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Hereinpressende Nachrichten: Bürgermeister sagt Rathaus-Sondersitzung via Zeitung ab

Die geladenen und betroffenen Gemeinderäte haben es heute über die Zeitung erfahren: Die für nächste Woche angesetzte Sondersitzung zum Neubau eines Berger Rathauses wurde anscheinend auf nach der Wahl vertagt. Zumindest entnehmen wir das dem “Münchner Merkur”. Relativ absurd ist, dass – laut Münchner Merkur – ausgerechnet die Gemeinderatsfraktionen, die sich zunehmend kritisch mit dem Projekt auseinandersetzen, dafür als Begründung herangezogen werden. Dort bestehe laut BGM Monn “Klärungsbedarf”.


Hoffnung für’s Vereinsheim?

Das Verfahren hat übrigens Methode: Schon bei der Verkündigung des Planes für einen Rathausneubau war zuerst die Presse und dann erst der Gemeinderat, der über ein solches Projekt zu beschließen hat, informiert worden.

Die QUH hatte sich bereits wiederholt kritisch zu den Plänen für den Bau in Aufkirchen vor der Alten Schule geäußert. Nachdem auch CSU-Chef Hlavaty und die SPD kritische Töne angestimmt hatten, konnte der Rathauschef auf keine Mehrheit im alten Gemeinderat mehr hoffen. Die im März anstehende Gemeindewahl könnte nun zu einer Art Volksabstimmung über das Rathausprojekt werden. Informationen, die bei einer Gemeinderatssitzung öffentlich werden würden, bis nach der Wahl zurückzuhalten, ist allerdings wenig vertrauenserweckend.

So steht es in der Zeitung:
http://www.merkur-online.de/lokales/starnberg/berg/gemeinderat-kommunalwahl-raumbedarf-thema-rathaus-neubau-berg-vertagt-3311793.html

Und so sieht es unser Karikaturist:

Kommentieren (1)

  1. volcorn
    14. Januar 2014 um 22:54

    Alternativen Die im Gemeinderat vorgestellte Konzeption zum Rathausneubau ist mit Recht auf Kritik gestoßen. Ich bin dennoch davon überzeugt, dass ein Rathaus auf dem alten Schulgelände sinnvoll und denkbar ist. Da gibt es auch noch Alternativen zu dem, was bisher bekannt geworden ist.
    In diesem Zusammenhang ist auch eine realistische Größe für das Rathaus zu ermitteln, also die Nutzfläche, die auch zukunftsfähig ist. Computerarbeitsplätze müssen nicht mit Unmengen von Aktenordnern, Schränken und Blumentöpfen ausgestaltet werden.
    Für das Vereinsheim der Schützen muss ein neuer Standort gefunden werden.
    Volker Cornelius, Berg