“In der Kunst zählt nur eines: was man nicht erklären kann” – das Kunstwerk des Monats 02/18

Die Reihe “Kunstwerk des Monats” wird nun wieder mit lebenden Künstlern fortgesetzt – der Januar bildet immer eine Hommage an einen verstorbenen Maler, Bildhauer oder Fotografen – zuletzt Rupprecht Geiger. Heute ist die Fotografin Isabella Berr aus München zu Gast im Katharina-von-Bora-Haus.

Isabella Berr

“In der Kunst zählt nur eines: was man nicht erklären kann.” Dieser Satz von Georges Braques bildet in diesem Jahr das Motto der Reihe “Kunstwerk des Monats”. Heute werden drei Fotoarbeiten gezeigt, dazu liest die Autorin Sela Miller aus Tutzing eigene Texte.

Isabella Berr wurde 1963 in Schongau geboren. Nach einem Umweg über ein Pädagogikstudium absolvierte sie eine Fotografenlehre und assistierte in verschiedenen Fotostudios. Anschließend arbeitete sie als freiberufliche Fotografin in den Bereichen Werbung, Porträt und Ausstellungsdokumentation. Ihrem eigenen Interesse an Kunst folgend entstanden parallel zu dieser beruflichen Tätigkeit viele fotografische Experimente, die jedoch jahrelang in der Schublade blieben. Seit einer ersten Ausstellung im Jahr 2002 ist die künstlerische Fotografie Schwerpunkt ihrer Arbeit geworden. Ihre Fotografien, die eher Traumsequenzen denn Abbildungen gleichen, werden regelmäßig in Einzel und Gruppenausstellungen gezeigt und sind in dem bei Hirmer erschienenen Bildband „Walking Dreams“ dokumentiert.

Die Präsentation beginnt heute um 19:30 Uhr, wie immer mit Wein und Brot. Kuratorin ist, ebenfalls wie seit jeher, Katja Sebald, Gastgeber ist Pfarrer Johannes Habdank.

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