Hereintröpfelnde Nachricht: plötzlich Wassermangel in der Gemeinde Berg?

Nur noch ein schwaches Rinnsal kommt derzeit (28.7. / 23 Uhr) aus manchen Wasserhähnen in der Gemeinde Berg. Grund dafür ist allerdings nicht der Wassermangel, sondern eine Nachtbaustelle am Berger Hochbehälter.

Nur das Nötigste rinnt noch aus vielen Berger Wasserhähnen

Der Wasserdruck in Teilen der Gemeinde bzw des Ortsteils Berg ist in der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch extrem reduziert. Für eine Gute-Nacht-Dusche reicht es jedenfalls derzeit nicht. Allerdings sollte laut Auskunft der Gemeinde bis zum Morgen alles behoben sein.

Die Wasserleitung nach Berg hinunter ist unterbrochen

Eine Mitarbeiterin der Gemeinde befindet sich derzeit am Hochbehälter, wo offenbar ein Schieberkreuz ausgetauscht wird. Eine Spezialfirma sei vor Ort. Ob es sich um ein Malheur oder eine Reparatur handelt, ist derzeit offen. Allerdings gab es keine Vorwarnung.

Nachtbaustelle: Die Arbeiten dauern an

Es gab noch eine andere Version: Der “Wassernotruf” geht laut telefonischer Auskunft von einem Rohrbruch aus und hat mehrere Mitarbeiter auf die Suche danach geschickt. Das sieht jetzt ehrlich gesagt nicht so aus.

Wir waren noch nach Mitternacht vor Ort am Aufkirchner Hochbehälter, wo eifrig in einer tiefen Grube gearbeitet wurde. In der Tat wurde an der Lindenallee eine Schieberkreuz ausgegraben und wird ausgetauscht. Allerdings ging man wohl davon aus, dass nur ein paar Häuser am Kiem-Pauli-Weg betroffen seien. Hingegen war zumindest ein großer Teil von Oberberg ab 23 h ohne Wasser … was ja durchaus passieren kann, aber eine Vorwarnung von Seiten der Gemeinde hätte manche Panik unter der Bevölkerung (Anschlag? Wassermangel? Wasserrohrbruch im oder am Haus?) unnötig gemacht.

Wir berichten, wenn wir Klarheit und hoffentlich auch wieder fließend Wasser haben.

Hier mehr zum Hochbehälter: das-22-waesserchen

Kommentieren (2)

  1. Berufsflieger
    29. Juli 2026 um 0:07

    Vielen Dank für die nächtliche Nachricht !!

    • quh
      29. Juli 2026 um 0:21

      Sehr gerne – wir betreiben noch Ursachenforschung!

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