihrer Mannschaft. Wir gratulieren herzlich!

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Die letzte Sitzung des Gemeinderates vor der Sommerpause

Die letzte Sitzung des Gemeinderats vor der Sommerpause begann mit einem Thema, das nicht auf der Tagesordnung stand: Der Bürgermeister nahm öffentlich Stellung zur “Causa” Gasthof Die Post, die durch Andi Gröbers “offenen Brief” (wir berichteten hier https://quh-berg.de/der-postwirt-schreibt-seinen-gaesten-und-droht-das-gebaeude-abzureissen/ ) etwas eskaliert war. BGM Steigenberger fasste zusammen: Es habe seit 2020 – auf Gröbers Wunsch – über 10 nicht-öffentliche Gespräche gegeben. Er sei auch heute eingeladen gewesen, sei aber in einem “Kurzurlaub”. In Zukunft würden solche Veranstaltungen nur noch öffentlich stattfinden, damit die Bürger sich eine Meinung bilden können. O-Ton Steigenberger: “Wir haben ihm immer mitgeteilt, dass die Nutzung des Gasthofes wichtig ist.” Allerdings habe man Wohnbebauung immer als Gefahr für Biergarten und Saal gesehen. Der Gemeinderat habe keinerlei Zahlen bekommen, auf Grund derer man eine Entscheidung hätte fällen können. Die Gemeinde müsse allerdings eine Gleichbehandlung aller Gewerbetreibenden anstreben. “Wir können nur ermöglichen, was wir für jeden machen würden.”

Der Gasthof zur Post wie er seit langer, langer Zeit ausseht und  nach der Drohung des Inhabers vielleicht nicht mehr lange 

GRin Verena Machnik (Grüne) ergänzte, das Schreiben klinge sehr nach einem “Erpressen” des Gemeinderates. Später fragte sie noch, ob sich die derzeit intensive Parküberwaschung lohne? Da lagen dem Bürgermeister noch keine aktuellen Zahlen vor, allerdings habe man in der Vergangenheit stets 80 – 100.000 € Überschuss gehabt.

Dann lobte der Bürgermeister die Veranstaltung im BERG WERK zu Oskar Maria Graf. Sie sei ein “echtes Highlight” gewesen. Ein Dank ging an den Kulturreferenten und den Kulturverein.

GR Ammer (QUH) fragte nach dem Fortgang der Arbeiten in der neuen “Taverna Blu” in Farchach. Da habe der Pächter Pläne vorgelegt. Ein Baubeginn sei daraufhin erfolgt. Man hoffe auf eine Eröffnung im Oktober.

Dann die Bausachen: 3 Häuser in der Wallbergstraße, 2 davon im Außenbereich, wurden mit 4 Gegenstimmen (FDP & 3 von CSU) abgelehnt An einer anderen Stelle wurde eine Befreiung von einer strikten Dachneigungsvorschrift angefragt. Mit 1 Gegenstimme aus der QUH abgelehnt). Und der ehemalige Keller Verlag in Kempfenhausen darf auf seinem Gelände Wohnraum schaffen. Einstimmig genehmigt.

Nichts ist ewig: Ehemaliger “Gasthof zur Post” in Allmannshausen

Weiter ging es mit der kostspieligen Sanierung des Damms am Schwarzweiher, dessen Wasser beim Bau nicht abgelassen werden darf, der aber dringend saniert werden muss, da er – bei Dammbruch oder Überlauf – den Berger Trinkwasserbrunnen bedrohen würde. Hier wurde ein vorzeitiger Baubeginn beantragt, die Antragstellung zur Förderung des Vorhabens mit bis zu 75% sei  trotzdem möglich.

