Ein Scheck für die MS Klinik

Vergangenen Mittwoch brachte Gesundheitsminister Klaus Holetschek einen dicken symbolischen Scheck in unsere Gemeinde: Die MS-Klinik in Kempfenhausen erhielt über 503.300 € Fördergeld.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Prof. Dr. Ingo Kleiter, medizinischer Geschäftsführer und ärztlicher Leiter der MS Klinik

Um die Marianne-Strauß-Klinik zukunftsfähig zu machen, wird die Klinik derzeit umfangreich modernisiert und die Infrastruktur digitalisiert. Während der 1. Bauabschnitt mit der Erweiterung der Bettenkapazität um 20 Betten weit vorangeschritten ist, wurden bereits die Pläne für den 2. Bauabschnitt eingereicht. Für die Absicherung des 2. Bauabschnitts hat der Freistaat eine Förderung von 14,72 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Staatsminister Klaus Holetschek besuchte die Klinik aus diesem Anlass im Rahmen einer Feierstunde am vergangenen Mittwoch.

Feierstunde mit: Prof. Dr. Ingo Kleiter, der Gesundheitsreferentin und Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung Beatrix Zurek, dem Stellv. Landrat Georg Schmitz, der Landtagsabgeordneten Dr. Ute Eiling-Hütig, Staatsminister Klaus Holetschek, 3. Bgm. Elke Link, 1. Bgm. Rupert Steigenberger, Bezirksrat und Aufsichtsratsvorsitzenden Harald Schwab

Nach einer Runde Schnelltests gab es noch eine Führung durch die Klinik, wo sich die Gäste den hervorragend ausgestatteten Physioraum und die Patientenzimmer ansehen konnten.

„Eine hochwertige und flächendeckende medizinische Versorgung ist ein Kernziel der bayerischen Gesundheitspolitik. Zukunftsfeste und leistungsfähige Krankenhäuser in Stadt und Land sind dafür das A und O. Deshalb fördern wir Bau- und Digitalisierungsvorhaben in den Kliniken nach Kräften”, so der Minister.

Zur Modernisierung der Klinik gehört auch die Digitalisierung der Infrastruktur. Um die Klinik zukunftsfähig zu gestalten, hat sich die Marianne-Strauß-Klinik dazu entschieden, den Fokus auf folgende Bereiche zu legen:

• Patientenportale: Das Portal soll die administrativen Prozesse der Aufnahme sowohl entlasten als auch beschleunigen und unsere Patient*innen bei der Kommunikation mit der Klinik unterstützen.
• Digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation: Die Etablierung einer strukturierten, aber auch vollständig elektronischen und mobilen Dokumentation von Pflege und Behandlungsleistungen stellt den umfangreichsten Teil in diesem Projekt dar, bietet aber auch den größten Mehrwert für die Klinik.
• Digitales Medikationsmanagement: Ein digitales Medikationsmanagement wird mit der durchgehend digitalen Dokumentation und der ständigen Verfügbarkeit die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) gewährleisten und die Einhaltung relevanter Standards verbessern.

Neben der Digitalisierung der oben genannten Abläufe investiert die Marianne-Strauß-Klinik auch über das KHZG (Krankenhauszukunftsgesetz) mehr als 180.000 Euro in den Ausbau der IT-Sicherheit und sorgt so dafür, dass die Infrastruktur und vor allem die Patientendaten weiterhin nach dem aktuellsten Stand der Technik abgesichert sind.

 

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