The legendary QUH-Jahresrückblick 2022 / pt. 1

Wohlan, wie jedes Jahr an den letzten Tagen des Jahres der QUH- Jahres-Rückblick auf 2022. An 365 Tagen haben wir hier im QUH-Blog in diesem Jahr fast täglich (inklusive Wochenenden) 422 Beiträge, viele exklusive Meldungen, Videos und Geschichten aus der Gemeinde mit 1233 extra für Sie aufgenommenen Fotos veröffentlicht.

Erinnert sich noch jemand? Im Januar dieses Jahres erreichte die zweite Corona Welle ihren Höhepunkt: Die Inzidenz war im Landkreis auf 1800 gestiegen, nur in einigen Berliner Bezirken lag sie noch höher und das Landratsamt sah sich nicht mehr in der Lage, alle Krankheitsfälle zu verfolgen; Im QUH-Blog waren nun schon seit fast einem Jahr täglich die Meldungen zu verfolgen.”Es ist momentan nicht möglich, alle positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Personen zu kontaktieren und die häusliche Quarantäne persönlich anzuordnen.”, hieß es im Januar. (https://quh-berg.de/corona-news-vom-lra/ ) Bis Ende des Monats stieg die Zahl auf über 2600.

Der QUH-Blog immer aktuell: Die Inzidenz am 29. Januar 

Im Marstall fand trotzdem eine sich als Kunstfestival gebärdende Veranstaltung von Menschen statt, die der Pandemie eher skeptisch gegenüber standen. Nach einem entsprechenden Bericht hier im Blog (https://quh-berg.de/kunst-ist-das-eher-nicht/ ), der auf die Hintergründe hinwies, wurde die Veranstaltung unterbrochen. Über den Blog brach ein bundesweit orchestrierter Shit-Storm von Corona-Leugnern herein.

Auch das grausigste Ereignis des Jahres fiel in den Januar: im Wald hinter Berg war eine anonyme Frauenleiche gefunden worden. Die QUH war zuerst vor Ort (https://quh-berg.de/tatort-berg/ ). Blog-Leser hatten uns den Hinweis gegeben:

Die Polizei durchkämmte mit Hundertschaften das Gelände. Die Gemeinde war in grausiger Erregung. 

Polizeilicher Großeinsatz in Berg

Im Februar gab es an der Corona-Front die ersten Lockerungen. Aus heutiger Sicht ist die damals jedermann geläufige Rede von 2G plus und 3G-Regelungen fast schon wie Fachchinesisch aus einer fernen Welt (https://quh-berg.de/die-neuen-lockerungen/ ).

Gute Meldungen ließen weiter auf sich warten. Positiv war immerhin, das in Berg endlich eine konzentrierte Aufarbeitung der Nazi-Zeit begann. Heinz Rothenfußer vom Gemeindearchiv fand heraus, dass in unserer Gemeinde durchaus Nazi-Verbrechen verübt worden waren. Alle Fakten und Recherchen sammeln wir an dieser Stelle, sie sind immer wieder neu zu lesen und im QUH-Blog z.B. hier zu finden: https://quh-berg.de/das-betrifft-berg/ . Wir freuten uns: “Die gute Nachricht: Heinz Rothenfußer und der Berger Kulturbeauftragte Andreas Ammer planen zur 1200-Jahr-Feier der Gemeinde Berg im Frühjahr auch einige Lesungen zu diesem in Berg bisher viel zu wenig erforschten Thema.”

Endlich namentlich bekannt: Berger Nazi-Prominenz

Auch der März brachte noch nicht die erhoffte Wende zum Guten im Krisenjahr 2022. Am 24.2. war der Krieg um die Ukraine ausgebrochen. Berger Bürger engagierten sich ab dem ersten Moment und fuhren sogar persönlich Hilfsgüter ins Krisengebiet (https://quh-berg.de/products-for-ukraine/ ). Der Helferkeis bemühte sich weiter vorbildlich um die Geflüchteten.

Der Berger Andi Obermaier brachte Hilfsgüter in die Ukraine

Etwas Hoffnung auf Normalität gab es auch: Die Identität der Berger Leiche war festgestellt worden (https://quh-berg.de/identitaet-der-toten-festgestellt/ ), die Burschen planten zaghaft einen Maibaum aufzustellen – große Feiern sollte es noch nicht geben (https://quh-berg.de/fuer-einen-maibaum-braucht-es-das-ganze-dorf/) …

Berger Burschen freuten sich auf ihren Baum

Es sollte nicht so negativ weitergehen. Der Frühling brachte Berg endlich die lange erhofften Erleichterungen, eine Unzahl schöner Feste und Veranstaltungen … Berg machte sich daran, sein 1200-jähriges Bestehen zu feiern. der QUH-Gemeinderat und Kulturbeauftragte Andreas Ammer hatte ein opulentes Programm zusammengestellt

Wie es mit dem Jubiläumsjahr 2022 weiterging und die Gemeinde zusammen eine riesige Feier beging, erfahren Sie morgen hier an dieser Stelle!

Und wie jedes Jahr auch in diesem Jahr noch eine letzte Bitte: Wenn es Ihren etwas bedeutet, all diese Nachrichten zuerst und kostenlos hier auf dem QUH-Blog erfahren zu haben, beachten Sie bitte bei Gefallen unsere (natürlich quittiert absetzbare) Spendenkontonummer für all den Speicherplatz, auf dem wir all das für Sie bereithalten:

IBAN: DE24 7025 0150 0010 8238 47

Die QUH blickt zurück (Quhrikatur: Volker Cornelius)

 

Kommentieren (1)

  1. Meister Antje
    29. Dezember 2022 um 0:14

    Liebe Elke, lieber Andi,
    „… Über den Blog brach ein bundesweit orchestrierter Shit-Storm von Corona-Leugnern herein.“
    Ich bin weder orchestriert, noch ein Corona Leugner, noch habe ich einen Shit-Storm „verfasst“.
    Was bin ich? Ich sehe mich kritisch, respektvoll. Auf dem Boden der Demokratie.
    Schade, wenn ich zu diesem Thema eure Rückschau lese, denke ich, eine Aufarbeitung ist bitter (sehr gesund) nötig. Viele Grüße Antje

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