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Die grosse Rauferei

Ganz unscheinbar aber stolz posiert (wahrscheinlich im November 1909) die Familie Pfisterer vor ihrem Haus in Farchach. Stolze Bürger vor ihrem stattlichen Anwesen, das auch heute noch an der gleichen Stelle steht und die Schreinerei beherrbergt.

Insgesamt sieben Menschen aus mindestens 3 Generationen sind auf dem Photo zu sehen. Im Hintergrund die kleine Nikolauskirche, ein Stapel Holz für den kommenden Winter vor der Tür.

Das wirklich bemerkenswerte dieser Karte verbirgt sich allerdings auf der Rückseite der Karte, die am 10.11. verschickt wurde. Johann schreibt seinem Bruder Bartolomäus beim Regiment in Neu-Ulm, was so alles daheim passiert:

Lieber Bruder.
Sende dir hiermit eine
Karte von unseren Ge-
sichtern welche aber nicht
gut ausgefallen sind.
Am 6. d. Monats gab es in
Ascholding eine große Rauferei,
sodaß
(unleserliches Wort) gelitten (unleserliches Wort)
und die Gendarmerie von Wol-
fratshs. u. Deining mittelst Auto
hinfuhren. 3
(unlserliches Wort)
wurden verhaftet. Am 17. findet …


“unsere Gesichter, welche nicht gut ausgefallen sind”

Uns ist es bisher nicht gelungen jedes Wort auf der Postkarte zu entziffern. Kann jemand alles lesen?

Kommentieren (1)

  1. quh
    21. Dezember 2012 um 14:46

    Entzifferungsversuch Luise P. hat noch etwas mehr lesen können als wir:

    Liebe QUH, liebe Frau Link,

    ich kann auch etwas die deutsche Schrift lesen, weil mein Vater, Jahrgang 1895, mir öfter mal einen Brief in meine damaligen Pflegestellen schrieb.

    Was Sie erkundet haben, sehe ich auch so, nur glaube ich, dass es mit dem letzten Satz “Am 17. findet” in der oberen linken Ecke weitergeht “bei uns eine Bürgermeisterwahl statt”.

    Aufgefallen ist mir auch, dass anstelle einer Briefmarke etc. steht “Soldatenbrief…..” – bei dem Nachfolgenden kann ich mir auch keinen Reim draus machen.

    Aber toll, was Sie da alles aufgetrieben haben”