Annamirl, Zuckerschnürl, Arschpapier und Hosentürl!

Ein umjubelter Erfolg war die Aufführung des OSKAR MARIA GRAFical im Gasthof Die Post. Autor Georg Unterholzner und die Musiker Martin Regnat und Josef Kloiber füllten auf Einladung der QUH den Saal und hatten selber einen Heidenspaß bei ihrer 20. Aufführung.

Autor und Performer Schorsch Unterholzner 

Zum 125. Geburtstag von Oskar Maria Graf war es den dreien geradezu eine Herzensangelegenheit, das Singspiel in dem Ort aufzuführen, wo Graf geboren wurde und zur Schule ging. Georg Unterholzner stattete kurz vor dem Soundcheck dem Familiengrab (Graf selbst ist auf dem Alten Bogenhauser Friedhof beigesetzt) noch einen Besuch ab, dann wollten die Musiker noch zur Graf-Skulptur von Max Wagner vor der OMG-Schule. “Das ist auch für uns etwas ganz Besonderes”, betonte Unterholzner.

Im vollen Saal (Foto H.-P. Höck)

Die echten Kenner konnten die Schlüsselstellen fast schon mitsprechen, aber auch Graf-Neulingen war es ein Leichtes, Kindheit und Jugend über die Münchner Bohème bis zum Exil mitverfolgen. Die Textauswahl für die zweistündige, nie langweilige Vorstellung hatte Georg Unterholzner bei einem Aufenthalt im Kloster Bernried getroffen.

Die Graficalisten: Martin Regnat, Georg Unterholzner, Josef Kloiber

Konzentriert und heiter – treffender könnte man die Atmosphäre wohl kaum beschreiben. Lautes Gelächter bis zum ergriffenen Schweigen – das war die ehrlich empfundene emotionale Achterbahn der Gefühle beim Grafical. Zum Dank bekamen die drei Musiker noch von der QUH-Vorsitzenden und Organisatorin Elke Link ein von der – bereits von Oskar Maria Graf erwähnten – Brauerei Schloss Berg gebrautes Bier überreicht …

Josef Kloiber und Elke Link

(Fotos #1, 3, 4 von Jörn Kachelriess, #2 von Hans-Peter Höck)

Und noch ein paar Kostproben von dem Abend:

Und hier lesen Sie die Kritik von Katja Sebald in der Süddeutschen Zeitung:  https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/kultur-poltern-grunzen-brummen-1.4638695

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