Fronleichnam und das Wetter

In unseren katholischen Gefilden ist das Wetter an Fronleichnam jedes Jahr eine Zitterpartie: Kann die Prozession stattfinden oder nicht? Heute Morgen um neun Uhr jedenfalls regnete es. Heftig. Es geht die Kunde, dass der Bürgermeister daraufhin vor seine Tür trat, “Stopp!” sagte, und also hörte der Regen auf. So oder so – die Prozession konnte stattfinden.


Wieder in Aufkirchen angelangt

Nicht des Leichnams Christi wird übrigens an Fronleichnam gedacht, sondern seines lebendigen Leibes. Das Hochfest erinnert an das letzte Abendmahl. Etwa 150 Gläubige machten die festliche Prozession entlang den Stationen mit. Den Prozessionsweg begleiteten Fahnenabordnungen der Ortsvereine und die Lüßbacher Blasmusik. Pfarrer Zott trug im Ornat die Hostie in der Monstranz unter einem Baldachin.

Pfarrer Zott mit der Monstranz

Das Wichtigste an Fronleichnam: das Allerheiligste in der Monstranz, geschützt unter einem Himmel. Am Himmel über diesem Himmel zeigten sich zwar dunkle Wolken, die jedoch ein Einsehen hatten.

Starke Frauen allenthalben

Vier Frauen trugen das Gnadenbild der thronenden Madonna aus der Wallfahrtskirche.

Bei jedem Halt an den unterwegs aufgebauten Altären gab es drei Böllerschüsse, die die Mitglieder der Unterabteilung der Aufkirchner Sebastiansschützen abgaben.

Die Böllerschüssen mit der Kanone

Das Signal für die Schützen wurde übrigens per Funk von den geschmückten Außenaltären abgegeben. Lautsprecher übertrugen die Lesungen, Fürbitten und Segen – mitgetragen von Helfern in speziellen Halterungen.

Der Bürgermeister und seine Frau waren ebenfalls zugegen – hoffen wir dass Rupert Steigenberger heute Abend bei der Vernissage in der Villa de Osa seine Beschwörungsformel nicht brauchen wird – und wenn doch, dass sie wirkt.

Vertrieb die Regenwolken: Bürgermeister Steigenberger nebst Gattin

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