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  • Andreas von Meyer zu Knonow

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80 Jahre Kriegsende

Am 27. April fand in Starnberg eine Gedenkveranstaltung zum Dachauer Todesmarsch statt, der vor 80 Jahren auch durch Percha und Berg führte – kurz vor dem Kriegsende am 8. Mai 1945.  Am 26. April 1945 hatte die SS das Lager Dachau aus Angst vor den heranrückenden Alliierten geräumt. An die 8.000 Häftlinge – die meisten ausgemergelt und zu erschöpft zum Laufen – sollten nach Tirol geschafft werden. Viele starben am Wegesrand.


Der Todesmarsch in Percha (Foto: Benno Gantner)

Vor zehn Jahren berichteten wir zur damaligen Gedenkveranstaltung – Sie finden einige Zeitzeugenaussagen in den Artikeln: Erinnerungen an den Todesmarsch Teil 1 und  Marsch des Lebens Teil 2.

Die Berger Kunsthistorikerin Katja Sebald, die in Feldafing aufgewachsen ist, hat in der Villa Waldberta in Feldafing die Ausstellung “17 Jahre, 17 Dinge. Feldafing 1934 – 1951” kuratiert – mit Erinnerungen  und Gegenständen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit. Die Ausstellung ist noch am 3./4. Mai und 10./11. Mai von 14 – 18 Uhr geöffnet.

Auch in Berg wird es eine Veranstaltung zum Kriegsende und den Jahren danach geben: “Hau ab! Flüchtlingskind!” – eine Kooperation zwischen dem Kulturverein Berg und dem Archiv Berg, die auf eine Initiative von Birte Pröttel zurückgeht: eine Lesung mit Musik und Erfahrungsaustausch am 4. Juni um 19 Uhr in der Gemeindebücherei Aufkirchen. Heinz Rothenfußer, der die Veranstaltung mit Birte Pröttel konzipiert und gemeinsam mit Alois Brustmann mit Musik begleitet, sucht noch Personen, die etwas aus der Zeit erzählen können.

Birte Pröttels Buch: Hau ab! Flüchtlingskind!

Vor 80 Jahren endete der zweite Weltkrieg und überall setzten große Flüchtlingsströme ein. 12 bis 14 Millionen Deutsche, überwiegend aus den Ostgebieten, erreichten schließlich das neue Staatsgebiet. Jeder fünfte Bürger gehörte dieser Personengruppe an.

Orte wie Höhenrain waren besonders betroffen: Hier waren 1946 gleich 400 Neuankömmlinge von der Stammbevölkerung aus 955 Personen zu versorgen. Nahrung, Wohnungen und Brennmaterial waren knapp und für die meisten Flüchtlinge mussten Bettstatt, Kleidung und Geschirr irgendwoher organisiert werden.

Die Reaktionen auf die vielen Fremden fielen sehr unterschiedlich aus und reichten von Hilfsbereitschaft bis zu offener Feindseligkeit.

 

 

Wenn Sie uns hierzu noch etwas erzählen können, aus eigener Erfahrung oder aus den Geschichten Ihrer Vorfahren, dann wenden Sie sich bitte an Heinz Rothenfußer, 08151/953838 oder 0178/24 10 953 oder rofu@posteo.de.

Auf jeden Fall freuen wir uns auf Ihren Besuch am 4. Juni!

 

Auch in unserer Nachbargemeinde Münsing wird an das Kriegsende erinnert. Christian Tramitz liest im Pallaufsaal am 9. Mai – leider gleichzeitig mit der Oskar-Maria-Graf-Lesung im Moarhof in der Berger Grafstraße.

Wer es am 9. Mai nicht nach Münsing schafft – hier auch noch das Plakat der zeitgleich stattfindenden Graf-Lesung mit Bernhard Butz im Moarhof: