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  • Elke Link

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  • Martin Snajdr

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  • Elke Grundmann

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  • Chiara Brunnhuber

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  • Cornelius Verenkotte

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  • Andrea Kirsch

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  • Andreas Huber

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  • Anna Gastl-Pischetsrieder

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  • Jonas Goercke

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  • Andreas von Meyer zu Knonow

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  • Christian Kalinke

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    Listenplatz 18
  • Ralf Grundmann

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    Listenplatz 20

Hahn im Korb

Mit gewohnter Routine plauderte gestern Christian Kalinke beim 45. MTV Unternehmerstammtisch mit drei Politikerinnen. Christian Kalinke und MTV-Vorstand Andy Hlavaty (CSU) war es gelungen die Bundesministerin für Verbraucherschutz Ilse Aigner (CSU) nach Leoni einzuladen. Erfreulicherweise verlief der Zwischenstopp Aigners am Ostufer nicht wie man sich für gewöhnlich Politikerauftritte vorstellt: Politiker – im Wahlkampf wohlgemerkt – kommt zur Türe herein, spult seinen Text ab und verlässt die Veranstaltung umgehend wieder.

Christian Kalinke mit Ilse Aigner, Elke Link, Andy Hlavaty und Sigrid Friedl-Lausenmeyer

Ilse Aigner nahm erst einmal im gut besuchten -gesichtet wurden neben Bürgermeister Monn die Spitzen der diversen politischen Ortsverbände von FDP, CSU und QUH – Wintergarten des Strandhotels Leoni Platz und hörte sich sozusagen das Vorprogramm, nämlich Kalinkes Geplauder mit den beiden Kommunalpolitikerinnen Sigrid Friedl-Lausenmeyer (FDP) und Elke Link (QUH) an. Beide leben am See, Friedl-Lausenmeyer in Feldafing, Link bekanntermaßen in Berg und sitzen im Kreistag respektive Berger Gemeinderat. Ähnlich wie Ilse Aigner die 1990 ihre politische Karriere im Gemeinderat Feldkirchen-Westerham begann, setzen sie sich für Kinderspiel- und Sportplätze, beruhigte Straßen und Diskobusse bzw. Gemeindetaxis ein. Dabei stellten sie fest, dass der Weg schon auf Gemeindeebene etwas zu bewegen oft mühsam und beschwerlich ist.

Sigrid Friedl-Lausenmeyer, die seit 1996 kommunalpolitsch tätig ist, hat jedoch im Laufe ihrer politischen Arbeit gelernt, wenn es um die Sache geht, die eigene Linie beizubehalten auch wenn das in manchen Fällen mit zwischenmenschlichen Kälteperioden verbunden ist. Auch Elke Link musste in ihrer gut einjährigen Aktivität im Berger Gemeinderat schon einige Flops einstecken.
Sie benennt, das verfehlte Bürgerbegehren um den Verkehrskreisel am Ortseingang Oberberg. Resümiert jedoch eine durchaus fruchtbare Arbeit. So wird nun endlich eine Skaterbahn für die Berger Jugendlichen gebaut. Außerdem hat die QUH Fraktion eine neue Diskussion um die Berger Ortsmitte angestoßen und sich erfolgreich für die Durchführung der U 18 Wahl eingesetzt. CSU-GR Hlavaty von Kalinke auf die Zusammenarbeit mit der QUH im Gemeinderat angesprochen meinte: Man würde sich aneinander reiben, doch die Reibungsverluste würden weniger. Ilse Aigner erinnert sich ebenfalls gerne an ihre Zeit in der Kommunalpolitik, auch wenn sie sich dort nicht allzu lange aufgehalten hat. Wie bereits erwähnt zog sie 1990 in den Gemeinderat Feldkirchen-Westerham ein, 1994 für die JU in den Landtag. Bereits 1998 wechselte die ausgebildete E-Technikerin dann in den Bundestag. Was sie als Bundesministerin heute tagtäglich leistet, konnte man schon aus der Bandbreite der im Laufe des Gespräches gestellten Fragen erahnen.

Da ging es um Führerscheinklassen in Deutschland und Europa, um Scoring und Produktinformation zu Investmentsfonds, um Lebensmittelkennzeichnung und Milchpreise. Sämtliche Fragen beantwortete die sympathische Ministerin klar und mit Sachverstand. Als es um die Situation der Bauern bzw. Produzenten unserer Lebensmittel ging wurde Aigner besonders deutlich: Mag man Arbeitsplätze in der Industrie nach China oder sonst wohin outsourchen können, bei den Lebensmitteln ist ihre Politik sich nicht in Abhängigkeit zu begeben. Dafür gab es Applaus.
Auf die Frage, was die Ministerin denn selber am liebsten esse, gab sie eine Schwäche für gesalzene Erdnüsse zu und bemühe sich ansonsten sich möglichst ausgewogen zu ernähren. Der Bundestagswahl am 27. September blickte die Ministerin nicht allzu entspannt entgegen. Ganz klar, man sei im Wahlkampf, aber das bedeute für sie nicht andere zu diffamieren und zu beschimpfen. Aigner hoffte selbstverständlich wieder auf einen Regierungsauftrag, formulierte aber ganz klar: Eine große Koalition sei ihrer Meinung nach für eine Demokratie auf Dauer nicht gut. Demokratie benötige immer auch eine starke Opposition. Und das wiederum gilt ganz klar auch auf Gemeindeebene und ist, wie Elke Link im Vorfeld sagte die Urmotivation von QUH.


Die Ministerin auf ihrem Weg nach Tutzing.

Zu den Verbandelungen wer bei QUH mit wem vom MTV und was die CSU dort wiederum wem anschafft mehr demnächst.

Wir danken unserem Hoffotografen Hans-Peter Höck für das Bereitstellen des Bildmaterials!