Mein bester Spezi ist der Kramerfeichtmartl gewesen

Ein ungewöhnlicher Tag für einen vollen Ratssaal: Am letzten Donnerstagabend herrschte großer Andrang, als Katja Sebald ihr im Allitera-Verlag erschienenes Buch “Mein bester Spezi ist der Kramerfeichtmartl gewesen” zusammen mit Josef Brustmann vorstellte.

Katja Sebald und Josef Brustmann, in der ersten Reihe die amerikanischen Nachkommen von Oskars Bruder Eugen

Graf in Berg zu “verorten” hatte sich Katja Sebald schon länger zum Ziel gesetzt. Bei den Oskar-Maria-Graf-Festtagen bot sie Führungen zu “Schauplätzen” an, die eine Rolle in Grafs Leben spielten oder Eingang in seine Bücher fanden. Nun wurde daraus ein Buch, das der Allitera-Verlag sehr schnell und sehr gerne, so Projektleiterin und Redakteurin Diethild Pedarnig, verlegt hat. Das Bändchen, erhältlich für 12,90 €, führt die Leser zu 21 Stationen in Aufhausen, Leoni, Aufkirchen und Berg. Zeitgenössische Fotos werden mit Zitaten, Paraphrasen und vielen aufbereiteten Informationen zu Grafs Leben und Familie verbunden.

Das Publikum lauschte den Kostproben aus dem Buch interessiert und amüsiert, und Musiker und Kabarettist Josef Brustmann gab mit seiner schönen Stimme und der Zither einige vertonte Graf-Gedichte zum Besten.

Besondere Gäste hatten sich für den Abend ebenfalls angekündigt: Eugene Graf IV aus Bozeman, Montana, der 2016 als Republikaner für den Kongress kandidierte, kam mit Frau und den Kindern Eugen und Resl. Der Schatzlbauer Paul Huber stand mit Eugenes Vorfahr Eugen Graf, dem Bruder von Oskar Maria, der in Amerika zu beträchtlichem Vermögen gekommen war, bis zu seinem Tod in Briefkontakt. In der “Schatzlchronik” widmete er ihm ein eigenes Kapitel.

 

Eine klare Kaufempfehlung für alle, die sich für Graf und Berg interessieren!

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