Mons et orbi

Elke Link & die QUH wünschen allen Bergern und dem ganzen Erdenrund … frohe Ostern und bunte Eier!

Nachzutragen haben wir noch einige Photos von der beeindruckenden Karfreitags-Prozession der beiden Pfarrer Habdank und Zott:

Fast 200 Berger wanderten am Freitag mit den Kirchengemeinden den Kreuzweg hinauf

An jeder Kreuzwegstation wurde von Laien der Leiden Christi gedacht

Am Schluß zog das Holzkreuz in die Wallfahrtskirche ein (Photos W. Steigemann)

Eine beeindruckende Demonstration der Ökumene, der Zusammenarbeit der beiden christilichen Kirchen. Das Fest feiern beide dann am Ostersonntag wieder getrennt ab 5.30 Uhr in ihren Kirchen – die Katholiken in Mariä Himmelfahrt in Aufkirchen, die Protestanten in St. Johannes in Berg. Der evangelische Gottesdienst mit anschließendem Ostereiersuchen findet ab 10 Uhr im Katharina-von-Bora-Haus statt. In Aufkirchen beginnt der österliche Gottesdienst der Katholen um 10.30 Uhr, die Ostereier werden danach im Pfarrhofgarten gefunden.

Kommentieren (0)

2:2 am Lohacker

Gibt es Gerechtigkeit im Sport, eine ausgleichende gar? Gibt es eine höhere Gewalt, die besser als jede TV-Analyse, die Ballbesitz und Torchancen nur in Prozentzahlen misst, die Gemengelage auf dem Platz erspürt und noch schnell Elfmeter zaubert? Die Fans des MTV Berg “rochen” heute jedenfalls den Ausgang des Spiels gegen den FC Phönix München.

In der prallen Sonne: MTV Berg vs FC Phönix München

Fast in eine Löwenzahnwiese verwandelte sich der Platz am Lohacker heute: Ganze neun gelbe Karten vergab der Schiedsrichter an beide Mannschaften – mit fünf zu vier siegten in dieser Beziehung die Gäste. Gut los ging es hingegen für den MTV: In der vierten Minute bereits versenkte John Gerlach das Leder im Tor der Münchner, in der 35. Minute legte Max Plenert nach und erhöhte auf 2:0. In der ersten Halbzeit waren die Berger klar die bessere Mannschaft, auch wenn dem ein oder anderen die erspielten Chancen nicht nutzen konnte. Bereits in der 38. Minute fiel das erste Gegentor. Nach der Halbzeitpause legte der FC Phönix zu – und kassierte in der ersten Viertelstunde denn auch gleich drei gelbe Karten. Den Bergern lag das Glück nicht mehr auf dem Fuß – und so war es beinahe folgerichtig, dass der Foulelfmeter gegen Berg in der Nachspielzeit noch verwandelt wurde. “Es hat danach gerochen”, war aus den Zuschauerreihen zu hören – ebenso wie der Ausdruck “nur gerecht”. Höhere Gerechtigkeit hin oder her, der Endstand war 2:2, Berg ist damit auf Platz neun der Tabelle. Frohe Ostern!

Kommentieren (0)

Auf dem Kreuzweg

Es ist ein Weg wie das Leben: Erhebend und niederschmetternd zugleich. – Am Karfreitag findet wieder die gemeinsame, ökumenische Begehung der 14 Stationen des Berger Kreuzweges durch die evangelischen Kirchengemeinde und den katholischen Pfarrverband statt. Die Prozession beginnt an der ersten Station in Leoni um 9 Uhr. Traditionell wird dabei ein Holzkreuz getragen. Jeder Aufenthalt an den 14 Stationen auf dem Weg hinauf nach Aufkirchen wird von einem anderen Verein oder einer Gruppe aus der Gemeinde mit Texten oder Liedern gestaltet.

Kurz vor der letzten Station in Aufkirchen (Photo: ev. Gemeinde)

Der inzwischen vorbildlich restaurierte Kreuzweg (es gibt Paten für jede Station) ist 1,2 km lang. Er führt vom irdischen Paradies Leoni über die Hölle der Neubaugebiete des oberen Kreuzweges bis in die Wallfahrtskirche Aufkirchen. Über 150 Gläubige und Mitwandernde nahmen im letzten Jahr an der Prozession teil. Der Ursprung des Berger Kreuzweges ist durchaus profan: Er wurde 1856 in einer privaten Aktion vom königlichen Baurat und Starnberger Dampfschifffahrtsbegründer Ulrich Himbsel errichtet, dessen Frau und Sohn der Cholera zum Opfer gefallen waren. Derzeit versucht die Gemeinde, wenigstens die Kreuzwegstationen selbst vor der überwuchernden Bebauung in diesem Bereich zu schützen. Denn der spirituelle Gang von Leoni hinauf bis nach Aufkirchen gibt auch Gelegenheit, über das menschliche Wesen  nachzudenken, denn es ist ein Gang aus der Natur vorbei an modernen Villen, übergroßen Baukörpern und Bausünden bis hinauf in die Kirche.

kreuzwegSpiritueller Weg durch profane Bebauung: der Berger Kreuzweg

Die 14 Stationen, die an die der Via Dolorosa in Jerusalem angelehnt sind:

  • I. Jesus wird von Pilatus zum Tode verurteilt
  • II. Jesus nimmt das Kreuz auf sich
  • III. Jesus fällt zum ersten Mal
  • IV. Jesus begegnet seiner Mutter
  • V. Simon von Kyrene hilft Jesus das Kreuz tragen
  • VI. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
  • VII. Jesus fällt zum zweiten Mal
  • VIII. Jesus tröstet die weinenden Frauen
  • IX. Jesus fällt zum dritten Mal
  • X. Jesus wird seiner Kleider beraubt
  • XI. Jesus wird ans Kreuz genagelt
  • XII. Jesus stirbt am Kreuz
  • XIII. Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß Mariens gelegt
  • XIV. Grablegung.

Apropos “Grablegung”: Deren ergreifendste Darstellung, die ansonsten nur in Rom im Vatikan zu bewundern ist, wird seit dieser Woche bis Juli in einer sensationellen Ausstellung in der “Alten Pinakothek” in München ausgestellt.

Caravaggios “Grablegung Christi”, derzeit in der Alten Pinakothek in München zu bewundern (Detail)

Kommentieren (0)

Wildblumen und Blühwiesen – was kann ich tun?

Wildblumen und Blühwiesen - was kann ich tun?
Am 3. April hat die bayerisches Landesregierung erklärt, die Forderungen des  Volksbegehrens zur Artenvielfalt anzunehmen. Mit 1,7 Millionen Unterschriften ist es das erfolgreichste in Bayerns Geschichte. Die  Staatsregierung hat nach anfänglichen Vorbehalten erklärt, die Forderungen zu erfüllen. Ein Volksentscheid wird nicht nötig. Ein Sieg für das Volk. Ein Sieg für die weiterlesen...

Kommentieren (0)

ÖPNV

ÖPNV
Die Abkürzung kennt mittlerweile jeder: ÖPNV bezeichnet den Öffentlichen Personennahverkehr. Vier Buchstaben, die immer wichtiger werden – Verkehrsinfarkte, Parkplatzmangel, aber auch steigendes Umweltbewusstsein und nachhaltiges Denken führen dazu, dass vor allem in Großstädten immer mehr insbesondere junge Leute dem Konzept der sanften Mobilität folgen. Aber auch auf dem Land soll das möglich werden – für weiterlesen...

Kommentieren (0)