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Günter-Eich-Preis geht nach Berg

Der Berger QUH-Gemeinderat, Journalist & Autor Andreas Ammer, der auch zu den Verfassern des QUH-Blogs gehört, erhält für seine Hörspielproduktionen – wie heute bekannt wurde – zusammen mit seinem Mitautor & Musiker FM Einheit den Günter-Eich-Preis für das “Lebenswerk”.

Andreas Ammer (links) im Januar an den Münchner Kammerspielen bei der Arbeit zur Aufführung seines Hörspiels “The King Is Gone” mit der Hochzeitskapelle, Frauke Poolman, Wowo Habdank & Friedrich Ani (Photo Raymond Römke) 

Der Preis wird an Autoren vergeben, die sich besondere Verdienste um das deutschsprachige Hörspiel erworben haben und ist mit 10.000 Euro dotiert.In der Begründung der Jury heißt es, “das Duo habe das Hörspiel “endgültig aus dem Korsett des Literaturzwangs” gelöst. Es seien “akustische Kunstwerke” entstanden, “die das Hörspiel nicht nur aus dem künstlerischen Gehege geholt, sondern auch aus den Gehegen seiner Rezeption, aus den Wohnzimmern. (…) Andreas Ammer und FM Einheit haben das Hörspiel befreit.” 

Zu den ersten Gratulatoren gehörte der Kulturbeauftragte von Berg, Jokl Kaske. Er erinnerte sich bei der Bekanntgabe des Preises gleich an eigene Erlebnisse: “1969 vor 50 Jahren: 11. Klasse Deutsch im Bismarck Gymnasium Karlsruhe Lektüre „Die Brandung von Setúbal“ von Günter Eich, ein skurriles Hörspiel um eine verbannte, verschrobene alternde Dame Ende des 16. Jahrhunderts, das uns damals einige Zeit beschäftigte, u.a. auch in zwei Schulaufgaben, an dessen Noten-Ergebnis ich mich nicht mehr erinnere. Allenfalls, dass es dazu keine literarischen Parallelen gab.

Ich glaube bei der aktuellen Diskussion um Hörbuch und Hörspiel zu erkennen, dass es beim Verfassen eines Hörspiels ist, wie in der abstrakten Kunst: Die von Vorlagen weitestgehend freie Umsetzung einer Idee, keine Reproduktion insbesondere literarischer Texte, ein ureigens und von Anbeginn als Hörspiel konzipiertes Werk. Und das können nur ganz wenige, u.a. Eich und Ammer.”

Nächsten Monat hat schon das neueste Hörspiel von Andreas Ammer Premiere im BR: Am 5. April ist die Ursendung von “This is Ben Hecht … reporting live from the Revolution“, ein Stück über die bayerische Räterepublik. (https://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-1708838.html ). 10 Tage später, am 15. April wird das Stück live in den Müncher Kammerspielen Premiere haben (Karten dafür gibt es bereits hier: https://www.muenchner-kammerspiele.de/inszenierung/this-is-ben-hecht-reporting-live-from-the-revolution ).

Einen BR-TV-Mitschnitt der letzten, spektakulären live-Produktion von Andreas Ammer & FM Einheit, der legendären “Symphonie der Sirenen”  sehen sie, wenn Sie das untere Bild anklicken (Anspieltip bei 37′):

Laut und mächtig: Ammer & Einheit spielen die “Symphonie der Sirenen” im tschechischen Brünn (Produktion BR & Philharmonie Brünn)