Die Farchner Burschen haben uns gebeten, nicht weiter vorab über eine morgen dort womöglich stattfindende Maifeier zu berichten. Den diesbezüglichen Artikel haben wir deshalb gelöscht.

“Brauchen wir nicht!”
Die Farchner Burschen haben uns gebeten, nicht weiter vorab über eine morgen dort womöglich stattfindende Maifeier zu berichten. Den diesbezüglichen Artikel haben wir deshalb gelöscht.

“Brauchen wir nicht!”
Es scheint, als würden die Farchacher gerne unter sich feiern. Passt.
Schau ma mal, ob sie sich daran am nächsten 1. Mai auch erinnern.
Gar nicht gut. Gerade gesellschaftspolitisch in der Gemeinde sehr fragwürdig. Ich denke, der Gemeinderat sollte sich mit diesem Vorgang befassen.
“Ich denke, der Gemeinderat sollte sich mit diesem Vorgang befassen.”
Vielleicht sollte man das Ganze einfach mal aus dem Blickwinkel der Farchner Burschenschaft sehen: Wir sind eine kleine Ortschaft mit 450 Einwohnern, und die Burschenschaft hat zusammen mit Altburschen und fast 100 witeren Dorfbewohnern das überhaupt Mögliche getan. Alles in allem war mehr als ein Viertel der Farchner durchgehend beschäftigt (und viele sind das, nebenbei bemerkt, heute immer noch). Wenn es noch mehr Besucher gewesen wären, hätte es das Fest gesprengt, und das will doch keiner.
So war es eine wunderbare Maifeier, und wir sind sehr stolz auf unsere Burschenschaft!
Respekt an de Farchner Burschen! Es is scho Wahnsinn: De oana schuastan in ihrer Freizeit für d’Tradition, und de andern hockan dahoam vorm Handy und bschwern se über d’Gsellschaft. Wer d’Arbeit macht, schafft o – Helfar findn, organisieren und des finanzielle Risiko trogn, des macht heit nimmer jeder. Solche Burschen und Madln braucht a gsundes Dorfleben. Mia stenga hinter eich!
“Ich denke, der Gemeinderat sollte sich mit diesem Vorgang befassen.”
Vielleicht sollte man das Ganze einfach mal aus dem Blickwinkel der Farchner Burschenschaft sehen: Wir sind eine kleine Ortschaft mit 450 Einwohnern, und die Burschenschaft hat zusammen mit Altburschen und fast 100 weiteren Dorfbewohnern das überhaupt Mögliche getan. Alles in allem war mehr als ein Viertel der Farchner durchgehend beschäftigt (und viele sind das, nebenbei bemerkt, heute immer noch). Wenn es noch mehr Besucher gewesen wären, hätte es das Fest gesprengt, und das will doch keiner.
So war es eine wunderbare Maifeier, und wir sind sehr stolz auf unsere Burschenschaft!
Danke an die Burschenschaft Farchach und alle Helfer.
Diejenigen die immer etwas zu kritisieren haben sollten bedenken daß die Madln und Burschen neben Arbeit, Ausbildung,Schule , Studium ……das bayrische Brauchtum für das Dorf hoch halten und die ganze Maifeier in ihrer Freizeit organisiert haben.
In einer Zeit in der nur immer schneller und weiter gilt, sollte man sich dankbar zeigen das es noch Leute gibt, die bereit sind so ein Fest auf die Beine zu stellen, mit allem was dazu gehört. Von der großen Verantwortung einmal abgesehen.
An die, die immer etwas zu kritisieren haben, habt ihr schon einmal ein Fest in dieser Größe organisiert? Mitgearbeitet? Wahrscheinlich nicht, sonst würdet ihr so ein Statement nicht abgeben.
Mir san auf jedenfoi stoiz auf unsre Madln und Burschn!
Liebe Leute vom Quh Blog,
so sehr ich eure Berichterstattung ansonsten schätze, eure Beiträge zum Thema Maifeier finde ich wirklich seltsam und es klingt wie ich finde eine unangebrachte Erwartungshaltung durch?
Um es mal mit den Worten des Oberburschen zu sagen: wir machen eine Maifeier in ersten Linie für uns und die benachbarten Burschenschaften und Vereine, und nicht fürs ganze Oberland.
Und ich finde da hat er recht.
Wer mal genau beobachtet was für Gäste da noch ankommen: kolonnenweise auswärtige Autos (Kennzeichen M oder sonstwo), aus denen Mama oder Papa dann 4-5 Teenies abladen die einfach nur Party machen wollen und sich weder für die Tradition interessieren (und nicht mal 5 Minuten still sein können wenn der Pfarrer den Baum und den Ort segnet, wenn sie überhaupt am Kirchplatz waren) noch einen Bezug zum Ort haben.
