#dasistberg

Als die QUH vor über 20 Jahren verkündete, einen Wahlkampf im Internet führen zu wollen, erntete sie bei anderen Parteien bestenfalls ungläubiges Kopfschütteln, eher Hohn. Heute ist der QUH-Blog das wichtigste Informationsportal in der Gemeinde und eine Gruppierung oder Partei unglaubwürdig, wenn sie es nicht schafft, einen vernünftigen Internet-Auftritt hinzubekommen (und ja: da gibt es ein paar in Berg). Neben dem QUH-Blog gibt es inzwischen auch eine – von unserem Jüngsten, Cornelius Verenkotte, gestaltete – weitverästelte Instagram-Präsenz unter #dasistberg. Dieser Kanal hat über 1300 Follower. Ihnen erklärt unser “Corni” derzeit in mehreren Teilen die Wahlmodalitäten und stellt unsere 20 Kandidat:innen vor.  https://www.instagram.com/stories/highlights/17951315096935427/

https://www.instagram.com/dasistberg/

Die Vorstellung der QUH-Kandidaten geschieht von hinten (Listenplatz #20 Jokl Kaske) nach vorne (#1 Elke Link). Die Liste der QUH ist gut mit bekannten Berger Personen gefüllt. Allein auf den letzten drei Listenplätzen, die bisher vorgestellt wurden, finden sich bekannte Gesichter und erfahrene Lokalpolitiker:

#20 – Jokl Kaske, Gemeinderat a.D., ehem. Kulturbeauftragter, früher auch QUH-Vorsitzender

#19 – Ralf Grundmann, Ur-Berger, QUH-Schatzmeister

#18 – Harald Kalinke, QUH-Gemeinderat, QUH-Mitbegründer, ehem. QUH-Vize, Unternehmer

Es sind noch 51 Tage bis zur Wahl. Und etwas konventionelle Werbung machen wir auch … aber die Laternenmasten bleiben von uns frei.

Unser einziges Plakat … hängt – jede Woche neu – an der Bushaltestelle in Berg

Kommentieren (0)

Das heiß ersehnte Sport- und Funktionsgebäude des MTV Berg wächst

In unmittelbarer Nähe des neuen Berger Rathauses wuchs in den letzten Wochen ein weiterer Neubau heran – ein reines Holzhaus: das Sport- und Funktionsgebäude des MTV Berg. Es wird die Geschätsstelle beherbergen, für die Sporttreibenden wird es einen Mehrzweckraum mit Sportboden und Sprossenwand geben, dazu ein Schiedsrichter-/Trainerzimmer, eine barrierefreie Dusche und Toilette, zwei mal zwei Umkleiden mit jeweils dazwischenliegenden Duschen, eine kleine Küche und im Obergeschoß eine Hausmeisterwohnung mit Balkon, die, ebenso wie die neue Geschäftsstelle, nur über eine Außentreppe zugänglich ist.

MTV Berg Vorsitzender Andreas Hlavaty freut sich

Die reinen Baukosten für das Gebäude betragen 1,7 Mio €, dazu kommen etwa 10 % sonstige Kosten für  Erschließung, Bauüberwachung und Innenausstattung. Die Gemeinde trägt 1,345 Mio € dazu bei, aufgeteilt in eine feste Zuwendung und in ein Darlehen für die Wohnung, das über die Mieteinnahmen zurückerstattet wird. Der BLSV hat eine Förderung von 200T € gewährt, ebenfall aufgeteilt in einen Zuschuss und ein Darlehen. Der Eigenanteil für den MTV Berg, der etwa 1400 Mitglieder hat, liegt bei etwa 200T €. Die endgültige Fertigstellung ist für den Sommer zu erwarten.

Da noch etwa 50T € für das Mobiliar und die Küchenausstattung gebraucht werden, wird, sobald das Gebäude zu besichtigen ist, ein Spendenaufruf folgen.

Ein weiteres Projekt ist noch geplant: Derzeit werden Angebote für eine PV-Anlage auf dem Dach eingeholt. Außerdem wird geprüft, ob eine aufgeständerte PV-Anlage auf dem Parkplatz, ähnlich wie beim FSV Höhenrain, zu realisieren und wirtschaftlich wäre.

Hier wird zukünftig die Geschäftsstelle zu finden sein

Die 90 qm große Hausmeisterwohnung

Die Hausmeisterwohnung besteht aus zwei Bädern, drei kleinen Schlafzimmern und einem großen Wohn-/Essbereich mit Speisekammer und Balkon.

Der Mehrzweckraum mit Sportboden (120 qm)

Ein langersehntes Herzensprojekt des Vorsitzenden Andreas Hlavaty wird nun Realität. Aus Dankbarkeit gegenüber dem großzügigen Spender Paul Huber – er war lange Jahre 2. Vorsitzender des MTV Berg, ermöglichte das Einheimischenmodell am Huberfeld und unterstützte konsequent den MTV Berg, indem er zum Beispiel das Grundstück für die Anlage am Lohacker zur Verfügung stellte – regte Andi Hlavaty nun bei der Gemeinde an, den asphalierten Teil des Weges, der zu dem Gebäude führt, in “Paul-Huber-Weg” umzubenennen. Der unbefestigte Weg, der in den Wald führt, soll weiterhin Hüterloh heißen.

