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  • Andreas von Meyer zu Knonow

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Anneliese Doll, Ökumenische Kranken- u. Altenpflege

Am 3. Dezember berichten wir über Anneliese Doll, die sich bei der Ökumenische Kranken- und Altenpflege Aufkirchen/Berg am Starnberger See e.V. engagiert..

Anneliese Doll
 Anneliese Doll

Anneliese Doll  ist seit 2011 einer der Vorstände im Verein für Ökumenische Kranken- u. Altenpflege und dabei vorwiegend ehrenamtlich im Verein für Demenzkranke tätig. Voraussetzung dafür ist eine 40-stündige Basisschulung und der Nachweis von 4 Fortbildungen im Jahr.

Der Grund für diese Tätigkeit war, dass Anneliese Doll eine anspruchsvolle und äußerst verantwortungsvolle Aufgabe gesucht hatte. Respekt! Bereits während der Fortbildung wurde sie ins „kalte Wasser” geworfen und begann mit der Betreuung eines pflegebedürftigen Ehepaares. Zu den Aufgaben des Demenzhelfers gehört die engmaschige Zusammenarbeit mit den Angehörigen der Klienten, sowie das Betreuen der Klienten selbst. Einmal die Woche besucht Anneliese Doll ihre Klienten und beschäftigt sich 1-3 Stunden mit ihnen, wie z.B Spazierengehen,Vorlesen, Singen, Musikhören und die Rekonstruktion der Biographie. Der Verlauf der Krankheit kann zwar dadurch nicht aufgehalten werden, jedoch im günstigsten Fall stark verlangsamt und bewirken, dass der Klient auf der Stufe der Erkrankung bleibt. In diesen 1-3 Stunden werden Angehörige und 24-Stunden-Betreuer entlastet und finden Raum und Zeit für sich.

Außerdem achtet Anneliese Doll darauf, dass Angehörige die Krankheit ernst nehmen und begreifen, wann ein Klient welche Unterstützung nötig hat. Auch das Ausnutzen der Situation durch Angehörige, was leider vorkommen kann, muss verhindert und gegebenfalls gemeldet werden.

Neben dieser Tätigkeit ist Anneliese Doll seit 25 Jahren in der Pfarrei (Pfarrgemeinderat) tätig und im Caritaskreis. Dort engagiert sie sich z.B. in der Seniorenhilfe. Unterstützung erhält sie von ihrem Mann, Ludwig Doll, der Vorstand des Vereins der Aufkirchner Vereine ist.

Wenn sie sich etwas wünschen dürfte, dann wäre das mehr Aufmerksamkeit, Anerkennung und Wertschätzung von Seiten der Gemeinde . Wünsche und Anträge sollten ernst genommen werden, schließlich ist jeder Fall individuell. Außerdem wünscht sie sich dringend Nachwuchshelfer, die regelmäßig und dauerhaft dazu bereit sind sich zu engagieren und belastbar sind. Die Tätigkeit ist zwar erfüllend, fordert aber auch starke Nerven.