Hereingefeierte Neuigkeit: Freitag 10. 7. (heute) 12 Uhr eröffnet überraschend das Strandhotel Berg neu!

Es klingt ein bisschen wie ein Aprilscherz, aber das Datum passt nicht und es standen heute wirklich drei junge Männer mit Spaten und gastronomischer Erfahrung auf der Terrasse des Strandhotels Berg, verteilten dort Sand und behaupteten, sie hätten gestern einen Pachtvertrag mit Augustiner unterschrieben und mit der Eröffnung der Berger Institution sei nicht irgendwann zu rechnen, sondern … ja, morgen, Freitag 10. Juli. sei Eröffnung.

Bergs neue Wirte? v.l.n.r. : Josef, Alex und Vincent (Foto: K. Lindner)

Der Fotograf dieses wie eine Marienerscheinung in der hiesigen Wirtshausszene aussehenden Bilds schickte uns dazu noch diesen Text:

Gestern haben die neuen Wirte Josef, Alex und Vincent den Pachtvertrag für das Augustiner am See (Strandhotel Berg) unterschrieben – heute wird mit Hochdruck und viel Engagement alles für die Eröffnung vorbereitet, und schon morgen um 12:00 Uhr öffnen sich die Türen. Schneller geht es kaum!

Das passt zu den drei jungen Gastronomen, die viel Erfahrung aus der modernen Gastronomie mitbringen. Zu ihren erfolgreichen Projekten zählen unter anderem die Kneipe 80, Das 80ziger (eine Pop-up-Kneipe in Schwabing, bei der Alex Brenner schon dabei war, Anm. d. QUH), das Ayinger am Rotkreuzplatz (eine Traditionskneipe, gepachtet von Josef Sperl), sowie das Café Theres auf der Wiesn.

Nun soll frischer Wind am Ostufer wehen. Zum Start erwartet die Gäste ein Biergartenbetrieb im oberen Bereich sowie – ganz neu – ein großzügiger Beach-Bereich mit Bar direkt am See. Zunächst gibt es Kleinigkeiten vom Grill und ein attraktives Angebot: Die Halbe Augustiner kostet nur 4,50 Euro. Das Speisenangebot soll in den kommenden Wochen kontinuierlich erweitert werden.

Oberste Priorität hat für das neue Team, den Bergerinnen und Bergern wieder einen gemütlichen Treffpunkt am See zu bieten.

Im Winter soll dann auch das Restaurant wieder seine Türen öffnen.

Wir wünschen dem neuen Team einen erfolgreichen Start, viele zufriedene Gäste und viel Erfolg für die Zukunft!”
So schön war’s schon einmal und könnte es in unseren kühnsten Träumen wieder sein: Das alte Hotel Schloss Berg, jetzt wieder Strandhotel Berg

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Pazifisten in Berg

Heute ziehen die Pazifisten in Berg ein! Charlotte Beigel und Albert Gerstmair zeigen als “Kunstwerk des Monats” ihr gemeinsames Projekt „Zinnpazifisten“, das in diesem Jahr eines der populärsten Kunstwerke war und bereits in zahlreichen Wohnzimmern steht. Die Präsentation findet am 8. Juli  2026, um 19.30 Uhr im Katharina-von-Bora-Haus, Fischackerweg 10, in Berg statt.
Die 26-jährige Charlotte Beigel, die in Starnberg geboren und aufgewachsen ist, und der gleichaltrige Albert Gerstmair, der aus Baden-Württemberg stammt, haben sich während ihres Industriedesign-Studiums in München kennengelernt. Von dem Run auf die „Zinnpazifisten“, das sind kleine im Stil der Zinnsoldaten gegossene, für den Frieden demonstrierende Figürchen, die die beiden Designer 2025 zusammen bei der Jahresausstellung der Hochschule München präsentierten, wurden sie völlig überrumpelt. Mit ihrer Neuinterpretation der historischen Spielzeugfigur des Zinnsoldaten haben sie den Nerv der Zeit getroffen.

Zwei “Zinnpazifisten” von Charlotte Beigel und Albert Gerstmair (Privatsammlung Berg)

Nach Berg reisen die beiden Designer heute von weither an: Charlotte Beigel arbeitet derzeit im niederländischen Arnheim in einem Projekt der Textilkünstlerin Hella Jongerius und Albert Gerstmair studiert bei Jesko Fezer an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Dazu gibt es wie immer nach einer Einführung von Kuratorin Katja Sebald Brot, Wein und einen Text. anschließend ist die Installation bis Anfang September zu den Öffnungszeiten des Pfarrbüros am Dienstag und Freitag von 9 bis 13 Uhr sowie während der Veranstaltungen zu besichtigen.

Herkömmliche Zinnsoldaten (Bundesarchiv, Bild 170-334 / Max Baur / CC-BY-SA 3.0)

NACHTRAG (nach Ausstellungsbesichtigung) Es war eine ganz besondere Vernissage. Zum einen war ein auffallend junges und engagiertes Publikum vor Ort, das mit seinem Engagement für den Frieden (es wurde ein Auszug aus der Friedensnobelpreisrede von Willy Brandt verlesen) sogar bei einigen älteren Besuchern regelrecht “aneckte”. Es gab engagierte Diskussionen, inwiefern eine Gesellschaft sich auch kriegerisch verteidigen muss. Die Demonstration der “Zinnpazifisten” im Katharina-von-Bora-Haus, die zu Öffnungszeiten jederzeit zu besichtigen ist, hat dazu eine eigene Meinung:

Die Installation in der Berger Ausstellung (Detail) 

Neu war auch, dass die Kunstwerke direkt vor Ort für 18 € verkauft (und gekauft) wurden. Man kann sie auch bestellen unter: https://www.zinnpazifist.com Aus Erfahrung können iwir sagen: Sie sind das ideale Geschenk.

