Eigentlich hätte alles so gut wie unbemerkt ablaufen können: Planmäßig wurde ein Schieberkreuz an der Baustelle an der Lindenallee von der beauftragten Firma ausgetauscht – und zwar nachts, damit die betroffenen (und rechtzeitig informierten) Anwohner möglichst wenig davon in Mitleidenschaft gezogen würden.

Die Baustelle an der Lindenallee Ende Juni
Die Bewohner am Kiem-Pauli-Weg erhielten rechtzeitig Informationen über die Arbeiten (die Situation war sogar im Vorfeld simuliert worden), gegen 21 Uhr wurde noch am Kapellenweg geklingelt, um Bescheid zu geben, dass das Wasser abgesperrt würde. Der Rest von Berg wäre problemlos über den Brunnen Harkirchen versorgt worden, der Druck hätte ausgereicht.

Das Schieberkreuz
Doch wie es der Teufel will, kam es in derselben Nacht unabhängig von den Reparaturarbeiten zu einem lange unbemerkt gebliebenen Wasserrohrbruch bei der MS Klinik in Kempfenhausen, der erst heute morgen lokalisiert wurde.

Der Vorplatz der MS Klinik
Der Vorplatz der Klinik stand komplett unter Wasser. Der Wasserrohrbruch führte dazu, dass kein Druck mehr in der Leitung war. Der Rohrbruch alleine wäre ohne die Reparatur an der Lindenallee allerdings auch kein Problem gewesen … doch so kamen zwei Dinge zusammen. Gerade zum Zähneputzen reichte das Rinnsal noch. Insbesondere für Gewerbetreibende und Arztpraxen stellte das ein Problem dar. Aber seit etwa 7 Uhr morgens fließt das Wasser wieder.
Die Mitarbeiter des Wasserwerks waren die ganze Nacht auf den Beinen, um den Rohrbruch zu finden und das Problem zu beheben – danke allen, die nächtlich im Einsatz waren und jetzt hoffentlich eine Runde schlafen!
Auf der Homepage der Gemeinde finden Sie ebenfalls eine Information darüber: https://www.gemeinde-berg.de/information-zur-trinkwasserversorgung-erfolgreiche-reparatur-am-hauptschieberkreuz-und-unvorhergesehener-rohrbruch-in-kempfenhausen?suche=
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