Neueröffnung: Frisuren Aufschnitt

Ein passender Name für einen Friseursalon, der früher eine Metzgerei war. Stefan Meisenzahl eröffnet seinen Laden “Frisuren Aufschnitt” in der ehemaligen Metzgerei Wittur in Höhenrain.

Bald heißt es: Bob statt Bierschinken, Undercut statt Gelbwurst

Stefan hat sich entschlossen, nach seinem Ausflug in die Schauspielerei wieder in seinen ursprünglichen Beruf zurückzukehren.

Lädt herzlich zur Eröffnung ein: Stefan Meisenzahl

Am kommenden Samstag, den 25. März, feiert Stefan ab 10 Uhr die Neueröffnung seines Salons “Frisuren Aufschnitt” und lädt herzlich dazu ein. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Ab Dienstag, den 28.3., geht es dann richtig los.

Die Adresse und die Öffnungszeiten:

Frisuren Aufschnitt
Starnberger Str. 7
82335 Berg
Tel: 08171-4812740
Di – Fr 9 – 18 Uhr
Sa 9 – 12:30 Uhr

Wir gratulieren jetzt schon zur Neueröffnung und wünschen viel Erfolg!

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Neues aus dem Gemeinderat: die 5. Gemeinderatssitzung

Nur eine kleine Tagesordnung war am heutigen Abend vom Berger Gemeinderat abzuarbeiten. Deswegen ging es jedoch nicht minder hitzig und emotional zu. 

Anbau, Fertiggarage, Container? 

Die FFW Höhenrain war Hauptthema der heutigen Sitzung – und sie besetzte sämtliche Zuschauerplätze im Saal. Worum ging es?

Die Höhenrainer Feuerwehr leidet – wie die meisten unserer Berger Feuerwehren – unter Platzmangel. Einerseits ist das eine gute Nachricht – man muss ich keine Sorgen wegen mangelnden Engagements oder mangelnden Nachwuchses machen. Da arbeiten alle fünf Feuerwehren in der Gemeinde Berg wirklich hervorragend, und der oberste Dienstherr – der Bürgermeister – ist sehr auf korrekte Unterstützung bedacht.

Für Höhenrain hatte der Gemeinderat im Juli 2016 einen Anbau – mit “Knick” im Dach – beschlossen, der noch mit der Führung der FFW Höhenrain abgestimmt werden sollte. Im Dezember wurde der Verwaltung eine Stellungnahme seitens der Feuerwehr vorgelegt. Die Feuerwehr wollte auf den Anbau verzichten und favorisierte stattdessen einen Container für die Schutzkleidung sowie eine Garage für das First-Responder-Fahrzeug.

Im Nachgang kam man auf die Idee, das kaum benutzte Heuwehrgerät im Bauhof in Aufhausen unterzustellen und dadurch Platz für zusätzliche Spinde zu schaffen. Es wurde viel gerechnet – und man kam zu dem Ergebnis, dass sogar alle benötigten Schutzanzüge von Aktiven in der Fahrzeughalle untergebracht werden können und bei Bedarf zusätzlich noch – wenn auch in einem anderen Gebäudeteil – im Raum für das Notstromaggregat und andere Gerätschaften Platz wäre. Vorschlag der Verwaltung: Verzicht auf den Container, Fertiggarage für das First-Responder-Fahrzeug.

Kommandant Martin Punscher bat den Gemeinderat letzten Mittwoch zu einer Informationsveranstaltung nach Höhenrain. Vor Ort konnten die Gemeinderäte die Situation in Augenschein nehmen. Martin Punscher plädierte in seiner Präsentation dringend für die Lösung Container plus Fertiggarage. In der heutigen Sitzung schlossen sich allerdings lediglich zweieinhalb Mitglieder der SPD sowie eines der CSU und der Grünen dieser Meinung an. Bgm. Monn wies auf die Folgen einer solchen Entscheidung hin: Er habe den Gemeinderat bereits informiert, dass ein sich in Gemeindebesitz befindliches Grundstück an der Attenhauser Straße für Friedhof, Wohnbebauung und ein neues Feuerwehrhaus genutzt werden könne. Deshalb favorisiere er die günstigere Lösung – die Fertiggarage für ca. 25.000 €.  “Je weniger wir investieren, desto schneller ist ein neues Feuerwehrhaus in Aussicht zu stellen!”

Die vier Gemeinderäte, die eigentlich für sowohl für den Bau des Containers als auch der Fertiggarage plädierten, stimmten mit ihrer Gegenstimme aber versehentlich nur gegen die Garage ab. 11:4 Stimmen lautete das Ergebnis.

Der Rest der Sitzung:

  • Die Querungshilfe am Lohacker soll noch 2017 gebaut werden. Das Staatliche Bauamt möchte eine hälftige Kostenteilung mit der Gemeinde, die Gesamtkosten stehen noch nicht fest.
  • Vom 12.-14. Mai findet der Besuch der Gemeinde Berg in der Partnergemeinde Phalsbourg statt.

Ansonsten gab es einen Antrag zur nachträglichen Legalisierung und Nutzungsänderung von bestehenden Nebenräumen  und dem Neubau eines Carports in Höhenrain. Aufgrund des Zuwachses der Gesamtgrundfläche von 36 % wurde der Antrag wegen Unverhältnismäßigkeit mit 11:4 Stimmen abgelehnt.

