autarke Energieversorgung bis 2020 in Berg

Ein Ziel des Leitbilds des Gemeinderats lautet:

“Wir sehen uns in der Rolle als Vorbild für nachhaltiges Handeln. Stärker als bisher werden eine autarke Energieversorgung (bis 2020) sowie eine Nahversorgung mit einheimischen Produkten angestrebt.”

Ein kleiner Schritt in Richtung dieses noch fernen Ziels ist die Errichtung der Photovoltaikanlage beim Fußballplatz in Höhenrain. Die Anlage auf dem Gelände des FSV Höhenrain wird durch den Berger Photovoltaik-Betrieb YOKU finanziert und betrieben, der auch die so entstandenen Carports errichtet hat.


Höhenrain: Vorreiter in Sachen Sonnenenergie (auch die größte Photovoltaik-Anlage der Gemeinde – auf dem Dach der Fa. Kalinke – befindet sich in Höhenrain)

Zwar ist die Anlage noch nicht in Betrieb, die Auswirkungen auf die Umgebung lassen sich bereits erkennen.

Um diese Anlage hatte es einigen Streit im Gemeinderat gegeben. Die CSU hat – nach anfänglicher Zustimmung – am Ende mehrheitlich und vehement gegen das Sonnenenergie-Projekt gestimmt. Die QUH hat öffentlich auf dieses rätselhafte Abstimmungsverhalten hingewiesen, sowie Abstimmung und die entsprechenden Wortmeldungen als eine Ablehnung von Photovoltaik interpretiert. (Die Geschichte findet sich im Blog hier: /?p=3218/ ). Der Stachel sitzt tief: Noch in der letzten Sitzung wurde die QUH von GR Haslbeck (CSU), dem Wortführer des Widerstandes gegen diese Anlage – deshalb der “Lüge” bezichtigt. Er sei nicht gegen Photovoltaik im allgemeinen, sondern nur gegen diese Anlage. Sein Ratskollege Wammetsberger (CS) hingegen hatte sich allgemein gegen die Photovoltaik ausgesprochen, der er eine schlechte Energiebilanz attestierte.