Die Jahreshauptversammlung der FFW Kempfenhausen

Am vergangenen Freitag, den 27.3.26,  fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kempfenhausen in der Gaststätte Manthaler statt. Es kamen zahlreiche aktive Mitglieder, Fördermitglieder, Ehrenmitglieder und Gäste – der Nebenraum war voll besetzt, obwohl gar keine Neuwahlen stattfanden. Eine personelle Veränderung gab es dennoch.

Schriftführerin Ramona Bachofner, 1. Vorstand Benjamin Gitter, 1. Kommandant Christian Ebert

Das Amt der Schriftführerin wurde neu besetzt. Die bisherige  Schriftführerin Lisa Maugg war weggezogen und musste ihren Posten deshalb aufgeben. Einstimmig wurde Ramona Bachofner zuvor bei einer Vorstandssitzung zur neuen kommissarischen Schriftführerin benannt und bei der Jahreshauptversammlung vorgestellt.

Zunächst ließen Vorstand Ben Gitter und Christian Ebert das vergangene Jahr Revue passieren. Der Vorstand berichtete über die zahlreichen Vereinsveranstaltungen vom Christkindlmarkt über die Sonnwendfeier, von der Baumpflanzchallenge übers Ramadama bis zum Christbaumsammeln der Jugendfeuerwehren, der Kommandant ging auf Einsätze und Fortbildungen ein. Derzeit zählt die Feuerwehr insgesamt 87 Mitglieder – darunter aktive und passive Mitglieder, Ehrenmitglieder sowie Förderer. Besonders erfreulich ist die starke Nachwuchsarbeit: 12 Jugendliche engagieren sich in der Jugendfeuerwehr, während 10 Kinder in der Kinderfeuerwehr erste Erfahrungen sammeln und spielerisch an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt werden. Wie auch Kreisbrandinspektor Thomas Schade später in seinem Redebeitrag hervorhob, wird den Kindern und Jugendlichen in der Kempfenhauser Feuerwehr besonders viel Zeit und Engagement gewidmet. Thomas Ebert, Gerätewart, berichtete ausführlich über den Zustand von Fahrzeugen und Gebäude sowie  über Neuanschaffungen. Über den Kassenstand wurde ebenfalls Rechenschaft abgelegt, die Kasse wurde geprüft, der Vorstand entlastet.

Rupert Steigenberger hob in seiner Ansprache die herausragende Stellung der fünf Ortsfeuerwehren – Berg, Kempfenhausen, Bachhausen, Höhenrain und Allmannshausen – hervor. Gemeinsam bilden sie nach der Kreisstadt Starnberg die personell stärkste Feuerwehr im Landkreis. Steigenberger zeigte sich beeindruckt vom außergewöhnlichen Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die neben Beruf und Familie nicht nur Einsätze leisten, sondern auch regelmäßig an Übungen teilnehmen. Besonders ging er auf die Herausforderungen des Tagesdienstes ein, der aufgrund der beruflichen Situation vieler Feuerwehrdienstleistender schwer abzudecken ist. Umso mehr würdigte er die Einsatzbereitschaft des Ersten Kommandanten Christian Ebert, der nahezu jederzeit verfügbar ist.
Auch Kreisbrandinspektor Thomas Schade nahm wie gesagt an der Versammlung teil und fand lobende Worte für die Arbeit der Feuerwehr. Er würdigte insbesondere das außergewöhnliche Engagement von Kommandant Ebert – nicht nur im Einsatzdienst, sondern auch für das soziale Gefüge im Dorfleben.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Bericht des Ersten Kommandanten Christian Ebert, der im Anschluss an seinen Bericht eine eindrucksvolle und emotionale Rede  hielt. Unter dem Leitgedanken „TEAM KEMPFENHAUSEN“ stellte er klar, dass es bei der Feuerwehr um weit mehr geht als Einsatzzahlen oder Vereinsstrukturen. Entscheidend seien Kameradschaft, Vertrauen und ein starkes Miteinander. Nicht die Größe einer Organisation bestimme ihre Stärke, sondern der Zusammenhalt ihrer Mitglieder. Gerade in einer Zeit, in der Krisen zunehmend unberechenbar werden, gewinnt laut Ebert der Begriff der Resilienz an Bedeutung – die Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern und gestärkt daraus hervorzugehen. Diese Stärke entstehe jedoch nicht im Alleingang, sondern nur im Team. Für ihn bedeutet Feuerwehrdienst weit mehr als Übungen und Einsätze: Es ist Verantwortung gegenüber Nachbarn, der Gemeinschaft und der gesamten Gemeinde.

Mit Urkunden und Nadeln geehrt

Mit nachdenklichen Worten stellte Ebert die Frage, was geschehen würde, wenn niemand mehr bereit wäre, auszurücken oder Verantwortung zu übernehmen. Ein Verzicht auf die Freiwillige Feuerwehr wäre nicht nur ein Verlust an Einsatzkräften, sondern ein Verlust an Sicherheit, Vertrauen und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Daher appellierte er eindringlich, das „Team“ weiter zu stärken und neue Mitglieder zu gewinnen. Werte wie Kameradschaft und Verlässlichkeit müssten aktiv gelebt und weitergegeben werden. Seine Rede schloss er mit dem Leitspruch der Feuerwehr: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“

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Vollsperrung der Dorfstraße in Farchach

Über die Elektronische Fahrplanauskunft des MVV wurde die Vollsperrung der Dorfstraße in Farchach von 30.3. bis 10.4. bekanntgegeben – über die Gemeinde konnten wir die Meldung noch nicht verifizieren, auhc vom Landratsamt kam nicht wie sonst eine Mitteilung – also vielleicht sicherheitshalber vor Ort noch einmal schlau machen. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald wir mehr wissen – oder gebt uns gerne über die aktuelle Lage Bescheid.
Sperrung in Farchach
Der MVV hat auf seiner Seite Folgendes veröffentlicht:

Bus 973, 974 und 975: Farchach, Dorfstraße vollgesperrt, Entfall von Haltestellen in Farchach, 30.3.-10.4.26

Im Zeitraum vom Montag, dem 30.3.26 bis Freitag, dem 10.4.26 wird die Dorfstraße in Farchach vollgesperrt sein. Die MVV-Regionalbuslinien 973, 974 und 975 können daher Farchach nicht anfahren und folgende Haltestellen entfallen ersatzlos: “Farchach, Auf der Lüften”, “Farchach, Kirche” und “Bachhausen, Mühlenweg”.  Auf der MVV-Regionalbuslinie 975 entfällt auch die Hst. “Bachhausen”. Als Ersatz wird die Hst. “Biberkorstraße” bedient. DIe MVV-Regionalbuslinei 973 ist zusätzlich von der Vollsperrung in Walchstadt vom 7.4. bis 14.4.26 betroffen. In diesem Zeitraum verkehrt die Linie von Bachhausen direkt nach Icking.

Danke, Christian M., für den Hinweis!

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