Es geht! Gemeinde zu 100% mit erneuerbarer Energie versorgen

Noch 52 Tage sind es bis zur Europawahl. Das zumindest weiß die SPD. Deshalb ist plötzlich wieder etwas los in der Partei. Am Samstag sogar etwas Sinnvolles: Die SPD lädt zum Ausflug in die 3000-Seelen-Gemeinde Furth bei Landshut. Furth ist Vorreiter bei der Nutzung “Erneuerbarer Energien”. Hier wurde die Idee eines “Bürgersolarkraftwerkes” entwickelt und umgesetzt. Man besitzt etwa 150 Solarstromanlagen, eine Biogasanlage und das erste deutsche Hackschnitzelheizwerk mit Brennwerktechnik und Solarunterstützung, das den Ortskern und eine Wohnsiedlung mit Wärme versorgt. Furth bezieht zu 100% seine Energie aus alternativen Quellen! (Und man hat eine informative Internetseite. Zur Energie vgl.: http://www.furth-bei-landshut.de/index.php?article_id=8 )

Geschafft hat dies in nur zwei Amtszeiten (zuerst wurde er 1996 gewählt) Bürgermeister Dieter Gewies, der freilich nicht der SPD, sondern den “Grünen” angehört. – Nachfrage: Wie lange sitzt die SPD bereits im Berger Gemeinderat?


Dieter Gewies. Grüner Bürgermeister von Furth. Symbolfigur ökologischer Gemeindearbeit. Unlängst mit 93% der Stimmen zum 3. mal wieder gewählt. Die Berger SPD erhofft sich von ihm Nachhilfe in Sachen Ökologie und Erfolg. (Foto: Die Grünen)

Die SPD lädt am Samstag zum Treffen mit Gewies. Anmeldung unter 08151-95 35 41 für eine Mitfahrgelegenheit; sonst ist der Treffpunkt um 10 Uhr direkt in Furth bei Landshut vor dem Rathaus (Fahrtzeit ca. 1 1/2 Stunden).

Und die CSU? – Die ist unter ihrem namenlosen Neuvorsitzenden ins Wach-Koma gefallen. Die einzig nennenswerten Aktivitäten kommen – wie vor der Amtszeit von Andi Hlavaty – aus der rüstigen Seniorenunion. Letzte verbliebene Wahlkampf-Chance für die CSU: Betreutes Wählen.