Eine weitere – allerdings einstimmige – Ablehnung gab es in Mörlbach, dort sollten Büros in Wohnraum umgewandelt werden. Allerdings nicht in dauerhaft vermieteten, sondern offenbar sollte dort ein Boardinghaus mit Bettenvermietung entstehen. Für diese Nutzung konnten nicht ausreichend Stellplätze dargestellt werden.

Es folgte die nicht-öffentliche Sitzung.

 

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Festivalstimmung bei 10 Jahre neues tanzen

Eine Frau, eine Vision – die Bergerin Kitty Bothe-Hufnagel beschließt vor zehn Jahren, eine eigene Tanzschule zu gründen, Schwerpunkt Moderner Tanz. Mit 20 Schülerinnen startet die vierfache Mutter 2007. Am Ende des ersten Jahres hat sie bereits 80 Schülerinnen und Schüler, die Bandbreite der angebotenen Kurse reicht von Ballett bis zur brasilianischen Tanzform Capoeira, die aus dem Kampfsport kommt. Anlässlich des 10. Geburtstages von neues tanzen gab es vier Aufführungen in der Starnberger Schlossberghalle. 

Die Gala am Samstag (Foto: Andreas Huber)

Heute, 2017, zählt die Tanzschule neues tanzen in der Starnberger Moosstraße 500 Mitglieder. 20 Tanzlehrer arbeiten hier. Und die komplette Familie ist dabei – die Töchter Madeleine, Sophie, Marie und Philine tanzen, Ehemann Oliver ist für die betriebswirtschaftlichen Belange und für die Aufführungstechnik zuständig.

Die ganze Familie auf der Bühne: Kitty Bothe-Hufnagel mit Ehemann Oliver und ihren vier Töchtern 

Kitty Bothe-Hufnagel ist mit der Tanzschule zur Institution avanciert. Das Erfolgsgeheimnis? Ihre tänzerische und didaktische Begabung. Alles wirkt spielerisch und leicht. Dass hinter jedem Kurs eine klare und pädagogisch ausgeklügelte Struktur steht, ahnt man als Zuschauer, wenn man denjenigen zusieht, die seit vielen Jahren dabei sind. Das Niveau der jungen Tänzer ist atemberaubend. Nicht umsonst zählt neues tanzen zu den wenigen Schulen, die zu „Junger Tanz Bayern“ eingeladen werden. Hier messen sich einmal im Jahr die besten Tanzschulen Bayerns im Münchner Gasteig. Einige ihrer Schülerinnen haben sich zu einer professionellen Tanzausbildung entschlossen und arbeiten bereits bei neues tanzen als Lehrerinnen.

Umjubelt: Jugendliche Tänzerinnen in der Schlossberghalle

neues tanzen spielt im gesellschaftlichen Leben Starnbergs und Umgebung eine besondere Rolle – hier treffen sich Kinder im Alter zwischen drei und 20 Jahren aus rund 400 Familien. Es entstehen lebenslange Freundschaften, die auf einer gemeinsamen Leidenschaft beruhen, dem Tanz. Neues tanzen ist aus dem Leben vieler Jugendlicher nicht mehr wegzudenken. Viele Schülerinnen und Schüler verbringen im „Headquarter“ in der Moosstraße einen Großteil ihrer Freizeit, bis zu 15 Stunden tanzen einige hier.

Im Scheinwerferlicht (Foto: Andreas Huber)

Wer das Glück hat, während eines Aufführungswochenendes einmal hinter die Kulissen der Starnberger Schlossberghalle zu schauen, ist gerührt und überwältigt – hunderte von Kindern halten sich hier auf, lachen, üben, tanzen, schminken sich, machen sich gegenseitig Frisuren, warten stundenlang auf ihre Probeneinsätze und Auftritte. Die Stimmung ist ausgelassen – Festivalstimmung.

Standing ovations vom und für das Publikum. Links im Bild: Kitty Bothe-Hufnagel

Anlässlich des 10. Geburtstages von neues tanzen gab es vom 16. bis zum 18. März vier Aufführungen in der Starnberger Schlossberghalle. Den Auftakt bildete am Donnerstagabend gleich eine Zusatzvorstellung – sie musste noch eingefügt werden, weil die Karten für die ursprünglich angesetzten Aufführungen nach wenigen Stunden komplett ausverkauft waren. Bis Samstag Abend waren rund 1700 Zuschauer dabei. Die Tänzerinnen und Tänzer zeigten in drei verschiedenen Programmen ihr Können: Modern Dance, HipHop, Breakdance oder Ballett, ausgeklügelte Choreografien, phantasievolle Kostüme, mitreißende Musik und Licht – die standing ovations bei der Abschluss-Gala am Samstag Abend waren verdient!

(Wir danken unserer “Gastkorrespondentin” Susanne Nunn sehr herzlich für diesen schönen Bericht. Auch alle Fotos, so nicht anders vermerkt, sind von ihr.)

Kitty bekam übrigens auf der Bühne noch eine hinreißende Torte von Melitta Schmid aus Farchach, deren Töchter bei Kitty tanzen und die die allerschönsten Motivtorten backt:

Eine Torte von Melitta (Foto: Sophie Hufnagel)

 

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Geht doch!

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So schnell kann es gehen. Dr. Stephan Meier, der die Bäckermeisterei Meier betreibt, hat aus unternehmerischen Gründen beschlossen, sämtliche Filialen aufzugeben und sich von nun an ganz auf das Münchner Café Luitpold zu konzentrieren. Die Berger Verkaufsstation der Bäckermeisterei Meier Zum Sonntagsladenschluss am 2. April soll der Betrieb endgültig aufgegeben werden. weiterlesen...

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