Gedenkmesse, Ehrensalut und Fahnenabordnungen: die Königstreuen in Berg

Es war wieder soweit: Bis aus Holland kamen König-Ludwig-Fans, Königstreue und Schaulustige, um der Veranstaltung zum 133. Todestag von König Ludwig beizuwohnen. Pater Virgil Hickl OSB aus Ettal hielt die Gedenkmesse, die Berger Blechbläser sorgten für Musik.

Im Zeichen des Gamsbarts

Polizei und Wasserwacht waren gekommen, wohl um das Kreuz im Wasser zu bewachen. Die Guglmänner hingegen blieben aus.

Die Fahnenabordnung des Trachtenvereins König Ludwig “Stamm” Schloß Berg

Nicht fehlen durfte natürlich Vertreter aus Berg. Der Trachtenverein König Ludwig “Stamm” Schloß Berg schickte eine Fahnenabordnung, Zweiter Bürgermeister Andreas Hlavaty kam als Repräsentant der Gemeinde Berg, Dr. Peter Gauweiler ist zuverlässiger Stammgast. Für das Haus Wittelsbach waren Prinz Christoph von Bayern und seine Ehefrau Gudila anwesend.

Gedränge um die Gedenksäule

Mit Kranz und Begrüßungstext: Der 1. Vorsitzende Siegfried Mathes

Ehrensalut

Blaues Blut

Bis nächstes Jahr!

Der 1. Vorsitzende Siegfried Mathes verkündete zum Abschluss gleich das Veranstaltungsdatum im nächsten Jahr: Der 14. Juni 2020 wird es sein.

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Agil, wenn’s brennt: BMW bei der Freiwilligen Feuerwehr Berg

Die Freiwillige Feuerwehr Berg bekam Besuch von BMW. Anlass war ein gemeinsamer Workshop zum Thema “Agiles Arbeiten und agile Rollen”. Dr. Ilse Kulp, die sich bei dieser Gelegenheit bei Bastian Sandbichler und der Führungsmannschaft der FFW, die sich auf dieses Experiment eingelassen haben, bedanken möchte, hat uns freundlicherweise einen Bericht geschickt. “Es hat allen Spaß gemacht”, schreibt sie.

Agil in Berg: BMW und die FFW

Am Freitag, den 07.06.2019, fand im Gerätehaus der Feuerwehr Berg ein Workshop einer Fachabteilung der BMW Group aus München in Zusammenarbeit mit der Freiwillige Feuerwehr statt.

 

 

Inhalt des Workshops war das Vertiefen von agilen Rollen. Das agile Projektmanagement kommt ursprünglich aus dem Bereich des Projektmanagments in der Software-Entwicklung, setzt sich aber aktuell in immer mehr Unternehmensbereichen durch.

 

 

 

Was hat nun agiles Projektmanagement mit der Freiwilligen Feuerwehr zu tun? Nun, wenn der Alarm losgeht, kommen diejenigen zum Einsatz, die vor Ort verfügbar sind – und der Einsatzleiter weiß erst dann, welche Mannschaft zur Verfügung steht. Der Einsatz wird somit immer ad hoc entwickelt, da die Anforderungen und Verfügbarkeit der Einsatzkräfte nicht planbar sind. Die einzelnen Einsatzkräfte verfügen über unterschiedliche Schwerpunktkompetenzen, eine Spezialisierung gibt es aber nicht. Jede/r Feuerwehrfrau/mann muss in der Lage sein, alle Aufgaben übernehmen zu können. Der Einsatzleiter muss mit den im Einzelfall verfügbaren Kompetenzen in seinem Team planen und setzt auf die verantwortungsvolle und flexible Umsetzung. Ein klares Ziel, gute Kommunikation, Einsatzwillen und ein gemeinsames Erledigen aller anfallenden Aufgaben im Team sind nur weitere Fazetten, die den Erfolg eines Feuerwehreinsatzes, aber auch den Erfolg von Projektarbeit in agilen Teams ausmachen.

 

Am vergangenen Freitag hatten nun 9 Kollegen von BMW die Möglichkeit gemeinsam mit 5 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Berg die Aufgaben und die Erfolgsfaktoren der einzelnen agilen Rollen zu erarbeiten.

In einem realitätsnahen Fallbeispiel konnten im Anschluss die Herausforderungen und Vorgehensweise in einem Einsatz erfahren werden. Dazu haben 3 Personen die Rollen der Einsatzleitung, Gruppenführer und Melder übernommen. In dem Fallbeispiel war ein Turm in Brand geraten, auf dem noch 1 Person stand, die mit Hilfe des “Sprungtuchs” gerettet werden musste. Während des Einsatzes wurden auch Personen aus den verrauchten Kellerräumen geborgen und dafür mussten die beteiligten Teams aufgrund der sich ändernden Gegebenheiten und Erkenntnissen koordiniert werden. Nach erfolgreicher Bergung wurde der Einsatz durch den Einsatzleiter beendet und in einer Nachbesprechung die Zusammenarbeit reflektiert.

Dieses einmalige und für alle Beteiligten interessante Projekt entstand auf Initiative einer Kameradin der Feuerwehr Berg, die bei BMW in München arbeitet, und des Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr in Berg, Bastian Sandbichler.

 

 

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Die Chlorung hat ein Ende

Die Chlorung hat ein Ende, und das Wasser soll auch nicht mehr vorsorglich abgekocht werden. 

 

Die Gemeinde Berg informiert auf ihrer Homepage:

Das Gesundheitsamt Starnberg teilte am 13.06.2019 mit, dass die Chlorung des Trinkwassers der Gemeinde Berg sowie der über den Hochbehälter Attenhausen versorgten Ickinger Ortsteile Dorfen, Attenhausen, Schlederloh und Obere Alpe nicht mehr erforderlich ist, da in den letzten Analysen keine mikrobiologischen Verunreinigungen festgestellt wurden.

Bis das Chlor in den Leitungen nicht mehr nachweisbar ist, können jedoch noch einige Tage vergehen.

 

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Das Kunstwerk des Monats Juni 2019

Das Kunstwerk des Monats Juni 2019
Auch im Juni gibt es ein Kunstwerk des Monats: Es stammt von dem Bildhauer Benedikt Zint aus Dietershofen.   Nach einer Mechanikerlehre arbeitete der 1954 geborene Benedikt Zint als Stahlbauer im Bereich Fahrzeugbau. Er ist künstlerischer Autodidakt und malte und zeichnete sein ganzes Leben lang. Durch einen Zufall fand er für seine weiterlesen...

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