Katja Sebald erhält Anerkennungspreis des Landkreises

Jetzt ist es offiziell: Der Landkreis Starnberg hat den Kulturpreis in der Kategorie “Malerei und Grafik” an Ursula Steglich-Schaupp und Rosemarie Zacher vergeben. Der Anerkennungspreis geht an die Bergerin Katja Sebald.

Katja Sebald aus Berg erhielt den Anerkennungspreis – wir freuen uns mit ihr und gratulieren herzlich!

 

Die Begründung der Jury lautet:

Katja Sebald wird der Anerkennungspreis des Landkreises Starnberg verliehen. Nach Meinung der Jury entwickelt sie sehr kreativ und ideenreich außergewöhnliche Formate, mit denen sie den Menschen Kunst, Kultur und Geschichte vermittelt.

 

Katja Sebald ist Kunsthistorikerin, Autorin, Journalistin, Kuratorin und Übersetzerin. In ihrer Tätigkeit als „Übersetzerin“ versteht sie sich selbst als Vermittlerin zwischen Kunst und ihren Betrachtern oder als Begleiterin für Entdeckungsreisende in Sachen Geschichte. Dieses Selbstverständnis wurde ihr von den Fachjuroren und der Jury bestätigt. Ihre Themen verfolge sie stets mit sehr großer Tiefe und Ernsthaftigkeit. Ihre Buchveröffentlichungen tragen dazu bei, die lokale Geschichte am Leben zu halten.

 

Katja Sebald hat 2011 die Reihe „Kunstwerk des Monats“ im Katharina-von-Bora-Haus in Berg ins Leben gerufen und begleitet diese seither als Kuratorin. Die außergewöhnliche Reihe schafft einen Raum der Begegnung, der Schnittstelle zwischen Kunst und Religion ist. Sie vernetzt Künstler, Kulturschaffende und Kunstinteressierte und bringt die Menschen dazu, über zeitgenössische Kunst miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Sie hat das Buch “Sehnsucht Starnberger See, Villen und ihre berühmten Bewohner im Portrait“ herausgebracht, auf dem die Ausstellung „malerisch!“ im Museum Starnberger See basiert.

 

In Buchveröffentlichungen zu Oskar Maria Graf („Mein bester Spezi ist der Kramerfeichtmartl gewesen“) oder „Unbekanntes Fünfseenland“ sowie mit ihren Führungen hält sie die Geschichte und Geschichten am Leben.

 

Am 22. Juli trat die Jury zur Vergabe der Kulturpreise zusammen. Der Jury gehörten an: Landrat Stefan Frey, je ein Vertreter der Kreistagsfraktionen, Kreisheimatpfleger Manfred Schulz, Barbara Beck als Kulturbeauftragte des Landratsamtes und Hubert Huber, als Vertreter der Fachjuroren. Die Fachjuroren hatten sich schon im Vorfeld intensiv mit den eingereichten Vorschlägen und Bewerbungen befasst. Fachjuroren waren Barbara Ruez, Susanne Flesche und Hubert Huber. Barbara Ruez ist Inhaberin der Galerie an der Pinakothek der Moderne, Susanne Flesche hat lange Jahre als Kuratorin in Museen gearbeitet, Hubert Huber ist Künstler und in zahlreichen Funktionen im Berufsverband Bildender Künstler tätig. Zur Diskussion standen 35 Bewerbungen und Vorschläge.

Rosemarie Zacher, Ursula Steglich-Schaupp und Katja Sebald

In den vergangenen zwei Jahren ist die Kulturpreisverleihung pandemiebedingt ausgefallen. Aus diesem Grund werden heuer ausnahmsweise zwei Kulturpreise verliehen. Die Verleihung soll im Herbst im Landratsamt stattfinden.

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