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  • Andreas von Meyer zu Knonow

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  • André Weibrecht

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  • Christian Kalinke

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Das 5. Wässerchen

Das 5. Wässerchen ist nicht nur nicht zu sehen, sondern fristet auch ein Dasein als Notnagel.

Da heute die letzte Sitzung des Berger Gemeinderates (samt grundgesetzkonformer Haushaltsberatung) stattfindet, gibt es heute ein gemeindliches Wässerchen: Das Pumpenhäuschen an der Sibichhauser Straße in Höhenrain.

Hier fließt (im Notfall) das kostbare Wasser, das wir trinken und mit dem wir uns waschen

Zur Zeit gibt es in der Gemeinde Berg insgesamt drei Quellen, aus denen das gesamte Gemeindegebiet versorgt wird. Das oben abgebildete Pumpenhaus in Höhenrain wird allerdings nur noch im Notfall eingesetzt (so wie im Jahr 2021), wenn der wichtigste Berger Brunnen im Pfaffental hinter Allmannshausen, der nicht auf Gemeindegebiet steht, aber 80% unseres Wassers liefert, einmal ausfällt. Ein dritter, neuerer Brunnen wurde bei Harkirchen gebohrt, er liefert aber leider nicht so viel Wasser wie erhofft.

Anders als die Infotafel, die neben diesem Brunnenhäuschen steht, vermeldet, wird hier also nur noch selten Wasser gefördert – die Betriebserlaubnis lief 2018 aus. Man sucht seit geraumer Zeit nach einem Ersatz für diesen Brunnen.

Von den Berger Brunnen aus wird das Grundwasser über Druckleitungen zu den Hochbehältern nach Aufkirchen (686 m), Mörlbach (700 m) und Attenhausen (707 m) gepumpt. Von dort fließt es mit natürlichem Gefälle über mehr als 100 km lange Leitungen zu den Wasserhähnen der Gemeinde. Nur in seltenen Fällen muss das Wasser aufbereitet werden.

Die Gemeinde schreibt: “Um sauberes und gesundes Trinkwasser zu garantieren, bedarf es eines besonderen Schutzes. Die gesetzlichen Regelungen sehen strenge Auflagen für Wasserschutzgebiete und Quellschutzbereiche vor. Das Trinkwasser der Gemeinde Berg ist naturbelassen, ohne zusätzliche Aufbereitung und damit von besonders hoher Qualität.” – Dies ist an dieser Stelle bei Höhenrain nicht unbedingt gewährleistet. Der Brunnen liegt in der Nähe einer Altlastdeponie.

Brunnen Pfaffental

Unser leistungsfähigster Brunnen im Pfaffental

Schon 1811 wurden die Vorzüge der Quelle im Pfaffental in einem kleinen Bändchen beschrieben:

Am östlichen Ufer des reizenden Würmsees, 1/4 Stunde südwärts von Allmannshausen wenige Schritte vom Ufer in einem angenehmen Buchenhaine, in welchem das anmutige Pfaffenthal liegt, findet man eine Mineralquelle, welche gegen 50 Schritte längs dem Gestade und noch weit in den See hinein sich ergießt, und den Kies und das Wasser des letzteren rötlich und braun färbt. Dieses Mineralwasser hat einen dintenhaften Geschmack und setzt vielen braungelben Ocher ab. Dermaßen liegt diese Quelle ohne allen Schutz und so, dass sie beim Anschwellen des Sees überschwemmt werden kann. Sie gehört, so wie Allmannshausen dem Grafen Rambaldi. Diese Gegend ist die schönste am Starnberger- oder Würmsee, nur 7 Stunden von München entfernt, und es könnte hier mit sehr wenigen Kosten eine Badeanstalt etabliert werden. (in: Allgemeine geographische Ephemeriden. Verfasset von einer Gesellschaft von Gelehrten und herausgegeben von Friedrich Justin Bertuch, 34. Band, Weimar 1811)

Mehr zur Wasserversorgung der Gemeinde im QUH-Blog: https://quh-berg.de/das-wasser-in-berg/

oder hier: https://quh-berg.de/die-trinkwasserversorgung-in-berg/