Noch kein Krisengebiet, aber …

Aus aktuellem Anlass müssen wir leider wieder unsere Covid-19-Berichterstattung beginnen: Ab Mittwoch gelten im Landkreis wieder strengere Corona-Regeln. Im Landkreis wurde der Warnwert von rechnerisch 35 Neuinfektionen pro 100.000 überschritten. Der Krisenstab im Landratsamt einigte sich deshalb auf folgende Maßnahmen, die ab Mittwoch gelten:

  • Veranstaltungen in öffentlichen Räumen gibt es nur noch mit weniger als 50 Personen
  • Für Veranstaltungen in Privaträumen  gilt eine Obergrenze von 25
  • für Hochzeiten oder Beerdigungen gilt eine Obergrenze von 100 Personen draußen …
  • … und 50 drinnen
  • In Schulen gilt eine Maskenpflicht für Lehrer und Schüler ab der fünften Klasse.
  • In Kindereinrichtungen sind feste Gruppen Pflicht, Betreuerinnen müssen Maske tragen.

München (50,6) und Fürstenfeldbruck (68,1) sind bereits als “Krisengebiet” definiert, deshalb gelten die dort schon vorgeschriebenen Maßnahmen auch für unseren Landkreis bereits als dringende Bitte:

  • Im öffentlichen Raum wird das Aufenthaltsrecht beschränkt. Zusammen kommen sollen nur maximal zwei Hausstände
  • Es sollen sich nur noch maximal fünf Personen unterschiedlicher Haushalte treffen
  • In Altenheimen soll es feste Besuchszeiten und feste Besuchspersonen geben
  • Nur ein Angehöriger darf je Tag einen Angehörigen in einer Klinik besuchen

Betroffen von der Maßnahme sollte die – bereits einmal wegen Corona verschobene – offizielle Verabschiedung der ehemaligen Gemeinderäte und des Altbürgermeisters Rupert Monn sein, die am Freitag im festlichen Rahmen mit gut 100 Teilnehmern in der Post stattfinden sollte. 

Umso trauriger ist es, dass – aus rein finanziellen Gründen – die medizinische Versorgung am Ostufer seit 4 Jahren eine schlechtere ist. Die einzige und einstige Spitzen-Klinik am Ostufer wurde zum Spekulationsobjekt und die Politik schaut zu. Lesen Sie unseren Bericht dazu hier: https://quh-berg.de/das-ende-der-gesundheitsversorgung/ 

Es reicht!