Das heiß ersehnte Sport- und Funktionsgebäude des MTV Berg wächst

In unmittelbarer Nähe des neuen Berger Rathauses wuchs in den letzten Wochen ein weiterer Neubau heran – ein reines Holzhaus: das Sport- und Funktionsgebäude des MTV Berg. Es wird die Geschätsstelle beherbergen, für die Sporttreibenden wird es einen Mehrzweckraum mit Sportboden und Sprossenwand geben, dazu ein Schiedsrichter-/Trainerzimmer, eine barrierefreie Dusche und Toilette, zwei mal zwei Umkleiden mit jeweils dazwischenliegenden Duschen, eine kleine Küche und im Obergeschoß eine Hausmeisterwohnung mit Balkon, die, ebenso wie die neue Geschäftsstelle, nur über eine Außentreppe zugänglich ist.

MTV Berg Vorsitzender Andreas Hlavaty freut sich

Die reinen Baukosten für das Gebäude betragen 1,7 Mio €, dazu kommen etwa 10 % sonstige Kosten für  Erschließung, Bauüberwachung und Innenausstattung. Die Gemeinde trägt 1,345 Mio € dazu bei, aufgeteilt in eine feste Zuwendung und in ein Darlehen für die Wohnung, das über die Mieteinnahmen zurückerstattet wird. Der BLSV hat eine Förderung von 200T € gewährt, ebenfall aufgeteilt in einen Zuschuss und ein Darlehen. Der Eigenanteil für den MTV Berg, der etwa 1400 Mitglieder hat, liegt bei etwa 200T €. Die endgültige Fertigstellung ist für den Sommer zu erwarten.

Da noch etwa 50T € für das Mobiliar und die Küchenausstattung gebraucht werden, wird, sobald das Gebäude zu besichtigen ist, ein Spendenaufruf folgen.

Ein weiteres Projekt ist noch geplant: Derzeit werden Angebote für eine PV-Anlage auf dem Dach eingeholt. Außerdem wird geprüft, ob eine aufgeständerte PV-Anlage auf dem Parkplatz, ähnlich wie beim FSV Höhenrain, zu realisieren und wirtschaftlich wäre.

Hier wird zukünftig die Geschäftsstelle zu finden sein

Die 90 qm große Hausmeisterwohnung

Die Hausmeisterwohnung besteht aus zwei Bädern, drei kleinen Schlafzimmern und einem großen Wohn-/Essbereich mit Speisekammer und Balkon.

Der Mehrzweckraum mit Sportboden (120 qm)

Ein langersehntes Herzensprojekt des Vorsitzenden Andreas Hlavaty wird nun Realität. Aus Dankbarkeit gegenüber dem großzügigen Spender Paul Huber – er war lange Jahre 2. Vorsitzender des MTV Berg, ermöglichte das Einheimischenmodell am Huberfeld und unterstützte konsequent den MTV Berg, indem er zum Beispiel das Grundstück für die Anlage am Lohacker zur Verfügung stellte – regte Andi Hlavaty nun bei der Gemeinde an, den asphalierten Teil des Weges, der zu dem Gebäude führt, in “Paul-Huber-Weg” umzubenennen. Der unbefestigte Weg, der in den Wald führt, soll weiterhin Hüterloh heißen.

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