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Polizeistadt

In Berg dürfte im Moment, mitten in den Pfingstferien, kaum ein Tourist zu Gast sein. Das liegt allerdings nicht an der durch lokale Energiegewinnung geschwundenen Attraktivität unserer Region, sondern an der irrsinnigsten Verschwendung von Steuergeldern, an die man sich erinnern kann.


Gefühlt gibt es in Oberbayern derzeit mehr Polizeiautos als normale Kfz

Ca. 350 Millionen Euro kostet das idyllische Wochenende der 7 Staatschefs in schöner Gebirgslandschaft, das bei diesem Sicherheitsbedürfnis sicher besser auf einem Flugzeugträger abgehalten werden sollte. Autobahnen werden gesperrt, Gullis verschweißt, Täler abgeriegelt, Grundrechte drohen im Hochwasser abzusaufen (Das Garmischer Protestcamp wurde erst vor gut einer Stunde Dienstag 17h wieder per Gerichtsbeschluss genehmigt) . Weil man am Wochenende nicht gerne allein ist, haben die Regierungschefs auf Kosten der Gastgeber obendrein 20.000 Polizisten eingeladen, die ab heute auch die Hotels in ganz Oberbayern besetzen (übrigens zu vollem Preis). Immerhin erwartet man in Garmisch ja am Wochenende auch 10.000 Demonstranten.

Ein Viertelhundert Mannschaftswagen aus NRW zu Gast im Schlosshotel

Mehr als hundert Polizeibeamte übernachten derzeit allein im “Hotel Schloss Berg” in Mehrbettzimmern, weitere in der “Post” oder auch im Starnberger “Vier Jahreszeiten”. Allein die Übernachtungskosten dieser verschwindend kleinen Einheiten aus Berg betragen mittlere 5-stellige Beträge.

Und wie werden wir geschützt? – “Polizei aus NRW bewacht Badegelände in Allmannshausen”, berichtete uns heute CSU-Chef Andi Hlavaty, der uns dazu dieses Photo schickte:

Woran mag es liegen, dass man sich je unsicherer fühlt, je mehr Polizei man sieht?

Kommentieren (5)

  1. JUMBO2
    2. Juni 2015 um 21:39

    Da muss man doch… …etwas dagegen tun!?

    AUF NACH GARMISCH ZUR DEMO!

  2. Unterberger
    3. Juni 2015 um 11:08

    Ihre letzte Frage… Mit der vermutlich bewußt gewählten Überschrift haben Sie ja Ihre möglichen Befürchtungen schon ein wenig eingeschränkt. Würden Sie mir dennoch Ihre letzte Frage unter dem Bild selbst beantworten?

    Das Badegelände schützt übrigens immer noch die Starnberger Polizei 🙂

  3. JUMBO2
    3. Juni 2015 um 12:18

    Zur Klarstellung: Demo NICHT gegen die Polizei (die armen Kerle würden sicherlich lieber etwas sinnvolleres tun), sondern gegen diesen irren Aufwand nur um der aufgeblasenen Groß”frau”sucht Merkels zu genügen, die ansonsten durch ihre … Politik in Richtung DDR 2.0 “die Errungenschaften der Schröder-Zeit verfrühstückt”, wie heute das Handelsblatt schrieb.

    Den Vorschlag mit dem Schiff unterstütze ich voll, würde aber für ein U-Boot plädieren 😉

    • Unterberger
      3. Juni 2015 um 22:00

      Hallo Jumbo2, hallo Quh, eigentlich bezog sich meine Anfrage auf den Quh-Artikel und den letzten Satz desselben. Die Schiff-Geschichte finde ich übrigens auch nicht schlecht…

    • quh
      3. Juni 2015 um 23:23

      Lieber Unterberger …sagen wir es so: Wo ein derartiges Übermaß an Überwachung ist, da ist entweder etwas Wahnsinn im Spiel, weil die Bedrohung gar nicht so groß ist … oder aber die Bedrohung ist so groß, dass sie einen solchen irren Aufwand rechtfertigt, dann fühlen wir uns mit den Polizisten zwar sicherer, aber doch eben auch von irgendetwas Furchtbaren bedroht. – Abgesehen davon, dass die NRW-Kollegen im Schloßhotel offenbar trainiert genug sind, keiner körperlichen Auseinandersetzung aus dem Weg gehen zu müssen. Das strahlt in der Massivität schon eine gewisse körperliche Präsenz aus, neben der man sich etwas klein, schwach und ohnmächtig, mithin bedroht vorkommt.