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Ein neuer Dorfplatz für Aufkirchen

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass der zentrale Platz der Gemeinde von so gut wie niemandem genutzt wird, obwohl er frei zugänglich ist? Das zum Beispiel sollte der/die am 8. März neu gewählte Bürgermeister:in auch einmal angehen. Wir reden vom Platz am Kriegerdenkmal, auf dessen Sitzbänken sich nur selten Gäste einfinden.

Ein “verschenktes” Grundstück in allerbester Lage in Aufkirchen

Die QUH hat bei dem Starnberger Architekten Marco Goetz um ein paar Ideen gebeten, wie man diesen Platz, an dem das Kriegerdenkmal noch gar nicht schon immer stand, verschönern könnte. Er wird seine Ideen heute, Sonntag, 8.2., um 18 Uhr 30 im Rahmen des QUH-Neujahrsempfangs,  zu dem ALLE Bergerinnen und Berger herzlich geladen sind, vorstellen.

Marco Goetz (Foto: Regina Recht)

Marco Goetz ist für sein kommunales, städtebauliches Engagement bekannt. In Starnberg hat er den heruntergekommenen historischen Bahnhof allein mit Bürgermitteln mit wenigen kostengünstigen Maßnahmen wieder zu einem Ort gemacht, an dem sich Menschen in einer  “Loggia”  treffen.

Schon 2009 hatte Volker Cornelius (R.I.P) auf einer QUH-Veranstaltung, in dem er auch erstmals die Idee für den Seeabstieg aufgebracht hatte, die Vision eines verkehrsberuhigten Aufkirchen vorgestellt. Von Marco Goetz ist zu erwarten, dass er ein realistischeres Konzept für den zentralen Platz der gesamten Gemeinde Berg vorschlägt.

Aufkirchen mit Platz für Menschen statt für Autos (Entwurf: Volker Cornelius 2009 / RIP)

Der Vortrag ist auch die letzte Gelegenheit, einen Blick in die Heinz-Schubert-Ausstellung zu werfen, die am Samstag Abend unter sehr großem Publikumsinteresse eröffnet wurde.

Nur noch morgen: die große Heinz-Schubert-Retrospektive im Berger Marstall

In der Ausstellung werden fast 100 Exponate gezeigt, die teils schon auf der “documenta” in Kassel ausgestellt wurden, sowie eine große Installation aus 40 Heinz-Schubert-Selbstportraits, in denen sich auf verblüffende Weise fast 100 Jahre deutsche Geschichte widerspiegeln.

Noch einmal die Daten: Die Ausstellung hat morgen ab 12 Uhr geöffnet, um 18 Uhr 30 findet der der QUH-Neujahrsempfang mit dem Vortrag von Marco Goetz statt. Der Eintritt ist frei, für Brezen und Prosecco wird gesorgt sein.

Kommentieren (3)

  1. Gast
    8. Februar 2026 um 18:18

    In welchem Eigentum befindet sich diese Fläche? Kirche oder Gemeinde?

    • Gast
      10. Februar 2026 um 17:14

      Es ist schon bemerkenswert, im Wahlkampf Grundstücke zu überplanen, die nicht im eigenen Eigentum stehen.

  2. quh
    9. Februar 2026 um 9:50

    Eigentümer ist die Kirche. Das Denkmal gehört wohl eher der Gemeinde, das ist etwas unklar. Früher stand es jedenfalls an der Stelle, wo jetzt Oskar Maria Graf sitzt, es wurde im Zuge des Schulneubaus – sicherlich in Absprache mit der Kirche – versetzt.

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