Asyl in Berg: Endlich WLAN für die Container

Noch lange nach dem Auszug der Asylbewerber aus der Zeltanlage auf dem Kirchengrundstück am Huberfeld wurden unsere Gäste dort gesehen, wie sie sich im Sitzen oder Stehen an ihren Handys zu schaffen machten. Der Grund: Dort gab es noch WLAN, im Containerdorf bis zum letzten Wochenende nicht. Doch nun wurde die ersehnte WLAN-Anlage endlich fertiggestellt. Im Innenhof und in 60% der Container gibt es jetzt Empfang.

Die Empfänger

Die WLAN-Anlage in der alten Zeltstadt wird nun abgebaut. Man fand in der Isartalstraße keine Möglichkeit, die Container über die Anlieger zu versorgen. Die letzte Möglichkeit bot das Vereinsheim in Aufkirchen, da es eine direkte Sichtverbindung zu den Containern gibt. Nach Genehmigung durch die Gemeinde hat die Firma Freifunk, die auch die Anlage im Huberfeld eingerichtet hat, eine Teststrecke zwischen dem Vereinsheim und der Containeranlage aufgebaut und festgestellt, dass die Strecke mit Richtfunk zu überbrücken ist und das Signal mit ausreichender Stärke ankommt.

 

Der Sender

In der Containeranlage muss eine Empfängerantenne an den Ständer der Fernsehsatellitenschüssel angebracht werden. Von dieser Antenne führt ein LAN-Flachband-Kabel in den Helferkreiscontainer. Dort stehen der Router und sonstige Verstärkereinrichtungen. Von dem Router führt ein LAN-Flachband-Kabel zu einer WLAN-Antenne, die an der Ecke des Containers 15 (der Container über dem Helferkreiscontainer) angebracht wurde.

“Die zweite Phase wird es sein, dass wir in allen Containern Empfang bekommen. Daran wird gearbeitet”, erklärt Iradj Teymurian.

An diesem Donnerstag informiert beim Jahrestreffen der Helferkreis über seine Arbeit.

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