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Das OsCar ist da!

Für viele – vor allem Menschen mit grünem Gewissen – ist es die Zukunft der Mobilität: Ganze Veranstaltungsabende wurden in Berg schon damit verbracht, über Elektromobilität und Car-Sharing zu diskutieren und wie man es schaffen könnte, so ein Modell nach Berg zu bringen. Manche Partei führt so etwas als Wahlkampfziel … und plötzlich steht vor der Bäckerei in Berg: das Berger E-Mobility Car Sharing Modell mit dem schönen Namen OsCar.

Der Traum von vielen: jetzt für alle in Berg leicht zu haben

Das OsCar ist obendrein kein Investorenmodell von irgendwo, sondern eine Berger Gründung. Die Firma “TeilZeug”, über die der Elektro-Renault ab sofort gemietet werden kann, hat ihren Sitz in Leoni. Neben Berg wird das Konzept, das jetzt Anfang Februar beginnt, bereits erfolgreich in Garatshausen angeboten. Nachdem man (wie bei allen Car-Sharing-Modellen üblich) sich einmal mit seinem Führerschein angemeldet hat, kann es losgehen. Die Preise sind für Leihautoverhältnisse recht moderat: Pro Stunde zahlt man 2,50 € Miete und obendrein für jeden km 0,25 €. Das heißt, wer aus Berg fortan nach Farchach zum Einkaufen in den Hofladen fahren will und dort noch einen Espresso trinkt (1h, 5km), zahlt dafür weniger als 4 €. Wer damit einen ganzen Tag nach München zur Arbeit fährt (10 h, 60 km) zahlt dafür immer noch weniger als für einen Leihwagen, nämlich ca. 40 €. Zur Erinnerung: Die km-Pauschale für Dienstreisen liegt derzeit bei 0,30 €.

Die Zukunft der Mobilität teilbar durch alle: Das Auto mit dem Kabel im Mund

Das Auto ist – schon ab 18 Jahren – ohne Schlüsselübergabe zu mieten. Es lässt sich einfach mit dem Handy öffnen und schließen. Die Abrechnung erfolgt automatisch. Die Gemeinde Berg unterstützt das Modell: Jeweils am Donnerstag, den 6. und 13. Februar kann man sich im Rathaus von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr in Raum 18, Erdgeschoss unkompliziert anmelden. Man kann aber auch individuelle Termine vereinbaren unter mitteilen@teilzeug.de oder unter der Telefonnummer 0160-1184661 .

Das Konzept der Firma Teilzeug GmbH geht weit über das Verleihen dieses Autos hinaus und weist möglicherweise weit in die Zukunft, Man kann sogar sein eigenes (Elektro-)Gefährt über die Plattform selbst verleihen “Mach aus einem Stehzeug ein Fahrzeug” lautet der Slogan ( http://www.teilzeug.de). Das Konzept klingt nach Zukunft: “Grundsätzlich sind wir Hersteller- und Fahrzeugunabhängig. Wir betreiben auf der TEILZEUG Plattform ausschließlich elektrisch betriebene Fahrzeuge. Wir können jedes E-Fahrzeug mit unserer Buchungs- und Abrechnungsplattform vernetzen. Auf der von TEILZEUG verwendeten professionellen E-Carsharing Plattform von unserem Technologiepartner ZEMTU sind über 700 Carsharingfahrzeuge angebunden und in Betrieb.”

Hallo Zukunft, Berg ist bereit.

Kommentieren (3)

  1. 5. Februar 2020 um 11:08

    Wenn alle etwa 90.000 zugelassenen Kraftfahrzeuge im Landkreis nun elektrisch fahren würden, wären wir mit der zukunftsfähigen Mobilität kaum einen Schritt weiter. Die Straßen wären genauso verstopft und die Parkflächen zu wenig. Die Zukunft der Mobilität ist ein sehr gut ausgebauter ÖPNV mit alternativ angetriebenen Fahrzeugen, ein sicheres Radwegenetz oder flexible Arbeitszeiten mit Home-Office. Wenn die Autos, die dann noch auf den Straßen sind, alternativ betrieben werden, bieten unsere Städte und Gemeinden wieder Lebensraum für alle. Eine Vision? Städte wie Amsterdam machen es vor. Und bei uns auf dem Land? Mit unseren Busfahrzeiten sind wir in Berg ganz gut bedient, das Berger Sammeltaxi (übrigens ein SPD-Antrag) ist ein Erfolgsmodell seit 1993 und mit Ruftaxis lassen sich die entlegenen Ortsteile noch anbinden. Da bleiben wir im Kreistag dran.

