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Da geht was!

Aliens und Ungarn in Berg

Manchmal vergißt man, wie gut man es daheim hat. Zum Beispiel, dass es einen wunderbar arbeitenden Berger Kulturverein gibt, der zum Anfang des goldenen Oktobers gleich zwei musikalische Highlights in unser Dorf holt, um die man sich andernorts reißen würde.


Das “Alien Ensemble” – früher hätte man so etwas “Supergroup” genannt – bläst und klöppelt am 10.10. in Kempfenhausen

So gastiert am 10. Oktober im ehrwürdigen Rittersaal von Schloss Kempfenhausen das “Alien Ensemble”. Einen Abend bevor der BR das Gastspiel der Supergroup in München für das Radio aufzeichnet, spielen sich die 7 Musiker schon einmal bei uns warm. Ein Coup des Kunstvereins: Handelt es sich bei den sieben Musikern doch allesamt um anderweitig wahrhaft weltbekannte Musiker. – Bandleader Micha Acher komponiert sonst bei “The Notwist” die Indie Hymnen oder produziert die neuen Blasmusik-Helden von “Kofelgschroa” und “Zwirbeldirn”. Schlagzeuger Andi Haberl trommelt sich sonst ebenfalls mit “The Notwist” oder mit Bassisten Benni Schäfer bei Max Bab um die Welt. Der Norweger Karl Ivar Refseth arbeitetet überall und unlängst auch am Hörspiel Soundtrack von “Gott” mit. Insgesamt sind 4 Bläser auf der Bühne, das ganze Konzert ist auf altehrwürdige Art unverstärkt, “unplugged” sagt man heute. DerEffekt: Die Augsburger Allgemeine hörte unlängst bei einem Gastspiel “traumhafte Melodien”.


Aus der Spielzeugkiste des “Alien Ensemble”;

4 Tage vorher ist schon Sebastian Hess (der selbst schon mit Micha Acher zusammengearbeitet hat) am 6.10. im Marstall mit seinen “Marstall-Classics” dran. Diesmal wieder mit einem außergewöhnlichen Programm. Mit dem Geiger Alban Beikircher wird Sebastian u.a. “unerhörte” Werke des Beethoven-Lehrers J.G. Albrechtsberger oder ein “akrobatisches Duo” des Ungarn Zoltan Kodaly präsentieren.


Kartenvorbestellung unter: mail@kulturverein-berg.de . Vorverkauf: Drogerie Höck & Schöner Lesen.