Ja ich find es auch seltsam das so ein Gelände abgezäunt ist, aber leider muss das inzwischen so sein – denn wenn man das nicht macht hat man statt 2500 Gästen halt ganz schnell 5000 – und das packt so eine Veranstaltung nicht mehr.
Und ja, natürlich ist es schwierig eine Balance zu finden – es gab sicher auch Menschen aus Nachbarorten die man gerne zu Gast gehabt hätte und die leider nicht hineingekommen sind.
Dazu ein Tipp: wenn es einen wirklich interessiert, dann gibt es die Festzeichen (=Eintrittskarte) vorher auf der Wachhüttn zu kaufen, die Mühe muss man sich dann halt machen und da mal vorbeischauen.
Und wenn man es ganz ernst meint kann man sich auch als freiwilliger Helfer melden (dann kommt man immer rein). Ob man dann allerdings nach 4-5 Stunden ehrenamtlich schuften im Akkord (Bier zapfen, grillen in der prallen Hitze, Krüge und Geschirr spülen, Kisten schleppen, Essen servieren, etc.) dann immer noch Lust hat Party zu machen oder einfach nur platt ist, ist dann eine andere Frage.
Meine subjektive Einschätzung ist, das das Fest mit den vorhandenen Helfern am Limit war, arg viel mehr wäre definitiv nicht gegangen.
So ein Fest ist auch ein wirtschaftliches Risiko. Wir hatten Glück, aber es kann auch mal in Strömen regnen und dann kommen nur die Hälfte der Gäste und man hat plötzlich eine halbe Tonne Grillfleisch und 50 Kuchen übrig. Klar kann man auch ein größeres Zelt besorgen, kostet halt mehr und stellt sich auch nicht von alleine auf.
Immer größer schneller weiter führt dann im Ergebnis irgendwann zur totalen Kommerzialisierung – und genau das will hier sicher niemand.
Schöne Grüße aus Farchach 🙂
Die Burschenschaft Farchach hat am 1. Mai ein unheimlich schönes Fest ausgetragen. Und zwar genau so wie es sein sollte: Von der Burschenschaft für die umliegenden Burschenschaften. Von den Jugendlichen und Erwachsenen des Dorfes für die Kinder und Senioren des Dorfes. Ich kenne kein engagiertes Vereinsmitglied das nicht Teil dieser schönes Maifeier sein konnte.
Wer nicht bereits selbst Teil einer solchen Veranstaltungsorganisation war, kann sich gar nicht vorstellen welcher Aufwand, welches Risiko und wie viel menschliche Energie hierfür erforderlich ist. Und das nur für diesen einen Tag! Wobei alles drum herum mit Wachhütte, Maibaum, Tanzproben etc. auch noch geleistet werden muss. Und hier hat Farchach dieses Jahr ein perfektes Konzept aufgefahren. Mit tollen Tänzen, super Musik, hervorragender Verpflegung, extra Einlagen wie dem “Holzhacker” und ausreichend Kapazität bei Schänken, Toiletten und Tischen für alle eingelassenen Gäste. Hinsichtlich der Verpflegung muss noch hervorgehoben werden, dass insbesondere die Familien betreffenden Preise für alkoholfreie Getränke und Essen absolut fair waren und von den eigenen Mitgliedern mit einem Lächeln serviert wurden. Ganz anders als bei anderen Maifeiern wie Walchstadt wo eine Apfelschorle 4€ gekostet hat und gewerbliche Bedienungen engagiert wurden.
Es ist fragwürdig, woher andere Menschen den Anspruch nehmen, ohne eigenes Engagement und ohne vorab auch nur einmal die Wachhütte besucht zu haben ein Teil dieser Feste sein zu dürfen? Wenn ein Restaurant an einem Abend voll ist, muss dann auch der Gemeinderat herangezogen werden und im Internet schlechte Stimmung verbreitet werden?
Aus meiner Sicht hat Farchach alles besser gemacht als jeder andere dieses Jahr. In einer Form, dass echtes Brauchtum erhalten bleiben kann. Und als Bonus sogar noch daran gedacht, ungebetenes Marketing zurückzurufen als klar war, dass ansonsten mögliche Besucher enttäuscht werden könnten.
Als konstruktive Kritik zu dieser Seite der Quh-Berg: Vielleicht beim nächsten Mal den Artikel einfach zurücknehmen und im Nachhinein, wenn etwas mehr Luft ist die Situation mit den Verantwortlichen besprechen. Ohne involviert zu sein bin ich sicher, dass die Verantwortlichen für unsere Gemeinschaft nur das beste wollen und unglaubliches geleistet haben. Dafür haben diese Toleranz und höchsten Respekt verdient.