    • Gast
      5. Februar 2020 um 12:29

      Frau Fuchsenberger, jetzt aber mal ganz tief Luft holen… Die Busfahrzeiten in Berg sind alles andere als atraktiv und fern ab jeder Realität für Berufspendler… In der Früh kommt man ja noch nach Starnberg zur S-Bahn, aber an den Heimweg denkt niemand, klar da sind ja auch keine Schüler mehr unterwegs für die alle 10 Minuten ein Bus fährt… Lebensraum für alle… also wenn jetzt die Badewanne Münchens zu kalt ist, kann ich in unsere Gemeinde ganz gut Leben… Führen wir doch eine Kurtaxe für ihre Münchner SPD Genossen ein, dann klapts auch im Sommer mit dem Nachbarn und mit dem Geld kann die Gemeinde sehr viel für die Infrastrukur schaffen… München macht es ja vor, das Eintrittsgelder für Münchner und nicht Münchner gestaffelt sind… Parken innerhalb des Mittleren Rings für Anwohner mit Ausweis für Auswertige entweder ganz Verboten oder Zahlen… Gleiches Recht für alle… Ran SPD wir brauchen Ideen…

  2. 5. Februar 2020 um 18:08

    Lieber anonymer Gast,
    seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 kommt man von Berg aus alle 20 Minuten mit dem Bus nach Starnberg und immer mehr Berger/innen nützen dieses Angebot und lassen auch mal ihr Auto stehen. Alle Stunde geht ein Bus von den anderen Ortsteilen aus nach Starnberg bzw WOR und wieder zurück und zwar an Werktagen zwischen 5 und 6 Uhr morgens bis zwischen 21 Uhr und 22 Uhr am Abend je nach Buslinie. Für den ländlichen Raum ist das schon sehr beachtlich, andere Landkreise sind da noch nicht so weit. Für die Ostufer-Linien (904/963, 961, 974, 975) hat sich die Zahl der Fahrgäste fast verdoppelt. So ist die Haltestelle Berg/Grafstraße nach Kloster Andechs und Medicenter Starnberg die am meisten genutzte Haltestelle im Landkreis.
    Im gesamten Landkreisgebiet stiegen die Fahrgastzahlen seit 2013 um 123%. Diese Erfolgsgeschichte bestätigt das Konzept: erst das Angebot schaffen – dann wird es von den Bürger/innen auch genutzt.
    Dass es manchmal Verspätungen gibt, liegt v.a. an den Staus in der Kreisstadt Starnberg, oder im Sommer auch am Freizeitverkehr. Also – weniger das Auto und mehr den Bus benutzen, dann steht dieser auch nicht so oft im Stau.
    Übrigens: Die Einnahmen aus den Fahrkarten stiegen im Landkreis von rund 2,6 Mio auf 4,9 Millionen Euro (Ende 2018). Dennoch decken sie nur knapp die Hälfte der Kosten. Kreis und Gemeinden müssen pro Jahr noch eine Menge zuschießen. Trotzdem lohnen sich die Ausgaben – für die Menschen und für das Klima.
    Müssen wir unseren Lebensstil und unser Verhalten ändern? Kann es Klimaneutralität geben ohne Verzicht?
    Auf Einladung der SPD kommt am Samstag, den 8.2. um 18:30 der Umweltstaatssekretär Florian Pronold nach Starnberg in den Bayerischen Hof und erklärt die Klimapolitik der Bundesregierung. Ich würde mich freuen, Sie dort begrüßen zu können. Erkennungszeichen vielleicht eine rote Nelke im Knopfloch?