Noch ne Wiese

Gestern berichteten wir über den Landwirt, der in Kempfenhausen seinen Acker an Bienenretter verpachten will (siehe unten stehenden Bericht). Allgemein hatten die Landwirte an dem Volksbegehren bemängelt, dass es sich hauptsächlich an sie richte, während private Grundbesitzer legislativ nicht erreicht werden könnten. Das stimmt – hier muss man auf Freiwilligkeit setzen. Ein schönes Beispiel dafür findet sich in Allmannshausen.

Bienenparadies Allmannshausen

Denn gerade auch private Gartenbesitzer können einiges für Bienen, Schmetterlinge und Vögel tun. Auch sie sollten nicht nur auf einen kurz geschnittenen Rasen Wert legen, sondern können naturnahe Gärten anlegen, Blühwiesen oder zumindest „wilde Ecken“ im Garten lassen.

Herrmann Will von der Allmannshauser Initiative „Berg-summt.de“, die schon lange vor dem Volksbegehren aktiv war, hat uns auf diesen Garten hingewiesen. Er schreibt uns: “Die kleinen blauen Wildkrokusse werden jedes Jahr mehr und überschreiten bereits die Gartenzaungrenze Richtung Kuhweide (nördliches Ende des Seerosenwegs).”

Die Initiative “Berg-summt.de” plant auch heuer wieder einen „Tag des offenen Gartens“ im Juni.

Fleißig und glücklich: Original Allmannshauser Biene bei der Arbeit (Photo Claudia Krause)

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