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  • Elke Link

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  • Cornelius Verenkotte

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  • Susan Gately Köchner

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  • Andrea Kirsch

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  • Andreas Huber

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  • Anna Gastl-Pischetsrieder

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  • Jonas Goercke

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  • Andreas von Meyer zu Knonow

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  • André Weibrecht

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  • Christian Kalinke

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  • Michael Kundt

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  • Dr. Jokl Kaske

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    Listenplatz 20

Kulturpreis für Hans Panschar

Gestern war es soweit – in feierlichem Rahmen erhielt Hans Panschar den Kulturpreis des Landkreises Starnberg.

Mahlzeit! Hans Panschar, frisch geehrt vor seinen Werken

Die Begründung der Fachjury lautete:

Häuser, Schiffe, Holz, Beton – diese vier Worte beschreiben in aller Reduziertheit die wesentlichen Elemente, die die Kunstwerke von Hans Panschar charakterisieren. Aber was für eine unendliche Gedankenwelt gelingt ihm damit im Betrachter zu eröffnen.

Der Bildhauer Hans Panschar wurde 1962 in München geboren und absolvierte eine Ausbildung zum Holzbootsbauer und zum Schreiner. Seit 1995 lebt und arbeitet er vor allem in Allmannshausen und in der Gemeinde Berg.

Mit einer unglaublichen Geschicktheit gelingt es ihm, alles aus dem Material Holz herauszuholen, was es zu erzählen hat. Manchmal schwärzt er es, indem er kurz mit Feuer arbeitet, oder er schlemmt es weißlich, damit der Werkstoff mit der Licht-Schatten-Wirkung spielt. Zusätzlich kombiniert er raffiniert kühlen Beton, um die Wärme des Holzes zu unterstreichen. Auf diese Art und Weise setzt er kleine Häuseransammlungen überzeugend in einen größeren Schiffskörper, gestaltet Bergskulpturen aus Eichenholz oder baut beispielsweise Stühle in allen Variationen, nur nicht zum Sitzen. Die Werke berichten humorvoll von der Lebensweise der Menschen, bilden ihn selbst aber nie figürlich ab. Sie passen in die oberbayerische Landschaft, finden ihr Material in den heimischen Holzsorten und wecken die Sehnsucht nach der großen weiten Welt.

Die zugehörige Medaille

Bürgermeister Steigenberger war ebenso unter den Gästen wie mehrere Berger Gemeinderatsmitglieder und Kreisräte, Sammler, Wegbegleiter sowie Gäste aus den Gemeinden der Förderpreisträger Andechs und Gauting – darunter auch Altlandrat Karl Roth, Gautings Bürgermeisterin Brigitte Kössinger und der Andechser Bürgermeister und stellvertretende Landrat Georg Scheitz. Durch den Abend führte in bewährter Manier Bärbel Beck vom Landratsamt.

Die formidable Laudatio auf Hans hielt Katja Sebald, die Giorgio Vasaris “vite” als Aufhänger nahm und von Hansens Leben und Werk erzählte.

Der Förderpreis ging an Carlotta Linke aus Gauting

Und der Anerkennungspreis ging an Hubertus Huber für das Symposium “Kunst und Bier” in Andechs.