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  • Elke Link

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    Listenplatz 1
  • Dr. Andreas Ammer

    Dr. Andreas Ammer

    Listenplatz 2
  • Martin Snajdr

    Martin Snajdr

    Listenplatz 3
  • Elke Grundmann

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    Listenplatz 4
  • Cédric Muth

    Cédric Muth

    Listenplatz 5
  • Chiara Brunnhuber

    Chiara Brunnhuber

    Listenplatz 6
  • Cornelius Verenkotte

    Cornelius Verenkotte

    Listenplatz 7
  • Susan Gately Köchner

    Susan Gately Köchner

    Listenplatz 8
  • Klaus Böck

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    Listenplatz 9
  • Andrea Kirsch

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    Listenplatz 10
  • Andreas Huber

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    Listenplatz 11
  • Anna Gastl-Pischetsrieder

    Anna Gastl-Pischetsrieder

    Listenplatz 12
  • Jonas Goercke

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    Listenplatz 13
  • Andreas von Meyer zu Knonow

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    Listenplatz 14
  • André Weibrecht

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    Listenplatz 15
  • Christian Kalinke

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    Listenplatz 16
  • Michael Kundt

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    Listenplatz 17
  • Harald Kalinke

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    Listenplatz 18
  • Ralf Grundmann

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    Listenplatz 19
  • Dr. Jokl Kaske

    Dr. Jokl Kaske

    Listenplatz 20

Über den Nutzen von (und der täglichen Freunde mit) einer eigenen Photovoltaik-Solaranlage

Seit letztem Jahr besitzen wir auf unserem Dach in Berg eine kleine Solaranlage, mit der wir Strom ins Netz einspeisen. Da der Solarstrom subventioniert ist und der Preis für 20 Jahre garantiert, war dies keine große Investition: Wir haben über mehr als 80% des Preises einen günstigen Kredit bei der KfW aufgenommen, die ganzen Zinsen zahlt die Sonne. Über den Computer können wir täglich ablesen, wieviel Strom “wir” am Tag produziert und wieviel Geld wir damit verdient haben. Gestern kam erst abend die Sonne raus. Es ist schlechtes Wetter, da war es nicht so viel Strom, die Sonnenkurve des Tages sieht dann so aus:

Die ideale Kurve sieht hingegen so aus;

Das war letztmals am 27. Mai, ja solange ist der letzte wirkliche Sonnentag schon her. Am späten Nachmittag – auch das sieht man in der Kurve – fällt ein wenig Schatten vom Kamin auf die Anlage. An der Menge des erzeugten Stromes läßt sich eindeutig das Wetter der Vergangenheit ablesen. Am 2. Juni hat es nachmittags gegen 3 Uhr offensichtlich plötzlich ein Gewitter gegeben:

Und damit zum wichtigsten Punkt: Eine große Angst gegenüber Solaranlagen ist, dass sie bei schlechtem Wetter keinen Strom liefern. Das ist verkehrt. Selbst in dem fast dauerhaft verregneten Monat Juni liegen wir noch weit über der – in der Grafik mit einem kleinen grünen Strich markierten – Mindestmenge Strom, die die Anlage produzieren muß, um ihren eigenen Kredit abzuzahlen:

Jeder gelbe Balken entspricht einem Monat 2008. Alles unter dem grünen Balken zahlt den Kredit ab, alles über dem grünen Strich ist unser “Gewinn”, der ausbezahlt wird. Noch viele Jahre lang. Selbst der verregnete Juni wird genug Ertrag bringen. Es ist uns eine tägliche Freude. Unweltschutz und Eigennutz.