Neues Einsatzfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Allmannshausen

Die FFW Allmannshausen darf sich über ein neues HLF 10 freuen – ein sogenanntes “Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug”. Am vergangenen Freitag wurde es in Empfang genommen, und der 2. Vereinsvorsitzende Sebastian Holzbauer schickte uns einen Bericht darüber. Danke!

Das neue HLF 10

Nach einer intensiven Planungs- und Beschaffungsphase dürfen wir uns nun über unser neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10) freuen. Grundlage für die Beschaffung war das bereits 2019 von den Kommandanten erarbeitete Fahrzeugkonzept für die Gemeinde Berg. Der Beschluss zur Anschaffung eines HLF 10 als Ersatz für unser LF 8/6 wurde im Rahmen dieser Konzeption gefasst. Der offizielle Planungsstart erfolgte mit der Gründung des Fahrzeugbeschaffungskreises am 07.03.2022. Nach der Ausschreibungsveröffentlichung am 15.01.2024 konnte das Fahrzeug schließlich am 10.04.2026 ausgeliefert werden. Mit großer Begeisterung und auch ein wenig Stolz konnten wir unser neues Fahrzeug am vergangenen Freitag feierlich in Empfang nehmen. Es ist darauf ausgelegt, uns für die nächsten rund 25 Jahre zuverlässig im Einsatz zu begleiten.

Unser bisheriges LF 8/6 auf MAN Allrad-Fahrgestell hat uns seit 1997 treue Dienste geleistet und war über viele Jahre ein verlässlicher Begleiter bei unzähligen Einsätzen. Umso deutlicher spürt man nun den enormen technischen Fortschritt, den unser neues Fahrzeug mit sich bringt.

Das neue HLF 10 ist auf dem neuesten Stand der Technik und bietet uns deutlich verbesserte Möglichkeiten für Einsätze aller Art. Dank Allradantrieb und Automatikgetriebe ist das Einsatzfahrzeug bestens für unsere Einsatzbedingungen geeignet. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen unter anderem ein 1600-Liter-Wassertank sowie die vollständige Umstellung unserer hydraulischen Rettungsgeräte auf moderne Akkutechnik. Insgesamt wurden neun akkubetriebene Geräte verladen. Zudem wurden viele neue Ausrüstungsgegenstände ergänzt, wie eine neue Wärmebildkamera und ein Mehrgasmessgerät, während bewährte Geräte aus dem alten Fahrzeug weiterhin genutzt werden. So konnten beispielsweise auch unsere Schleifkorbtrage sowie das bewährte Aggregat in die Beladung des neuen Fahrzeugs integriert werden.

Ein besonderes Augenmerk wurde auch auf die Sicherheit und Einsatzhygiene gelegt. So verfügt das Fahrzeug über ein Hygiene-Board mit fließendem Wasser und Desinfektionsmöglichkeiten, wodurch sich unsere Einsatzkräfte bereits an der Einsatzstelle reinigen können. Dies hilft, Schadstoffe nicht weiter zu verschleppen und erhöht den Schutz unserer Mannschaft deutlich. Zudem rüsten sich nun vier Atemschutzgeräteträger bereits vollständig in der Kabine aus. Ergänzt wird das Fahrzeug durch umlaufendes Arbeitslicht, einen elektropneumatischen Lichtmast sowie zusätzliche Transportmöglichkeiten durch Wechselcontainer, beispielsweise für Eisrettung, Hochwasserlagen, Waldbrand oder gebrauchte Schläuche.

Der Empfang in Allmannshausen

Die Planungs- und Beschaffungsphase wurde von vielen engagierten Mitgliedern begleitet und umfasste unzählige Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit des Beschaffungsteams. Ein besonderer Dank gilt allen, die an der Umsetzung dieses Projekts beteiligt waren, insbesondere:

  • unseren Kameraden: Robby Behrends, Richard Fischer, Moritz Gämmerler, Stefan Schwarz, Florian Steinsberger, Hans Georg Urban und Martin Doering
  • Philipp Gämmerler für die umfangreiche Dokumentation, Abstimmungen und Unterstützung bei den Abnahmen
  • der Gemeinde für die Unterstützung und die Bereitstellung der finanziellen Mittel für dieses wichtige Projekt (Gesamtkosten rund 535.000 €, abzüglich eines Zuschusses von rund 124.000 € durch die Regierung von Oberbayern)
  • dem Planungsbüro von Konrad Bischel für die Unterstützung bei der Ausschreibung
  • der Firma Lentner für die Umsetzung und den Aufbau des Fahrzeugs
  • allen weiteren Unterstützern, die zum Gelingen beigetragen haben

Abgeholt wurde das Fahrzeug bei der Firma Lentner in Hohenlinden. Die Überführung war für uns ein besonderes Ereignis: Zehn Kameraden machten sich auf den Weg. Die Ehre, das neue Fahrzeug nach Allmannshausen zu fahren, wurde unserem Gerätewart und Maschinisten Martin Doering zuteil.