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Wetten, dass?

Der Grundschullehrer Raphaël Haas, der an der Oskar Maria Graf Schule in Aufkirchen die Klasse 3a unterrichtet, hat eine Wette verloren. Aber gibt es überhaupt Gewinner und Verlierer dabei? Worum ging es?

Raphaël Haas

QUH: Wir haben gehört, Sie haben eine Wette verloren – was war das denn für eine Wette und was war der Einsatz?
Raphaël Haas: Unsere Grundschule hat am Stadtradeln teilgenommen. Anfangs war die Beteiligung in meiner Klasse allerdings noch eher gering. Deshalb habe ich überl egt, wie ich die Kinder zusätzlich motivieren könnte, und so ist die Idee für die Wette entstanden.
Die Wette war ganz einfach: Wenn die Klasse insgesamt mehr Kilometer mit dem Fahrrad fährt als ich, dürfen die Kinder einen Tag lang den Unterricht selbst gestalten. Falls ich gewinne, sollten sie für einen Tag die – ohnehin schon – vorbildlichsten Schülerinnen und Schüler der Welt sein.
Am Ende haben die Kinder die Wette gewonnen. Seitdem die Wette lief, sind die Zahlen regelrecht explodiert. Die Kinder waren unglaublich motiviert und sind in ihrer Freizeit und auf dem Schulweg sehr viel Fahrrad gefahren. Das war natürlich genau das Ziel der Aktion.

QUH: Ja, die Kinder haben 636,6 km geschafft und Sie “nur” 513,9 km. Aber egal – das ist eine so tolle Idee, dabei kann es ja eigentlich gar keinen Sieger und Verlierer geben – die Kinder haben sich bestimmt sehr gefreut! Was werden sie an dem Tag machen, wissen Sie das schon?
Raphaël Haas: Ich glaube tatsächlich, dass es bei dieser Wette nur Gewinner gibt. Die Kinder hatten jede Menge Spaß, waren gemeinsam aktiv und haben ganz nebenbei etwas für ihre Gesundheit und die Umwelt getan.
Die Freude über den Sieg war natürlich riesig. Den „Unterrichtstag“ werden wir gemeinsam planen. Die Kinder dürfen Ideen einbringen und den Tag selbst gestalten – ich bin schon sehr gespannt, was sie sich alles einfallen lassen.

QUH: Sie haben ein Rennrad und scheinen viel damit unterwegs zu sein – ob die Kinder wohl auch weiter so radeln werden? Werden Sie das noch mal im Unterricht thematisieren?
Raphaël Haas: Ich hoffe sehr, dass die Aktion nachhaltig wirkt. Mir ist wichtig, den Kindern zu zeigen, dass das Fahrrad eine tolle Möglichkeit ist, zur Schule oder in der Freizeit unterwegs zu sein. Man bewegt sich, ist an der frischen Luft und kann viele Wege ganz unkompliziert mit dem Rad zurücklegen.
Während des Stadtradelns haben wir das Thema immer wieder in den Unterricht eingebaut. Wir haben die gefahrenen Kilometer ausgewertet, mit den Zahlen gerechnet, Vergleiche angestellt und uns über unsere Touren ausgetauscht. Das hat den Kindern großen Spaß gemacht. Ich kann mir gut vorstellen, das Thema auch künftig immer wieder aufzugreifen und die Kinder weiter zum Radfahren zu motivieren.

QUH: Tausend Dank für das Interview und viel Spaß noch beim Radeln – und Ihnen und den Kindern natürlich beim Kinderunterricht!

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5 Jahre s’10erl

5 Jahre s'10erl
  Am Sonntag durfte Petra Wernetshammer das fünfjährige Jubiläum von ihrem “s’10erl” feiern – ein Kiosk in Bachhausen mit ein paar wenigen Plätzen sowie einem Geschenkeschrankerl davor.  Wir gratulieren herzlich und haben ihr ein paar Fragen gestellt. 5 Jahre s’10erl!   QUH: Liebe Petra, erst mal Gratulation zum fünfjähirgen Jubiläum weiterlesen...

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Die Bürgerbeteiligung Berg hat neu gewählt

Die Bürgerbeteiligung Berg hat neu gewählt
“Am vergangenen Donnerstag kamen 20 Mitglieder der Bürgerbeteiligung zusammen zur jährlichen Mitgliederversammlung. Diesmal standen Wahlen zum Vorstand an, die insofern interessant waren, als 2 der 3 Vorstände sowie der Schriftführer ihre Ämter gern übergeben wollten und der Platz der Beisitzerin der Gemeinde infolge des Stellenwechsels neu besetzt werden musste. Jeden weiterlesen...

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Kempfenhausen brennt

Kempfenhausen brennt
Kempfenhausen durfte, was Farchach vor einer Woche versagt blieb (und auch die Höhenrainer vor zwei Wochen durften): Ein großes Sonnwendfeuer anzünden. Feuer und Wasser Flieg, Funke, flieg Ein großer Spaß für Kinder, die den Funken nachjagten, sowie Jugendliche und Erwachsene, die noch bis spät den stimmungsvoll hergerichteten Barbetrieb mit DJ weiterlesen...

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