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  • Cornelius Verenkotte

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  • Andrea Kirsch

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  • Anna Gastl-Pischetsrieder

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  • Jonas Goercke

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  • Andreas von Meyer zu Knonow

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  • Christian Kalinke

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Spät noch in den Pilzen

Der letzte Oktobersonntag hielt, was versprochen wurde: Gold überall. Und obwohl wir geglaubt hatten, dass die Pilzsaison schon längst vorbei sei, gab es so viel Pilze wie lange nicht mehr … meist sogar ohne jegliche Würmer. Weshalb wir endlich, endlich auch in diesem Jahr noch unseren jährlichen Artikel über die Pilze in unserer Gemeinde unterbringen können.

Gewusst wo: Anderthalb Kilo in einer halben Stunde

Meistens haben wir – anders als manch andere – in unserer Gemeinde nicht viel Glück mit Steinpilzen. Heute fanden wir im Berger Wald dieses Prachtexemplar, den Größten des Jahres …

… und nebendran dieses unscheinbare Häufchen, …

… das sich beim näheren Hinsehen als ein kleiner, stämmiger Bilderbuch-Fichtensteinpilz erwies:

Der Fichtensteinpilz als junger Pilz

Eher häufig finden wir auch in diesem Jahr den Tintenschöpfling, der gerne auch direkt am Wegesrand wächst (im Vordergrund eine “runzelige Koralle”, angeblich essbar, aber von uns nicht gesammelt):

Der Tintenschöpfling ist nur jung genießbar … schon nach wenigen Tagen zeigt er, woher er seinen Namen hat und zerfließt wie in einem Horrorfilm zu einer schwarzen, schleimigen Tinte.

Tintenschöpflingsfamilie über der Zeit

Überhaupt ist das Interessanteste am Pilzesammeln, was man immer wieder für exotische Pilze findet. Was bitte soll dieses lila Gewächs sein (das wir natürlich nicht mitgenommen haben)? Selbst im großen BLV-Pilzführer finden wir auf keiner der 700 Seiten etwas nur annähernd Ähnliches. Bitte melden, wenn jemand weiß, was das ist!Und wie kam die Natur darauf, so ein Gewächs zu erfinden (vielleicht eine Art von Lorchel?)?

Das nächste Gewächs kennt hingegen jedes Kind. Trotzdem ist es immer wieder nett, einen Fliegenpilz zu entdecken und den Schauer des Giftes der Schönheit zu empfinden:

Ein Männlein steht …

Bestimmungsbücher helfen übrigens nicht unbedingt. Keine Ahnung, ob der nächste Pilz ein Rettich-Helmling, ein Schneckling oder ein Waldfreund-Rübling ist (gegen letzteres spricht der Fuß). Oder doch ein Dunkelscheibiger Fälbling? – Egal, was wir nicht kennen, wird stehen gelassen.:

Ein Rätsel in zartrosa

Am meisten (kiloweise!) fanden wir heute Rotfußröhrlinge, die an den Röhren zwar schnell zu schimmeln beginnen, heute aber meist einwandfrei waren:

Nur für die Blutreizker – sonst in unserer Gegend ein viel gefundener Speisepilz – ist es in diesem Jahr schon zu spät. Sie sind meist schon unansehnlich und vertrocknet.

Alter Blutreizker

Wie immer bei diesem Thema: keine Gewähr!