Die feierliche Begrüßung im Ort war ein voller Erfolg. Zahlreiche Mitglieder unserer Feuerwehr sowie viele Bürgerinnen und Bürger waren anwesend, um das neue Fahrzeug willkommen zu heißen. Bei guter Stimmung, Grillfeuer und dem Anzapfen eines Fasses Bier wurde dieser besondere Moment gebührend gefeiert.

Das Interesse und die Begeisterung waren groß – nicht nur bei den aktiven Mitgliedern, sondern auch bei unserer Feuerwehrjugend, die das neue Fahrzeug mit leuchtenden Augen bestaunte.

Wir freuen uns sehr über diese wichtige Investition in unsere Einsatzfähigkeit und sind stolz, nun mit einem modernen und leistungsstarken Fahrzeug für die Sicherheit unserer Gemeinde sorgen zu können.

 

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18.4.: Ramadama

Nicht vergessen – heute, Samstag, ist es soweit!

In der Gemeinde wird wieder aufgeräumt: Bitte beteiligen Sie sich möglichst zahlreich beim Ramadama – es gibt viel zu finden!

 

 

Am 18. April trifft man sich wieder um 9 Uhr an den Feuerwehrhäusern in Allmannshausen, Berg, Farchach, Höhenrain und Kempfenhausen und zieht bis 12 Uhr los. Am besten Handschuhe mitbringen, wer möchte auch Warnweste und Greifzange. Säcke werden gestellt – und im Anschluss gibt es eine Brotzeit.

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Die letzte Sitzung des “alten” Gemeinderates

Schuldig sind wir Ihnen noch den Bericht von der letzten Gemeinderatssitzung jenseits dessen, wer geht und wer bleibt (den Bericht fanden Sie schon in der Nacht hier: https://quh-berg.de/nach-der-letzten-sitzung-des-alten-gemeinderates/)

Der Ratssaal nach einer Handvoll einstimmiger Beschlüsse in Bausachen

GR Ammer (QUH) fragte nach seinem Lieblingsthema: der Nachnutzung des neuen (natürlich des alten! Danke für den Hinweis) Rathauses und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der neue Gemeinderat da sofort und endlich eine Möglichkeit zur Zwischennutzung durch Berger Bürger und Vereine finden werde.

Außerdem hat die Feuerwehr Allmannshausen (Bericht folgt) ein neues Fahrzeug bekommen, und die neue Drehleiter wird am 17.5. eingeweiht und vorgestellt. Am Samstag ist überall Ramadama und am 23.4. findet (erstmals im neuen Rathaus und nicht im Wirtshaus die Bürgerversammlung (ohne Wasser, Brot und Bier??? Mal sehen!) statt.

Andi Hlavaty beklagte in seinem letzten Redebeitrag, dass es keiner der Berger Kandidaten in den Kreistag geschafft habe (obwohl es genug Kandidaten gab und die QUH eigens auf sie hingewiesen hatte). Scherzhaft fügte er an, dann könne man ja auch die millionenschwere Kreisumlage verweigern. Wir werden ihn vermissen (den Hlavaty, und nicht nur ihn).

Dann ging es um ein Haus im Außenbereich (die ehemalige  Gaststätte am alten Fußballplatz in Höhenrain, das zu einem 2-Parteien-Haus umgebaut werden soll. Der Gemeinderat war mehrheitlich dafür, allerdings ist zu erwarten, dass sein Einvernehmen vom Landratsamt wie beim letzten Mal schon ersetzt werden könnte. Neben einer weiteren einstimmigen Bausache ging es noch um den Bebauungsplan für das Schloss in Unterallmannshausen, wo „Wort des Lebens” hinter dem Schloss einen großen Saal und Schlafräume errichten will. Das Vorhaben ist seit dem genehmigten Aufstellungsbeschluss so gut wie unverändert.. Die Wandhöhe des Neubaus entspricht in der Höhenentwicklung den Seitenflügeln des alten Schlosses. Es gibt Renaurierung des Bachlaufes.Das Grundstück wird  “arrondiert und ordentlich hergerichtet”. Am  Schloss ändert sich äußerlich nichts. Innen wird es modernisiert. Insgesagt wird es  27 Betten mehr geben.

Der Bürgermeister fragte nach seinem Lieblingsthema, einer möglichen Sperrung der Straße durch einen Stempen. Dafür gäbe es Planentwürfe für Sperrung. Die Finanzierung des Vorhabens ist nicht gesichert, aber “WDL ist ein spendenfinanziertes Werk”. Man sei zuversichtlich mit Gottvertrauen. Parallel werden Gespräche mit dem Freistaat über eine längerfristige Pacht geführt. Jede andere Nutzung sei ausgeschlossen, wie uns versichert wurde.

Außerdem legte Sissi Fuchsenberger einen Abschlussbericht des Rechnungsprüfungsausschusses vor, der sich in der Wahlperiode 29 Mal getroffen hat und mit der Nachprüfung der Abschlüsse in der Doppik ist ins Jahr 2023 vorstoßen konnte. Bald ist man auch hier auf aktuellem Stand.

Für den vakanten Posten der Klimaschutzmanagerin haben sich erfreulich viele Bewerber:innen gemeldet. Es scheint ein begehrter Posten zu sein.

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