Menu
  • Elke Link

    Elke Link

    Listenplatz 1
  • Dr. Andreas Ammer

    Dr. Andreas Ammer

    Listenplatz 2
  • Martin Snajdr

    Martin Snajdr

    Listenplatz 3
  • Elke Grundmann

    Elke Grundmann

    Listenplatz 4
  • Cédric Muth

    Cédric Muth

    Listenplatz 5
  • Chiara Brunnhuber

    Chiara Brunnhuber

    Listenplatz 6
  • Cornelius Verenkotte

    Cornelius Verenkotte

    Listenplatz 7
  • Susan Gately Köchner

    Susan Gately Köchner

    Listenplatz 8
  • Klaus Böck

    Klaus Böck

    Listenplatz 9
  • Andrea Kirsch

    Andrea Kirsch

    Listenplatz 10
  • Andreas Huber

    Andreas Huber

    Listenplatz 11
  • Anna Gastl-Pischetsrieder

    Anna Gastl-Pischetsrieder

    Listenplatz 12
  • Jonas Goercke

    Jonas Goercke

    Listenplatz 13
  • Andreas von Meyer zu Knonow

    Andreas von Meyer zu Knonow

    Listenplatz 14
  • André Weibrecht

    André Weibrecht

    Listenplatz 15
  • Christian Kalinke

    Christian Kalinke

    Listenplatz 16
  • Michael Kundt

    Michael Kundt

    Listenplatz 17
  • Harald Kalinke

    Harald Kalinke

    Listenplatz 18
  • Ralf Grundmann

    Ralf Grundmann

    Listenplatz 19
  • Dr. Jokl Kaske

    Dr. Jokl Kaske

    Listenplatz 20

Der Reinhold Messner unter den Malern

“Berge besteigt man, weil sie da sind” … so zitiert Reinhold Messner gern den Mount Everest Erstbesteiger Sir Edmund Hillary. Das Erlebnis des Besteigens der Berge setzt solch seelische Kräfte frei, dass der Schritt zur künstlerischen Produktion nicht sehr weit ist. So ist Reinhold Messner auch ein hervorragender Schriftsteller. Was dieser für die Literatur ist, sind die Comptons aus Feldafing für die Malerei. Aber: Wer sind eigentlich die Comptons? 

Edward Theodore Compton: “Blick über den Gletscher (Aletschgletscher)”, 1912

Antwort aus Berger Sicht: Die Welt der Comptons ist schon lange ein Schwerpunkt der Berger Galerie Wimmer in der alten Brauerei Schloss Berg, weshalb die beiden Feldafinger sozusagen auch bei uns am Ostufer heimisch sind.

Antwort aus kunsthistorischer Sicht: Zwei Leben in zehn Zeilen – eine Kurzfassung. “Die Comptons”, die Feldafinger Engländer, sind in diesem Fall ein Vater und ein Sohn, beides Landschaftsmaler und Alpenliebhaber. Edward Theodore Compton (1849–1921), der Vater, zog mit achtzehn Jahren aus England nach Deutschland – die Familie wanderte 1867 aus. Nach einigen Umwegen über Darmstadt, das Rheinland und die Schweiz entschloss sich die kunstbegabte und auch künstlerisch ausgebildete junge Mann, Alpenmaler und Bergsteiger zu werden. Auf 27 Erstbesteigungen konnte er stolz sein, und auf noch viel mehr naturgetreue Bergdarstellungen. Mit seiner Münchner Frau zog er 1874 nach Feldafing, wo er 1921 starb.

Sein Sohn Edward Harrison Compton (1881–1960) wurde in Feldafing geboren und starb auch dort. Dazwischen besuchte er die Central School of Arts and Crafts in London und unternahm zahlreiche Reisen. Zunächst trat er in die Fußstapfen seines Vaters und malte Hochgebirgsszenen, erkrankte jedoch mit 28 Jahren an Kinderlähmung und fand seine Motive daher in leichter zugänglichen Gebieten wie dem Voralpenland oder dem oberitalienischen Vorgebirge.

Die Galerie Wimmer in Berg, Perchastr. 7, lädt nun zur Ausstellung “Die Welt der Comptons”. Die Vernissage findet am Mittwoch, den 17. Oktober, aber 19 Uhr statt. Die Galerie hat geöffnet am Donnerstag, 18. und Freitag, 19. September, Samstag/Sonntag, den 20./21. Oktober und 27./28. Oktober, jeweils von 13 – 17 Uhr. Und natürlich nach Vereinbarung.