Na, wie war’s?

Nach Andreas Hlavaty war Elke Link nun zwei Wochen lang als Bürgermeisterin im Amt, um Rupert Monn im Rathaus zu vertreten. Wir fragten: Wie war’s?

Im Amt: Elke Link

Wie es war? In den Sommerferien ist meistens nicht viel los. Das heißt, man muss vor allem den Posteingang durchsehen und abzeichnen, Fragen der Presse beantworten, Gratulationen zu Jubiläen durchführen, von der Verwaltung vorbereitete Schriftstücke unterschreiben. Wichtige Entscheidungen stehen allerdings selten an – in der Zeit finden ja auch keine Gemeinderatssitzungen statt.
Aber in diesem Jahr war es doch etwas aufregender: Gleich in der ersten Nacht meiner Amtszeit brannte die historische Fischerhütte in Leoni ab. Ich bin am nächsten Tag gleich hingefahren und habe mit Paul Gastl und mit Christian Haager, dem Leiter von Haus Buchenried, gesprochen. Zufällig traf ich dann noch den Feuerwehrkommandanten Tobias Völkl-Mirlach vor dem Rathaus, der mich wegen der Verletzung eines Feuerwehrmitglieds beruhigen konnte. Leider musste die Feuerwehr dann ja noch mehrfach ausrücken.
Auch die Polizei stattete dem Rathaus einen Besuch ab – das stand ja in der Presse. Ansonsten gehe ich gerne zuerst einmal durchs Haus und rede mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in den diversen Abteilungen. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie die Prozesse dort ablaufen und wie die Teams zusammenarbeiten. Da die Gemeinde eine neue Auszubildende hat, konnte ich gleich die Gelegenheit ergreifen, mit ihr und dem Geschäftsleiter ins gemeindliche E-Auto einzusteigen und dem Bauhof einen Besuch abzustatten, wo wir einen kleinen Rundgang machten und die Maschinen und Streusalzberge begutachten durften. Außerdem erkundigte ich mich nach der Leistungsfähigkeit geräuscharmer Akku-Laubsauger und -bläser. Da tut sich etwas!
Interessant war auch die Feststellung, dass Biberkor offiziell als eigener Ortsteil von Berg geführt wird. Berg hat also definitiv fünfzehn und nicht vierzehn Ortsteile – wobei die Schreibweise von Harkirchen/Haarkirchen auch historisch schon nicht einheitlich ist. Das führte mich am Dienstag auch ins Archiv.
Beim jour fixe wurde die Ladung für die nächste Gemeinderatssitzung besprochen. Dabei ging es auch um die Gestaltung der Zufahrt zum LSH Kempfenhausen. Nachdem sich die SMV so engagiert hatte, lud ich den Schülersprecher Josuah Grasmüller ein, um ihm gemeinsam mit der Bauamtsleiterin die Planung vorzustellen.
Die Sperrung der Lüßbachbrücke in Farchach fiel noch nicht in meine Vertretungszeit, aber ich erkundigte mich vor Ort und erfuhr, dass die Anwohner vom Bauamt rechtzeitig und gut informiert wurden, so dass sie sich auf die Vollsperrung einstellen können. Die Querungshilfe wurde so gut wie fertiggestellt, leider hatten einige Autofahrer Orientierungsprobleme und pflügten durch den frisch gesäten Rasen. Und ich durfte schon im neuen Gemeindebus sitzen – er wurde gestern abgeholt und riecht noch ganz neu.
Außerdem geht es nun in die Endphase der Anmeldungen von “Berger Betriebe laden ein 2018”.
Am kommenden Dienstag findet dann die nächste Gemeinderatssitzung statt – nach dem Urlaub wieder unter der Leitung des hoffentlich ausgeruhten Rupert Monn.

 

Kommentieren (2)

  1. quh
    9. September 2018 um 21:53

    Klingt nach Zukunft!

  2. 10. September 2018 um 23:06

    Das müssen Außerirdische sein!

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