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  • Andreas von Meyer zu Knonow

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  • Christian Kalinke

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36 Jahre Rat

Mit einem kleinen feierlichen Essen im “Alten Wirt” hat der Gemeinderat sich von den ausgeschiedenen Gemeinderäten verabschiedet. Bürgermeister Monn dankte ihnen dafür, dass sie sich in den letzten Jahren als “Klagemauer und Blitzableiter” ehrenamtlich in den Dienst der Gemeinde und der Bürger gestellt hätten.


Der Bürgermeister dankt

Die scheidenden Gemeinderäte Wolfgang Adldinger (Grüne) und Andi Gastl-Pischetsrieder (CSU) erhielten für 8 bzw. 6 Jahre Gemeinderatsarbeit die Bürgermedaille in Silber überreicht. “Auf euren Rat möchte ich auch in Zukunft nicht verzichten”, versprach Bürgermeister Monn, “aber ihr könnt in Zukunft wieder beruhigt sagen: ‘Das hätte ich ganz anders gemacht!'”.

Dann wurde es fast etwas historisch: Denn nach unglaublichen 36 Jahren im Rat, davon allein 24 als einer der Stellvertretenden Bürgermeister, wurde Karl Brunnhuber von der SPD verabschiedet. Karl – bei der letzten Wahl noch “Stimmenkönig” – war diesmal nicht mehr angetreten.


“Immer loyal!” – die Bürgermedaille in Gold für Karl Brunnhuber

In seiner Abschiedsrede auf Karl mischte Rupert Monn auch einige eigene Erinnerungen: Zuerst begegnet sei man sich damals beim (für seine Goaßnmaß berühmten, Anm. d. QUH) “Xari” in Sibichhausen. Damals war Karl noch kein “Sozi”, sondern er trat für die “Julis”, die Jungen Liberalen, an, die ihm damals allerdings zu weit links gewesen seien, deshalb also SPD. Später kandidierte Karl zwei Mal als Bürgermeister und holte – gegen den späteren BGM Ücker – sogar 44,7%.

“Ganz spontan!” hatte auch Karl eine kleine Dankesrede vorbereitet. Er erinnerte sich, wie er damals als 20-jähriger Schüler plötzlich im Gemeinderat gesessen sei. Und während heute im Gemeinderat immer ein Konsens gefunden werden muss, war das damals egal: Die CSU regierte mit absoluter Mehrheit und musste auf keine Gegenstimmen hören. Auch an den “Krieg in der Berger CSU”, an den man sich im Anschluss erinnerte, sowie an das unvergessliche Erlebnis, wie Karl dabei sein musste, als Bürgermeister Ücker bei der 100-Jahr-Feier für Oskar Maria Graf mit einem Infarkt im Sitzungssaal zusammengebrochen war. (Sie finden die Geschichte auch im QUH-Blog: /?p=1252/ ).

Seinen Rücktritt begründete Karl damit, dass er sich selbst manchmal als “Fossil” vorgekommen sei, drohte aber – wie unlängst ein anderer verdienter Bayer: “Keine Angst, ich komme wieder.”

Die CSU schenkte Brunnhuber die Erinnerungen von Frank Josef Strauß.


Rotation á la Leoni: “Ein Gastl-Pischetsrieder muss immer im Rat sitzen!” Der Onkel (rechts) löst seinen Neffen als Gemeinderat ab, der vor 6 Jahren ihn ablöste.