Armes Berg

Ein bekannter Bürger der Gemeinde zelebriert inzwischen nicht nur seinen Streit mit der QUH und deren Vorsitzenden Ammer. Davon ausgehend geht er jetzt juristisch auch gegen eine verdiente Journalistin des Münchner Merkurs vor, die über diesen Streit berichtet hatte. Sie hatte behauptet, die QUH würde verklagt. Dabei gibt es gegen die QUH “nur” seitenlange Anwaltsschreiben, gesetzte Fristen, anwaltliche Forderungen auf Unterlassung, Anwaltsrechnungen, kurz: juristische Auseinandersetzungen. Vor Gericht verklagt wurde in der gleichen Sache der QUH-Blogger, QUH-Vorsitzende und QUH-Gemeinderat Ammer auf Grund seiner Tätigkeit für den QUH-Blog. Gegen die QUH wird hingegen nur mit juristischen Mitteln vorgegangen (die letzte Forderung auf Unterlassung samt Fristsetzung stammt von letzter Woche). Für den Kaufmann vom Hügel ist diese kleine sprachliche Ungenauigkeit des Merkurs allerdings Grund genug für eine erneute Auseinandersetzung. Der Münchner Merkur berichtet darüber so:


Ausriss Müncher Merkur

Es “stimmt was nicht”, meint der Merkur. Und: Es ist schade für die Gemeinde.

Kommentieren (4)

  1. quh
    12. April 2010 um 11:38

    Einanderer Ein neues Argument, dass in unserer Gemeinde etwas nicht stimmt: Zum ersten mal seit Bestehen des QUH-Blogs haben wir hier einen engagierten Kommentar entfernt, der mit dem Satz begann: “Nicht nur “gefühlt” stimmt was nicht, in dieser unsäglichen Angelegenheit, sondern auch juristisch stimmt was nicht, nicht was, sondern alles.” – In dem Artikel wurde gelehrt Schiller und auf Latein zitiert (“Iuris prudentia est divinarum atque humanarum rerum notitia, iusti atque iniusti scientia”) und damit die Lage in unserer Gemeinde beschrieben. Wenngleich der Kommentar vielen aus dem Herzen gesprochen haben mag, haben wir uns entschlossen, ihn zu entfernen, um unsere juristischen (finanziellen) Ressourcen zu schonen. Interessenten schicken wir den Kommentar gerne per mail zu. – Es ist wirklich schade …

  2. QUH-Gast
    12. April 2010 um 11:49

    Wer ist der Nächste? Seit Langem verfolge ich die Berichterstattung hier im Blog und in den Printmedien über die Auseinandersetzungen die Sie und andere mit dem RA V. und auch mit dem Berger Kaufmann, den er vertritt, haben.
    Erschreckend welche Ausmaße diese mittlerweile angenommen hat – nun nehmen Sie sogar schon Kommentare von Ihrer Seite – der Kläger scheint seinem Ziel näher zu kommen.

    Auch wenn, oder gerade weil dieses Thema ein leidiges ist, das hier eigentlich schon zu viel Platz verbraucht, dieser Kommentar – nicht beleidigend und möglichst objektiv:

    Es stellt sich die Frage: “Wer ist der Nächste, der der Streitwut dieses Anwaltes zum Opfer fällt?”

    Nun ist auch eine Redakteurin des Merkurs verklagt worden – hatte sie doch die allgemeine Wahrnehmung wiedergegeben und sich somit in der Wortwahl vergriffen.

    Und wieder geht’s zu Gericht – Steuergelder verschwenden und Honorare eintreiben.

    Seinen CSU Mitgliedern hatte der RA und Vorsitzende vor 4 Wochen in schwungvoller Manier in der SZ geraten, zu prüfen, ob sie in der Partei richtig seien, wenn sie Probleme mit der Mitgliedschaft Einzelner hätten.

    Vor zwei Wochen geisterte dann gar eine E-mail von ihm durch den Ort in der er einen Angestellten des Landratsamtes als kleinwüchsigen, narzisstischen und machthungrigen Dilettanten mit ‚little-man-Syndrom‘ bezeichnete.

    Was muss man sich eigentlich alles gefallen lassen – und wie lange kann sich eine Volkspartei wie die CSU so einen Vorsitzenden leisten?

    Und: Was treibt diesen Mann? Seine Taschen mit dem Geld des Kaufmanns zu füllen oder einen Keil in die Gemeinde zu treiben, so wie es ihm schon einmal gelungen ist – in Eschenau?
    Auf seine Auftritte dort und sein Verhalten, das verdeutlicht wie er handelt, ist ja vor kurzem bereits von einem anderen hingewiesen worden.
    Gruß und weiter so!

    • Freund von H.
      12. April 2010 um 12:45

      Was treibt diesen Mann? Das ist eine berechtigte Frage und ich vermute, dass nur ein Therapeut allen Bergern Bürgern plausibel erklären könnte, warum mein Freund H. in den aussichtslosen Kampf gegen den Rest der Welt gezogen ist.

      Hoffentlich besitzen die letzten Berger CSU-Parteimitglieder soviel Rückgrat und distanzieren sich rechtbald von diesem Mann. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass bei der nächsten Gemeinderatswahl die Berger CSU mit diesem unerträglichen Vorsitzenden mit 4 Gemeinderäten ins Rathhaus einziehen wird. So einen Mann muss man isolieren!! Vielleicht ist ja noch ein Zimmer im Mörserturm frei!

  3. Bibbi Bloggsberg
    13. April 2010 um 15:35

    Grimms Märchen… Heute klag ich,
    morgen bau ich,
    übermorgen hol ich der QUH ihr Blog;
    ach, wie gut dass niemand weiß,
    dass ich Rumpelheinzchen stieß!