Reden im Regen

Der Wettergott meinte es mit der überparteilichen Veranstaltung am Starnberger Kirchplatz nicht gut – der evangelische Pfarrer Simon Döbrich, der die katholische Kirche als traditionell eigentlich verantwortlich für das Wetter erklärte, meinte allerdings, Donner und Blitz richteten sich an diesem Tag womöglich eher gegen die Wahlkampfveranstaltung in der Schlossberghalle. Es schüttete aus allen Kübeln – dennoch fand sich eine Menge Menschen ein, die für Grundgesetz und Demokratie ein Zeichen setzen wollten.

 

Trotz Regens: Gedränge auf dem Kirchplatz

Unter reger Berger Beteiligung lauschte man unter Donner, Blitz und Regenschauern den klugen prodemokratischen Reden. Aus Berg waren Vertreter:innen von SPD, Grünen, QUH und FPD  sowie vom Asylhelferkreis dabei, für die CSU ebenso wie für SPD, FDP und Grüne kamen Mandatsträger:innen aus dem Kreistag.

Dem Regen trotzen

Von allen Seiten wurde den Redner:innen Beifall gespendet – quer durch die Fraktionen. Die Landtagsabgeordneten Dr. Ute Eiling-Hütig (CSU) und Johannes Becher (Grüne) warnten eindringlich vor den Gefahren durch “erwiesen verfassungsfeindliche Bestrebungen”.

Pfarrer Simon Döbrich

Viel Applaus gab es auch für die Ansprache von Rainer Hange, FDP, der als Kind noch das Inkrafttreten des Grundgesetzes miterlebt hatte.

Eine schöne Einigkeit und gemeinsame Entschiedenheit von so vielen Parteien.

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