Kommunalwahl 2020
Da geht was!

39 Einsätze – und viele, viele Stunden

Alles ist gut bei der FFW Höhenrain. Kommandant Martin Punscher und Jugendwartin Bianca Kraus konnten bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag nur Gutes berichten, auch von Kreisbrandmeister Tobi Völkl gab es Lob.

Bei der Ehrung: Martin Punscher, Tobias Völkl, Jakob Abeltshauser, Stefan Monn, Bgm. Rupert Monn

Nach der Begrüßung und dem Totengedenken durch den Vereinsvorsitzenden Stefan Monn berichtete der 1. Kommandant Martin Punscher über die 39 Einsätze im vergangenen Jahr: Allein zehn davon fanden am 6. Januar statt – wegen des massiven Schneefalls. Es gab 19 technische Hilfeleistungen, 2 Brände, 4 Brandmeldeanlagen, 3 Verkehrsregelungen, 5 Verkehrsunfälle, 5 Ölspuren und einen Fehlalarm. 2895 Gesamtübungsstunden wurden geleistet. Der First Responder wurde letztes Jahr zu 490 Einsätzen alarmiert, die Bereitschaftszeiten beliefen sich auf 3001 Stunden. Die aus den fünf Gemeindefeuerwehren bestehende Respondergruppe übte zusätzlich elf Mal, dabei fielen 268 Stunden an. Kassenwart Max Punscher erstattete den Bericht über die gut gefüllte Kasse, die Kasse wurde unbeanstandet geprüft, der Vorstand wurde entlastet. Jugendwartin Bianca Kraus lobte die Jugendfeuerwehr, die sie gemeinsam mit Michael Fuchs und Christopher Rößner leitet, besonders für  das Ablegen der Deutschen Jugendleistungsspange – die höchste Auszeichnung für ein Mitglied der Deutschen Jugendfeuerwehr. Die Prüfung wurde im Juli in Höhenrain ausgerichtet, der sportliche Teil (Kugelstoßen und Staffellauf) wurde im Isar-Loisach-Stadion in Wolfratshausen abgelegt. Teilgenommen haben 39 Jugendliche der Feuerwehren Berg, Tutzing, Traubing, Machtlfing und Höhenrain.

Nach der Entlastung des Vorstands wurde Jakob Abeltshauser für seine 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Erster Bürgermeister Monn betonte in seinem anschließenden Grußwort – ein letztes Mal während seiner Amtszeit – die Wichtigkeit der ehrenamtlich geleisteten Zeit der Feuerwehrleute und bat die Jugend, in die Fußstapfen der Älteren zu treten. Er berichtete, dass die FFW Bachhausen in diesem Jahr ein neues Fahrzeug bekomme und das neue Fahrzeugkonzept gerade von allen Kommandanten gemeinsam überarbeitet werde. Die Gemeinde habe zudem eine Stelle für einen hauptamtlichen Gerätewart geschaffen. Und für das neue Haus der FFW Höhenrain sei der Bebauungsplan ausgelegt worden – das Haus sei auf knapp 2000 qm geplant, die mögliche GR liege bei 860 qm. Im Keller könne man die Schützen unterbringen. “Es gibt kein Zurück mehr – das Gesamtprojekt wackelt nicht, der Grundstein ist gelegt.”

Kreisbrandmeister Tobias Völkl lobte die FFW Höhenrain für ihre seit Jahren bekannte hervorragende Jugendausbildung, hob die “gewaltige Leistung” bei der Anzahl der Übungen hervor und bat die Jugend, am Ball zu bleiben und nicht aufzuhören “beim ersten Freund oder der Freundin – denn genau dann ist die Feuerwehr wichtig” – Gelächter.

Pfarrer Rupert Frania, seit dem Buß- und Bettag selbst Mitglied der FFW Höhenrain, schloss sich an den Dank an. “Ich sehe euch nicht alle so oft in der Kirche, aber das, was ihr tut, ist entscheidend. Der Dienst am Menschen geht vor, selbst wenn die Glocken läuten”, lautete sein Schlusssatz.

Im Anschluss gab es noch Fotos zu sehen – und dazu das Gruppenvideo aller fünf Berger Gemeindefeuerwehren:

5 Wehren, 13 Fahrzeuge, hunderte Freiwillige … die Berger Feuerwehren

 

 

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