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Nazi-Metropole Berg

Die Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit steht in Berg leider nicht unbedingt im Fokus des allgemeinen Interesses. Ganz vergessen ist beispielsweise der Berger Bürgermeister, der dieses grausige Dokument unterzeichnete.


Erlass des Berger Bürgermeisters von 1938 (zum Vergrößern anklicken). Wer kenn noch dessen Namen? (Archiv Gemeinde Berg)

Umso wichtiger ist die Veranstaltung, die heute abend im Rittersaal von Schloss Kempfenhausen stattfindet: ein Vortrag über den Allmannshauser Nazi-Schergen Hanns Johst, der 1935-1945 Präsident der Reichsschrifttumskammer war, aber bis 1978 angeblich “entnazifiziert” in seiner Villa weiter lebte.


Artikel von Hanns Johst, damals Deutschlands “führender” Dramatiker

Johsts Reichsschrifttumskammer war eine Zwangsorganisation. Nur wer in ihr Mitglied war, durfte als Schriftsteller, Verleger oder Buchhändler tätig werden. Die Gründung der Reichsschrifttumskammer war eine Folge der Bücherverbrennung von 1933 und diente der “Freihaltung des Schrifttums von ungeeigneten und unzuverlässigen Elementen” wie z.B. Juden, Homosexuellen oder politisch unliebsamen Schriftstellern.


Der Führer persönlich mit seiner Nichte Angela Raubal (links) und Elfriede Raubal am “Würmsee”

Hitler selbst schätzte den damals “Würmsee” genannten See aus mehreren Gründen. Privat war er hier mit seiner geliebten Nichte “Geli” öfters Boot gefahren und politisch wurde in Starnberg bereits 1925 (!) die allererste Ortsgruppe der NSDAP gegründet. Vgl. hier: /?p=721/

Einiges über Hanns Johst findet sich im Blog hier:
/?p=550/

Mehr Fundstücke zu Berg und Höhenrain unterm Hakenkreuz gibt es hier:
/?p=1750/
/?p=1721/

Kommentieren (1)

  1. quh
    14. März 2015 um 13:28

    Laux! … hieß der rassistische Bürgermeister, der nach der Eingemeindung von Kempfenhausen 1936 das Berger Rathaus leitete und die Juden aus den Lokalen verbannte. Wer weiß mehr über ihn?