Der erwartet große Erfolg war das erste Bach-Konzert in der neu renovierten Kirche von Mörlbach. Fast 100 Besucher kamen bei freiem Eintritt (die Gemeinde & der Kulturverein Berg finanzierten die Künstler) zur “Andacht” mit den Cello-Suiten von Johann Sebastian Bach, gespielt von Friederike Luise Arnholdt. Neben der Musik gab es noch einen zweiten Hauptdarsteller: die vielen Bergern noch nicht bekannte Kirche von Mörlbach, ein Juwel der Hochgotik, vielleicht die am reichsten ausgestattete Kirche von Berg.

Friederike Luise Arnholdt spielt Bach in Mörlbach
Am kommenden Sonntag gibt es um 16 Uhr noch ein weiteres Mal Gelegenheit, die Cellistin und die Kirche zu bewundern. Diesmal werden die Cello-Suiten 3 & 4 gespielt und im Zentrum der von Stefan Wilkening gelesenen Texte steht diesmal der spektakuläre “Verkündigungs-Altar” (links im Bild).

Bergs am üppigsten ausgestattete Kirche: St. Stephanus in Mörlbach
Besonders die eindrucksvollen Details der Kirche verdienen Beachtung:

Der hochgotische Verkündigungs-Altar in Mörlbach (Detail)

Ein herzzerreißend schöne Statue des Heiligen Stephanus (in der Hand die Steine, mit denen er getötet wurde)

Wächserne Votiv-Bilder von nützlichen Tieren in den Vitrinen
Musikalisch ebenso spektakulär könnte das musikalische Gastspiel des “ensemble oktopus” 14 Tage später (an Halloween) im BERG WERK werden. Kartenvorbestellungen bitte rechtzeitig unter: schad.kulturverein@gmx.de

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