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  • Elke Link

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  • Dr. Andreas Ammer

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  • Martin Snajdr

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    Listenplatz 3
  • Elke Grundmann

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  • Cédric Muth

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  • Chiara Brunnhuber

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  • Cornelius Verenkotte

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  • Susan Gately Köchner

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    Listenplatz 8
  • Klaus Böck

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  • Andrea Kirsch

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  • Andreas Huber

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  • Anna Gastl-Pischetsrieder

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    Listenplatz 12
  • Jonas Goercke

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    Listenplatz 13
  • Andreas von Meyer zu Knonow

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    Listenplatz 14
  • André Weibrecht

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    Listenplatz 15
  • Christian Kalinke

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    Listenplatz 16
  • Michael Kundt

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    Listenplatz 17
  • Harald Kalinke

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    Listenplatz 18
  • Ralf Grundmann

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    Listenplatz 19
  • Dr. Jokl Kaske

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    Listenplatz 20

Männersache

Ganze vier Frauen fanden gestern Abend den Weg zum Unternehmerstammtisch des MTV Berg, knapp zehn Prozent der etwa fünfzig Besucher. Offenbar hatte man mit einem weit größeren Ansturm gerechnet, denn man hatte den Saal nur bestuhlt, statt wie sonst die runden Tische aufzustellen. Das große Thema war diesmal Fußball.


Rainer “Mit Berti in der Sauna” Holzschuh zeigt Mike Baumgärtner und Christian Kalinke stolz den kicker

Mike Baumgärtner, der Sportredakteur des Starnberger Merkur, machte den Anfang und erzählte aus seinem Alltag. Jeder Verein wolle sich mit möglichst vielen Mannschaften, Bildern, Schlagzeilen in der Zeitung sehen, auf kritische Bemerkungen folgten jedoch prompt wütende Leserbriefe. Mike Baumgärtner selbst spielt in der AH der FT Starnberg, mit der er sich sehr verbunden fühlt. Sein Tipp für die Meisterschaft: Obwohl er Bayernfan ist, setzt er auf den VfB.


Der Vizepräsident des FC Bayern ulkt: Bernd “Den Merkur lese ich nur, wenn ich drinstehe” Rauch

Dann legte Rainer Holzschuh, Chefredakteur des kicker, los. So still hat man Christian Kalinke noch nie gesehen. Seine vorbereiteten Interviewfragen waren beinahe überflüssig. Rainer Holzschuh erzählte aus der Zeit, in der man als Sportjournalist noch ohne Handy und Internet leben musste, als man regelmäßig mit Berti Vogts und Co in der Sauna saß, ohne als “befangen” zu gelten, als man mit den Spielern um die Häuser zog und für sich den rechten Weg zwischen Privatem und Öffentlichem, Vertraulichem und Sportlichem, Lob und Kritik finden musste.
Manche Anekdoten kannte man bereits, z. B. den Dialog zwischen dem Schiri aus dem Ruhrpott: “Ich verwarne Ihnen” und Ente Lippens: “Ich danke Sie” (der mit einer roten Karte für Lippens endete) oder die Selbsteinwechslung von Günter “Ich spiel dann jetzt” Netzer im DFB-Pokalfinale Köln gegen Gladbach 1973 . Wenige aber wissen, dass Hennes Weisweiler Netzer so wenig ausstehen konnte, dass er auf Holzschuhs Frage, weshalb er Netzer denn im UEFA-Pokal-Endspiel gegen Liverpool (Gladbach lag flugs drei Tore hinten – das Spiel wurde dann wegen Regens abgebrochen) ausgerechnet als Libero eingesetzt habe, antwortete: “Am liebsten hätte ich dieses *** hinter das Tor gestellt!”
Der kicker wird übrigens zu 90% von Männern gelesen. Das gleiche Verhältnis wie im Saal…

Fotos: Höck