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  • Cornelius Verenkotte

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  • Andreas von Meyer zu Knonow

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  • Christian Kalinke

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  • Dr. Jokl Kaske

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Achtung Rehkitze!

Bitte nicht anfassen und Hunde an die Leine! Darum bitten die Jagdgenossen Berg, die uns folgenden Text geschickt haben:

 

Rehkitz in der Wiese

 

In Wiese, Feld und Wald beginnt jetzt die Brut- und Setzzeit. Das ist der Zeitraum, in dem Wildtiere ihren Nachwuchs bekommen und aufziehen. Gesetzlich in in vielen deutschen Bundesländern und zusätzlich von den Kommunen geregelt, gilt in der freien Natur vom 1. April bis zum 15. Juli Leinenpflicht. Grundsätzlich müssen die Vierbeiner im Einflussbereich vom Halter bleiben und auf Ruf oder Pfiff hören oder eben an der Leine geführt werden. Auf den Landwirtschaftlichen Nutzflächen besteht ja ohnehin bereits nach Ende der Winterruhe ein jahreszeitliches Betretungsverbot, aber auch für die Flächen, die nicht als Acker oder Weideflächen genutzt werden gilt die Bitte an die Spaziergänger und Naturfreunde auf den Wegen zu bleiben. Wildtiere nehmen das wahr und sehen den Menschen dann nicht als Bedrohung an.

Rehkitze, Junghasen und die Jungvögel der Bodenbrüter sind gut getarnt und nahezu unsichtbar. Sie ducken sich bei Gefahr reglos ins Gras oder eine Mulde im Feld. Die Muttertiere lassen den Nachwuchs viel allein, um Fressfeinde nicht auf die Jungen aufmerksam zu machen. Feldhasenmütter suchen ihre Jungen nur zweimal am Tag auf, um sie zu säugen. Einzelne Jungtiere auf der Wiese oder im Feld sind also nicht verwaist, sondern werden zu ihrem Schutz allein gelassen.

Deshalb bitte nicht anfassen!

Freuen Sie sich über ihr schönes Erlebnis und gehen Sie einfach weiter. Wenn Jungtiere durch Berührung mit der bloßen Hand den Geruch des Menschen angenommen haben, werden sie oft von den Muttertieren verstoßen und verhungern. Junge und unerfahrene Rehmütter die sich in der Nähe befinden, wagen sich nicht das Kitz zu säugen, was gerade in den ersten Wochen zu Dehydrierung und Verhungen führt. Im Zweifelsfall sollten Naturliebhaber den ortsansässigen Jäger oder die Polizei informieren. Bei Wildunfällen mit führenden Rehgeissen wird der Jäger ohnehin nachsuchen. Der Zustand des Tieres lässt sich dann einschätzen und es kann gegebenenfalls gehandelt werden.

 

 

Gerettet!

Dieses zwei Tage alte Kitz wurde vor dem Mähen im hohen Gras gefunden und in Sicherheit gebracht. Die Kitzretter sind wieder unterwegs – in manchen Gegenden werden auch Drohnen vor der Mahd eingesetzt, um Kitze noch rechtzeitig retten zu können.

 

Bei der Mahd