Vorher – nachher: der Berger Maibaum

So kann es auch gehen: unbürokratisch, mit vereinten Kräften und zügig. Anders als die – zugegebenermaßen anders dimensionierte – Wiederherstellung des Kirchengrundstücks am Berger Ortseingang neben dem Kreisel funktionierte das Aufhübschen des Berger Maibaums problemlos.

Neu und schön – miit vereinten Kräften

Der Berger Burschenverein sanierte in Eigenregie die Fläche um den Maibaum und die Bepflanzung. Der immer hilfsbereite Schorsch “Maulwurf” Haslbeck leistete die Vorarbeiten, die Burschen und Madln verlegten nach seiner Anweisung den Rollrasen in anderthalb Tagen Arbeit.

Die Vorbereitungsarbeiten

 

Nach getaner Arbeit – mit Herbstbepflanzung

Die Kosten? Die übernahm der Verein selbst, würde sich aber freuen, wenn die Gemeinde mit ein Auge auf den den Rasen haben und zum Beispiel – offenbar aus gegebenem Anlass – nach Arbeiten des Telefonanbieters die Wiederherstellung des Originalzustands verlangen würde. Besonders bedanken möchte sich der Burschenverein beim Nachbarn, der sich freiwillig bereiterklärt hat, den Platz zu gießen und zu pflegen. Klasse!

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“Künstlerblicke” – die Galerie Wimmer lädt zur Ausstellung

Nachklänge des Sommers, ein herbstlicher Birkenwald – Christine Rettinger hat wieder einige Schmuckstücke in ihrer Galerie versammelt und lädt zu Vernissage und Ausstellung in ihre Räume.

Franz von Roubaud (1856 – 1928), “Im Licht des Südens”

Zwei Gemälde von Leo Putz und Paul Kutschka bringen uns jetzt im Oktober noch einmal den Sommer vor Augen, Fritz Bamberger und Franz von Roubaud entführen in den Süden, ein Birkenwald von Karl Hagemeister stimmt mit seinen Brauntönen auf den Herbst ein. Auch ein Wilhelm Busch ist wieder unter den ausgestellten Bildern. Im Zentrum stehen die Werke von Edward Theodore Compton – Ölgemälde, Aquarelle und Zeichnungen, ergänzt durch eine großformatige Darstellung des Zugspitzplatts von seinem Sohn.

Zur Vernissage am Donnerstag, den 19. Oktober, ab 18:30 spricht Katja Sebald über die Landschaftsmalerei am Starnberger See.

Zur Galeriewoche vom 20. bis 29. Oktober ist die Galerie Wimmer außer Montag und Dienstag immer von 13 bis 17 Uhr geöffnet – oder nach individueller Vereinbarung.

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Asyl in Berg – eine neue Serie: Paten-Paare – 1 – Roma und Renate

Der Asylhelferkreis Berg hat uns eine kleine Reihe über die Patenschaften angeboten – wir fanden, das ist eine schöne und interessante Idee und veröffentlichen sehr gerne die uns zugeschickten Texte, dieser hier über Roma und Renate, verfasst von Susanne Polewsky. Wir posten ihn hier ungekürzt.

Renate und Roma

„Patenschaften“ sind ein Kernstück unserer Aktivitäten im Asylhelferkreis Berg. Dabei ist ein intensives 1:1-Unterstützungssystem entstanden: Möglichst jeder Gast hat seinen persönlichen Ansprechpartner. Wir stellen Ihnen in nächster Zeit einige dieser „Paare“ vor, damit Sie einen Eindruck von den Aufgaben und Möglichkeiten der Unterstützung bekommen. Und vielleicht haben Sie ja Lust, mitzumachen – wir brauchen immer Helfer!

Roma & Renate

Nach ihrer sehr plötzlich ausgelösten, dramatischen und langwierigen Flucht kam Roma mit ihrem Mann, dessen kleiner Schwester und ihren beiden eigenen Kindern vor knapp zwei Jahren nach Berg. Zuerst lebte sie in der Zeltstadt, jetzt im Containercamp. Die Afghanin ist 23 Jahre alt. Ihre Tochter Roza kam am Nikolaustag 2016 in Starnberg zur Welt.

