Die Bösen Buben unterwegs: diesmal beim Starnbäcker

Die Bösen Buben, die Klatschreporter der QUH, hatten sich ja für die Sommerferien drei Ausflüge nach Starnberg vorgenommen – in diesem schönen Sommer waren Ferien dahoam angesagt. Zuerst sind sie zur Eröffnung des Käfer gefahren, der in die Räumlichkeiten von Schindler Delikatessen eingezogen ist, dann haben sie ihren alten Berger Kumpel Dirk Löcher im Comodo, der neuen Tapas-Bar am Starnberger Bahnhof, besucht. Der dritte Sommerferienausflug der Bösen Buben führte sie – kurz vor Ferienende  – nicht weit über die Ortsgrenze von Berg hinaus: zum “Starnbäcker” Markus Reiter in Percha.

 

Starnbäcker Markus Reiter und seine Frau, die Grafikerin Petra Schmidt-Burr (Foto: Hans-Peter Höck)

Der ehemalige Berger hat anderthalb Jahre mitten im Starnberger Gewerbegebiet einen Kiosk mit allerlei Backwaren betrieben. Schon bald versammelten sich dort regelmäßig altbekannte Gesichter. Das hat die Bösen Buben natürlich gleich interessiert. Nun ist er in den Sommerferien näher an Berg gerückt – in die ehemalige  Metzgerei des Brückenwirts – also nichts wie hin.

Die Bösen Buben schnabulieren ja gerne und staunten, was es alles gibt und wer da alles kommt. Auf dem Weg in die Arbeit werden Croissants, Brezen und Quarktaschen mitgenommen, auch Taxifahrer machen gerne einen Umweg über Percha, um sich eine Brotzeit zu holen. Der ein oder andere Berger Kunde bezieht angeblich sogar die Croissant-Rohlinge kartonweise – samt  Backanleitung.

Bei der Eröffnung (Foto: Hans-Peter Höck)

Am späteren Vormittag sieht man beim Starnbäcker dann die Stammkunden vor dem Laden in der Sonne sitzen. Die Bösen Buben sperrten die Ohren auf: Hier werden beim Kaffee die neuesten Nachrichten ausgetauscht oder sogar “Gschäfterl” gemacht:  Handwerkern werdenWohnungen & Häuser  vermittelt, Boote und Autos- verkauft, Verabredungen zu gemeinsamen Ausflügen mit dem Oldtimer oder auf dem Motorrad werden getroffen. Regelmäßig kommen auch die die Frühschwimmer, die sich nach dem Schwimmen gerne ein Heißgetränk und ein Croissant holen.

Ganze frühe Vögel fangen auch schon leckere Würmer: Insider wissen, dass die Bäckertür ab 5:30 Uhr geöffnet und der Siebträger einsatzbereit ist. Dann bekommt man, was bis dahin schon fertig ist – sehr zur Freude von heimkommenden Nachteulen, Frühaufstehern auf dem Weg zur Arbeit und Rückkehrern von der Schicht.

Für Schülerinnen und Schüler oder Reisende gibt es beim Starnbäcker nicht nur Brotzeit (Sandwiches, belegte Semmeln und Brezen), sondern auch unterschiedliche Mittagssnacks (mit Salaten oder Müsli aus dem “Schmankerlschrankerl”, Leberkäs,  Panini etc.). Zusätzlich bietet regelmäßig andere Tagesspecials. Er bastelt gerade an einer Schüler-App, um die Bestellung und Abholung zu optimieren.

Sven Horstmann und Markus Reiter (Foto: Hans-Peter Höck)

Zum Beispiel: Jeden Dienstag wird ab elf Uhr  gegrillt. Der Berger Sven Horstmann kommt mit seinem Martini Grill-Mobil auch zu Markus nach Percha und legt Würstchen auf oder macht Hot Dogs. Freitags gibt es immer Weißwurst und Wiener.

Satt und zufrieden ziehen die Berger Buben ab und nehmen sich noch eine Leberkäsbreze mit Gurkerl als Reiseproviant mit. Sie haben auch noch exklusiv eine Neuigkeit im Gepäck: Ab dem 18.9. macht der Starnbäcker auch sonntags von 8:00 – 12:00 Uhr auf. Dann gibt es was Knuspriges für zu Hause oder ein Frühstück am großen Tisch vor Ort.

Starnbäcker, Berger Str. 7 in Percha im Brückenwirt
MO – FR 7:00  14:00 Uhr
Seine Specials postet der “starnbacker” auch auf facebook und Instagram.

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