Elke Link

Wir werden immer wieder mal gefragt, wofür wir stehen, was unsere Ziele sind. Nun, wer sich politisch engagiert, der sagt gerne, dass er “etwas bewirken”, etwas „bewegen“, etwas „verändern“ möchte. Vieles, was politisch in Berg und auch das globale Denken betreffend bewirkt oder bewegt werden kann, muss, darf und soll, das ist für uns von der QUH „eh klar“ und am Ende aller Überlegungen steht immer das Wohl der Gemeinde.

 

Ich stehe für eine bürgernahe und transparente Politik, in der Umwelt, Wohnen und Kultur ebenso wichtig genommen werden wie wirtschaftliche Sorgfalt. Die Zukunft ist unser Maßstab.

Aber was heißt das im Klartext?

Wir befürworten ein umsichtiges Wirtschaften, wir kämpfen für den Erhalt gesunder Betriebe in der Gemeinde und die Förderung des Einzelhandels. Wir unterstützen die Arbeit der Vereine. Ob Fußball oder Böllerschützen, das alles stärkt den Zusammenhalt in unserer Gemeinde. Und natürlich möchten wir der Jugend Raum geben – wie zum Beispiel mit dem eigenen Skaterplatz.

Wir setzen uns ein für eine nachhaltige Gestaltung unserer Umwelt, für klimaneutrales Bauen und gut gedämmte Häuser, für die Reduzierung von Emissionen, regenerative Energien, Windräder, den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und natürlich die Versorgung mit regional produzierten Lebensmitteln.

Für die Wirtschaft, für Wohnraum für die Umwelt, für die Bienen, glauben Sie mir: Das ist alles so eh klar, so selbstverständlich, dass ich mich kaum traue, mich dem politischen Bullshit-Bingo anzuschließen, wie es neulich in der Presse hieß, als von Wahlkampf-Schlagworten wie „maßvolle Innenraumverdichtung“ die Rede war.

Was man in der Zukunft vorhat – das gilt für mich als Bürgermeisterkandidatin genauso wie für die QUH als Wählervereinigung – lässt sich vielleicht am besten daran messen, was man in der Vergangenheit umgesetzt hat. Was wäre anders, wenn es die QUH in Berg nicht gäbe? Was hat die QUH vorzuweisen?

Die QUH gibt es seit 2006. Seit 2008 sitzen wir als starke Fraktion im Gemeinderat. Wir haben über die Belange der Gemeinde diskutiert und mitentschieden: für Windräder, für die Vereine, für Straßen, Dachgauben und Wasserleitungen.

Wir sind in dieser Frage – wie eigentlich in allen Fragen – nicht dogmatisch, aber: Die QUH hatte als erste Gruppierung ebenso viele Männer wie Frauen im Gemeinderat sitzen. Wir hatten immer schon gleich viele männliche Kandidaten wie weibliche.

QUH-Blog

Seit Gründung der QUH haben wir so gut wie täglich in über 6.000 Beiträgen über Berg berichtet. Wir sorgen damit für Transparenz von politischen Entscheidungen und – genauso wichtig – der politischen Entscheidungsfindung. Wir haben über Politik und Alltag informiert, aber auch über die Geschichte und die Schönheit unserer fünfzehn Gemeindeteile.

Berger Betriebe

Bereits zum dritten Mal konnten sich durch eine Initiative der QUH die Unternehmen der Gemeinde der Öffentlichkeit präsentieren, sich austauschen und Kontakte knüpfen.

Sport & Kultur

Ohne die QUH hätte es keine Oskar-Maria-Graf-Festtage gegeben, die von uns beantragt und größtenteils organisiert wurden. Es wären weder Konstantin Wecker noch Ringsgwandl oder The Notwist in Berg aufgetreten. Es hätte auch keinen Skatepark und keinen Skater-Contest gegeben.

Wasser & Wind

Dank uns wird es neben dem Hotel Schloss Berg einen öffentlichen Seezugang geben. Die Idee hatten wir bereits im letzten Wahlkampf eingebracht. Manchmal braucht es auch Durchhaltevermögen, aber im kommenden Jahr ist es soweit!

Mit uns hatte der amtierende Bürgermeister eine verlässliche Unterstützung beim Umsetzen der Windräder, zu denen wir auch heute stehen.

Wir bleiben dran:

Die Ortsmitte

Gegenüber dem jetzigen Standort der Apotheke in Berg steht ebenfalls ein Bauprojekt an, bei dem wir darauf acht geben werden, dass eine funktionierende Ortsmitte entstehen wird: Zu den Läden und dem Café wird auf gemeindeeigenem Grund um den dann funktionierenden Brunnen ein Platz gestaltet werden können.

Digitalisierung

Wir wollen die Digitalisierung nutzen, um die Verwaltung zu unterstützen und Prozesse bürgerfreundlicher zu machen. Dazu haben wir im neuen Rathaus Gelegenheit.

Wohnraum

Wohnraum in der Gemeinde ist knapp und teuer. Wir möchten bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen – zum Beispiel auf dem Platz des alten Feuerwehrhauses in Höhenrain.

Kinderbetreuung

Im alten, dann frei gewordenen Rathaus in Berg möchten wir Kinderbetreuung einrichten – vielleicht könnte dort auch ein Treffpunkt für die Jugend entstehen.

Klimaschutz

Wir müssen weiterhin Emissionen senken und zum Beispiel Mobilitätsstationen einrichten – keiner weiß das besser als die QUH: Immerhin waren wir die erste klimaneutrale Wählervereinigung der Gemeinde – lange bevor es „Berg for future“ gab (über deren Existenz wir uns im Übrigen freuen).

Rad-, Wander- und Spazierwege

Etliche der Spazier- und Reitwege in der Gemeinde sind in keinem schönen Zustand und lassen sich teilweise nur noch von geübten Mountainbikern befahren. Ein Landschaftsbeauftragter in der Gemeinde, vergleichbar mit dem Kulturbeauftragten, könnte hier einiges bewegen.

Da geht was.