Endlich! Ein Kulturzentrum für Berg eröffnet am 18.6.

Am 18. Juni geschieht etwas Wundersames: Im leerstehenden Alten Rathaus von Berg eröffnet das „Bergwerk“, das neue Berger Pop-Up-Kulturzentrum, mit einem Konzert der Münchner All-Star-Band „A Bunch Of Birds“.
Blues wie von Karl Valentin am Missisippi “A Bunch Of Birds” am 18.6. im alten Rathaus von Berg
“A Bunch of Birds” spielen Blues, herzergreifend und akustisch. Man nehme: Eine alte akustische Gitarre, eine Tuba aus New Orleans, die Trompete aus dem Jazz und eine Geige aus der Volksmusik. Das Ergebnis ist „A Bunch Of Birds“. Die Band besteht aus Mitgliedern der Bands „The Notwist“, „Black Patti“ und „Zwirbeldirn“ und spielt zeitlos schöne, handgemachte Musik, einen Blues so blau wie der Himmel über uns, gleichzeitig völlig aus der Zeit gefallen und gleichzeitig auf der Höhe derselben.
Sie beweist, dass Bayern – so wie auch New Orleans – in einem Südstaat liegt. Hätte Karl Valentin den Blues gespielt, dann hätte er wie „A Bunch Of Birds“ geklungen. Die Debut-LP von „A Bunch Of Birds“ war für den „Deutschen Schallplattenpreis“ nominiert.

Einen Bericht des BR über die Band finden Sie hier:

Das BR- Kulturmagazin “Capriccio” berichtet über “A Bunch Of Birds”

Begleitet wird die Band von einer Ausstellung des Berger Photographen Quirin Leppert, der im alten Rathaus parallel seine “Passbilder” zeigt. Wundersame Portraits von einsamen Straßen auf mächtigen Bergen. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr, das Konzert um 20 Uhr.

Quirin Leppert: Passbild

Das “Kulturforum” schrieb über eines der seltenen Konzerte der Band:

“Wie auf Tonkonserve, so wussten A BUNCH OF BIRDS auch live von der ersten Sekunde an für sich einzunehmen. Mit ihrem Old Time Folk Blues, der so vieles an weiteren volksmusikalischen Beigaben von Bluegrass bis hin zur Cumbia zu bieten hat. In einem ergreifenden Vortrag von selten erlesener Schönheit, einem Festspiel für die Ohren und das Gemüt, mit ihrem zeitlosen und gleichsam wie aus einer längst vergangenen Zeit herübergeretteten Liedgut. Man konnte sich nicht satthören, an der Boogie-Lässigkeit in ‚Shake It Loose‘, am Vaudeville-Charme und der tiefenentspannten Jazz-Nonchalance in ‚Carry Me Away‘, an der zu Herzen gehenden, traurigen Melancholie im ‚Papa Waltz‘

https://gerhardemmerkunst.wordpress.com/2025/08/08/a-bunch-of-birds-glockenbachwerkstatt-munchen-2025-08-07/

und die ‘SZ jubelte über das Werk hier: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/bunch-of-birds-album-ferdinand-kraemer-gutfeeling-theresa-loibl-li.3260203

Ihre Videos basteln “A Bunch Of Birds” aus alten s/w Filmen zusammen

WICHTIG: Der Eintritt zu der Veranstaltung, die vom Kulturbeauftragten der Gemeinde Berg und dem Berger Kulturverein organisiert wird, ist frei. Es geht ein Hut für die Künstler herum. Wegen des begrenzten Platzangebots im alten Ratssaal wird dringend eine verbindliche Anmeldung erbeten unter mailto:schad.kulturverein@gmx.de

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Die 5-Sinne-Tour

Am vergangenen Pfingstmontag war Christian Kalinke mit seiner BergSpektiven-Exkursion zur 5-Sinne-Tour unterwegs und Impressionen geschickt. Hannah Kundt hat die Fotos gemacht.

Am Treffpunkt

15 Teilnehmer versammeln sich am Nachmittag des Pfingstmontags gut gelaunt unter imposanten Bäumen „Auf der Lüften“ in Farchach. Sie sind gekommen, unsere heimatliche Natur mit allen Sinnen zu erleben. Was machen die da?

Gefundenes, Gesammeltes

Zum Einstieg gibt es viel Grünzeug, 3 Teekannen und eine Schale mit natürlichen Gegenständen. Alles vor Tourbeginn gesammelt und aufbereitet mit Unterstützung der Kräuterexpertin Jelena Gumeniuk. Und schon wird kräftig geschnuppert, erschmeckt und ertastet. Das Ergebnis – bewusster Genuss tut gut und es hilft, seiner Sensorik einfach wieder mehr zuzutrauen. Wie geht’s weiter?

Durch Felder und Auen

Die Wanderung beginnt. Ob über Wiesen, durch Feuchtgebiete oder am Waldesrand. Jedes Habitat ist anders. Luft, Temperatur, Licht und Geräusche sowie Flora und Fauna ändern sich. Jetzt kommt der Naturschützer und Ornithologe Paul Wiecha ins Spiel. Er hilft uns, die Wahrnehmung zu schärfen.

Nektar!

Was für ein Rendezvous der Sinne, wenn ich mit diesen in Resonanz gehe, ohne abgelenkt zu sein! Gelegentliche Gehmeditationen und Feedbackrunden unterstützen das bewusste Erleben und damit verbundene Lernprozesse.

Was hat‘s gebracht? Ein paar Meinungen der Teilnehmer:

  • So schön, mal wieder zu staunen
  • Wie sinnlich so ein Leben doch sein kann
  • Das waren jetzt 2 Stunden Selbstfürsorge
  • Gemeinsam ist besser als einsam

Und was sagt der Veranstalter?
Er warnt, dass seine Exkursionen Allergien erzeugen können – gegen Lärm, gegen synthetische Aromen und gegen das Starren auf kleine Bildschirme.

Eine weitere 5 Sinne Tour erwartet Sie im kommenden Herbst und zum Jahreswechsel entdecken wir die Magie der Rauhnächte.

Bis bald,
Euer
Christian Kalinke
Gründer von BergSpektiven

 

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