Einst Idylle, jetzt Krisengebiet: der Schwarzweiher

Dann folgte ein stets heißes Eisen: die Umbenennung und “Aufstufung” eines Weges zur Ortsstraße. Der MTV hatte beantragt, den Weg neben dem neuen MTV-Gebäude, bisher “Hüterloh”, nach dem Schenker des Grundstückes in “Paul-Huber-Weg” umzubenennen. Die Gemeinde würde “Trägerin der Straßenbaulast”. Eine Umwidmung als Straße würde zudem die Eigentümer der anrainenden Grundstücke entlasten. Wir ersparen Ihnen, die langen Diskussionen wiederzugeben. Das Vorhaben wurde schließlich einstimmig beschlossen. Wer letztendlich die Straße bezahlen wird, ist noch offen.

Es schloss sich eine Frage und Information über das ans Rathaus anschließende Grundstück an, das derzeit als Baustelleneinrichtung benutzt wird und nicht gerade eine Zierde der Gemeinde ist. Dieser Lagerplatz muss laut Bürgermeister bis auf Weiteres (offenbar über das Jahresende hinaus) bestehen bleiben, um u.a. die Perma-Baustelle Kapellenweg zu entlasten.

Mit dem Appell, sich doch bitte beim “Energy Sharing”, das im Rahmen von “EnTranC” umgesetzt wird, anzumelden, endete die öffentliche Sitzung.

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Ein Unglück kommt selten allein …

Eigentlich hätte alles so gut wie unbemerkt ablaufen können: Planmäßig wurde ein Schieberkreuz an der Baustelle an der Lindenallee von der beauftragten Firma ausgetauscht – und zwar nachts, damit die betroffenen (und rechtzeitig informierten) Anwohner möglichst wenig davon in Mitleidenschaft gezogen würden.

Die Baustelle an der Lindenallee Ende Juni

Die Bewohner am Kiem-Pauli-Weg erhielten rechtzeitig Informationen über die Arbeiten (die Situation war sogar im Vorfeld simuliert worden), gegen 21 Uhr wurde noch am Kapellenweg geklingelt, um Bescheid zu geben, dass das Wasser abgesperrt würde. Der Rest von Berg wäre problemlos über den Brunnen Harkirchen versorgt worden, der Druck hätte ausgereicht.

Das Schieberkreuz

Doch wie es der Teufel will, kam es in derselben Nacht unabhängig von den Reparaturarbeiten zu einem lange unbemerkt gebliebenen Wasserrohrbruch bei der MS Klinik in Kempfenhausen, der erst heute morgen lokalisiert wurde.

Der Vorplatz der MS Klinik

Der Vorplatz der Klinik stand komplett unter Wasser. Der Wasserrohrbruch führte dazu, dass kein Druck mehr in der Leitung war. Der Rohrbruch alleine wäre ohne die Reparatur an der Lindenallee allerdings auch kein Problem gewesen … doch so kamen zwei Dinge zusammen. Gerade zum Zähneputzen reichte das Rinnsal noch. Insbesondere für Gewerbetreibende und Arztpraxen stellte das ein Problem dar. Aber seit etwa 7 Uhr morgens fließt das Wasser wieder.

Die Mitarbeiter des Wasserwerks waren die ganze Nacht auf den Beinen, um den Rohrbruch zu finden und das Problem zu beheben – danke allen, die nächtlich im Einsatz waren und jetzt hoffentlich eine Runde schlafen!

Auf der Homepage der Gemeinde finden Sie ebenfalls eine Information darüber: https://www.gemeinde-berg.de/information-zur-trinkwasserversorgung-erfolgreiche-reparatur-am-hauptschieberkreuz-und-unvorhergesehener-rohrbruch-in-kempfenhausen?suche=

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Ice Eis Baby pt.2

Ice Eis Baby pt.2
Der QUH-Artikel über die Berger Eisdielen und -automaten gehört zu den erfolgreichsten der letzten Wochen. Jetzt wo die Hitzewelle zurück ist, ist er akteueller denn je: https://quh-berg.de/ice-ice-baby/ Und jetzt kommt zur körperlichen Freude noch die geistige hinzu: Die OMG-Buchhandlung in Berg, die letzte Woche erst mit der Geburtstagsfeier für Oskar Maria weiterlesen...

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