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  • Andreas von Meyer zu Knonow

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Mörlbach – Zentrum der Luftfahrtindustrie


Wird in Mörlbach als Modell nachgebaut: der NH90, ein Transporthubschrauber der NATO, der auch nach Australien und in den Oman verkauft wurde; 100 der über 500 gebauten oder bestellten Hubschrauber sind in Deutschland im Einsatz (oder bestellt; Photo: Igge)

Als die Fa. Reiser in den vergangenen Jahren wegen dieses Großauftrages um Zustimmung für ihren Firmenneubau in Mörlbach warb, betonte ihr Chef Wolfgang Reiser (BG, Gemeinderat) stets, dass es sich bei seinem mittlerweile international höchst erfolgreichen Betrieb nicht um Rüstungsindustrie handle. Man baue ja schließlich nur nicht-flugfähige 1:1 Modelle von Hubschraubern, an denen deren Wartung geübt werden könne. Militärhubschrauber waren es trotzdem. Umso erfreuter war auch Dr. Roman Sperl, gemeinsam mit Wolfgang Reiser Geschäftsführer der Reiser Simulation and Training GmbH, dass er beim Neujahrsempfang des Vereins “bavAIRia” vermelden konnte, dass die Firma inzwischen auch eine Kooperation mit dem ADAC eingegangen ist.


ADAC-Hubschrauber bei “Reiser Simulation und Training GmbH” in Mörlbach

Der – im Volksmund immer noch “Firma Reiser” genannte – Betrieb ist mittlerweile mit über 180 Angestellten in wenigen Jahren nicht nur zur größten und bestens angesehenen Berger Firma geworden. Womöglich ist sie sogar Weltmarktführer auf ihrem kleinen, lukrativen Spezialgebiet (dem Bau von NH90 Wartungsmodellen), obendrein auch politisch hoch geschätzt. Das zeigte der persönliche Besuch von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) beim Neujahrsempfang in Mörlbach. Es war mehr als ein Anstandsbesuch. Offiziell stellte sie bei diesem Anlass nicht weniger als die “Bayerische Luftfahrtstrategie 2030” vor, die für ein “nachhaltiges Wachsen der Luftfahrtbranche in Bayern” sorgen soll. Ilse Aigner berief sich in Mörlbach auf berühmt-berüchtigte Vorfahren: “Wenn es Franz Josef Strauß nicht gegeben hätte, wäre das eine oder andere nicht passiert”, sagte sie in ihrer Rede (womit sie unzweifelbar sowohl mit dem “einen”, wie auch dem “anderen” recht hatte). Fördern wolle man in Bayern insbesondere neue Antriebstechniken, die unbemannte Luftfahrt und umweltfreundliche Technologien für Flugzeugwertstoffe.


Staatsministerin Ilse Aigner spricht in Mörlbach über Vergangenheit (Strauß) und Zukunft (das Fliegen)

Über 300 Experten, Firmenchefs und geladene Gäste waren in Reisers mittelständischen Erfolgs-Betrieb gekommen, darunter alle drei Berger Bürgermeister. Auch der “Aviator” war anwesend. Seine “Flight Data Recorders” werden bei den spektakulären “Red Bull Air Races” eingesetzt. Um die ging es im anschließenden Festvortrag des einzigen deutschen Air Race Piloten Matthias Dolderer.

Das Luftfahrt-Strategiepapier, das in Mörlbach vorgestellt wurde, gibt es hier zum herunterladen: http://www.stmwi.bayern.de/innovation-technologie/schwerpunkte/luft-und-raumfahrt

Das Ziel des einladenden Vereins “bavAIRia” ist es, laut Eigenwerbung “die bayerischen Kernkompetenzen in Luftfahrt, Raumfahrt und Raumfahrtanwendungen zu identifizieren und die Kompetenzträger stärker miteinander zu vernetzen, um die globale Wettbewerbsfähigkeit dieser Branchen zu steigern.”