Roma und Roza

Seit gut einem Jahr ist Renate Jacob ihre Patin. Zu Beginn ging es vor allem um das Deutschlernen, dann, während der Schwangerschaft, begleitete Renate Roma zu allen ärztlichen Untersuchungen. Höhepunkt für Renate war dann das Miterleben der Geburt. Klar, dass sie Großmuttergefühle hegt für die Kleine!

Roma und Renate sehen sich zwei- bis dreimal pro Woche, lernen und sprechen miteinander, meist bei einer für die afghanische Gastfreundschaft typischen Tasse Tee. Nach Rozas Geburt gab es zudem erst mal viel Papierkram zu erledigen, und Renate stellte überrascht fest, dass auch das Baby einen Antrag auf Asyl stellen muss. Zum Glück gibt es im Helferkreis inzwischen viel Expertise, was Anträge und Bescheide angeht!

„Mein Ehrgeiz ist es, Roma und ihre Familie zu integrieren, ohne dass sie ihren kulturellen Hintergrund aufgeben müssen“, sagt Renate. Da Roma und ihr Mann noch recht jung sind, hat sie die Hoffnung, dass das klappt. Und bei den Kindern der Familie ist die Integration in unsere Gemeinde sowieso schon weit vorangeschritten: ihre Tochter und ihr Sohn besuchen mittlerweile den Kindergarten in Berg und machen täglich große Lernfortschritte. Die 9-jährige Schwester von Romas Mann spricht fließend Deutsch, besucht die 3. Klasse der Grundschule in Aufkirchen und spielt begeistert Fußball in der Mädchenmannschaft des FSV Höhenrain.

Aber Renate versucht sich auch mit der Vorstellung zu arrangieren, dass Roma, Roza und die anderen vielleicht wieder zurück müssen nach Afghanistan. Derzeit hat die Familie Abschiebeverbot, befristet auf 1 Jahr, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Auch bis dahin war es kein einfacher Weg. Die Familie hatte für ihren Asylantrag zunächst eine Ablehnung erhalten und gegen diesen Bescheid geklagt. Bei dem Verhandlungstermin vor dem Verwaltungsgericht war Renate als Babysitter für Roza und den damals 2-jährigen Sohn dabei. Das Verfahren dauerte zwar nur eine halbe Stunde, aber, so Renate: „Die habe ich von Anfang bis Ende durchgezittert.“ Gott sei Dank wurde die Ablehnung zumindest in ein Abschiebeverbot umgewandelt.

Und wie erlebt Roma den Kontakt zu Renate? Noch immer ist es nicht leicht, sich zu unterhalten. Roma muss nicht nur Deutsch lernen, sondern auch Lesen und Schreiben von Anfang an. Sie ist so gut wie nie zur Schule gegangen. Dazu kommt Romas große Zurückhaltung. Aber wenn man die beiden zusammen sieht und die gegenseitige Zuneigung in ihren Augen, ist eigentlich alles gesagt …

 

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Libellen …

Libellen ...
Die Ortsgruppe Berg des Bundes Naturschutz lädt herzlich ein zum Vortrag »
Libellen — Fliegende Edelsteine
« am Dienstag, 17. Oktober 2017, um 19.30 Uhr. Platycnemis pennipes | Männchen | Blaue Federlibelle | <https://de.wikipedia.org/wiki/Blaue_Federlibelle Der Diplom-Biologe und Naturfotograf Michael J. Stiegler stellt die heimischen Libellen mit ihrer Biologie und ihrem Verhalten vor. Der Referent bespricht mit Hilfe von weiterlesen...

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Hereinläutende Nachrichten: Ein Hauch von Himmelfahrt

Hereinläutende Nachrichten: Ein Hauch von Himmelfahrt
Schön sieht er aus, der neue Glockenturm der evangelischen Kirchengemeinde von Berg. Heute war er von einem Hauch Himmelfahrt erfüllt: die zwei Glocken, die letztes Jahr gegossen wurden (die QUH berichtete exklusiv mit spektakulären Bildern hier: https://quh-berg.de/hereinschmelzende-nachricht-berger-glocken-gegossen/ ) wurden von einem Spezialistenteam an ihren neuen Platz gehoben: Zurückhaltend, zeitgemäß und selbstbewußt: der weiterlesen...

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