Kommentieren (0)

Neues aus dem Gemeinderat: die erste Sitzung des neuen Jahres

Die erste Sitzung des neuen Jahres fand am Dienstag, den 13. Januar, statt – es war schon die zweite Sitzung im neuen Rathaus. Ob es der neue Sitzungssaal war, der am heutigen Abend all das Publikum anzog, oder die Tagesordnung – wie dem auch sei, die Besucherränge waren voll besetzt, es mussten sogar noch Stühle dazugestellt werden. Gesichtet wurden Vereinsmitglieder, Bauwerber, Anwärter auf einen Platz im neuen Gemeinderat oder gar den Bürgermeisterstuhl.

Da während der staden Zeit nichts Wesentliches passiert war, hatte der Bürgermeister nichts zu berichten, sondern nur Termine bekanntzugeben:

  • 15.1. Ökumenischer Neujahresempfang im Katharina-von-Bora-Haus
  • 20.1. Einweihung des neuen Rathauses (für geladene Gäste)
  • 23.1. Tag der offenen Tür im neuen Rathaus
  • 31.1. Konzert Maxi Pongratz im Ratssaal

Dann die Jahreshauptversammlungen der Feuerwehren:

  • 16.1. Allmannshausen
  • 23.1. Höhenrain
  • 30.1. Berg

und für den 23.4. ist die nächste Bürgerversammlung geplant.

Henne oder Ei? Henne!

Weiter ging es mit den Anfragen aus dem Gemeinderat: Harald Kalinke (QUH) klagte darüber, dass die neuen Stromkästen an äußerst unpassenden Stellen aufgestellt würden – zum Beispiel direkt vor der neuen Skulptur “Unity” von Pal Svenson.

Zwischen Bachhausen und Farchach

Oder zwischen Bachhausen und Farchach auf der grünen Wiese oder vor der eigenes neu gestalteten Stützmauer in der Grafstraße. Ob die Standorte, die sicherlich benötigt würden, nicht im Vorfeld abgesprochen werden könnten. Bürgermeister Steigenberger klärte ihn zunächst darüber auf, dass der Verteiler am Huberfeld schon viel früher dort stand als das Kunstwerk – ingesamt aber müsse das Stromnetz ausgebaut werden, und das seien nun eben die Nebenerscheinungen. Die Gemeinde bekomme die Infos erst zwei Wochen  vor der Errichtung – dann sei die Planung schon beendet. Man werde das aber thematisieren. Werner Streitberger (SPD) fügte noch hinzu, dass die Kästen teilweise an gefährlichen Stellen stünden und die Verkehrssicherheit beeinträchtigten.

Georg Brandl (CSU) war zu Ohren gekommen, dass es bei dem Bau der PV-Anlage am Bauhof Probleme mit der Statik gebe. Der Bürgermeister antwortete, er sei aktuell über keine Probleme (die es bei der Schule durchaus gebe) informiert, wolle aber bei der EGF nachfragen.

Dann folgte laut Werner Streitberger eine “Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für den Gemeinderat” seitens des Landratsamts. Zum dritten Mal wurde – jedesmal etwas abgeändert – ein Bauantrag für einen Hof am Unteren Lüßbach eingereicht. Obwohl er im Außenbereich liegt und das Vorhaben nicht privilegiert ist, hatte der Gemeinderat dem Vorhaben bereits zwei Mal zugestimmt, nur damit es dann vom Landratsamt abgelehnt wurde. Der gesamte Gemeinderat – ohne den Bürgermeister, der sich natürlich hinter die nach BauGB urteilende Verwaltung stellte – stimmte für Teilabriss und Renovierung, samt der Dacherhöhung um 0,80 – 1 Meter (die wegen der üblichen Raumhöhen und der Vorschriften für die Dämmung nötig ist).

Der Gasthof Die Post

Im nächsten Tagesordnungspunkt wurde die Seele der Gemeinde behandelt, der Gasthof Die Post. Bekanntermaßen sucht der Eigentümer Andreas Gröber nach einer Möglichkeit, mit dem Gebäude wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Nachdem der letzte Vorschlag im vergangenen Jahr  – die Errichtung einer Tagespflegeeinrichtung mit Seniorenwohnungen, der Gastrobereich sollte weiterhin öffentlich sein und bestehen bleiben – im Rat keine Zustimmung fand, legte der Bauwerber nun drei Varianten für einen Abriss mit Neubau vor. Für zwei davon schlug das Baumamt positive Beschlüsse vor. Eine Variante sah einen Neubau an derselben Stelle vor, eine weitere eine Verschiebung (zum Teil in den Außenbereich), eine dritte zwei Baukörper. Florian Zeitler (BG) sagte dazu bedauernd: “Erst kommt das Kreuz vom König, und dann kommt gleich die Post. Ein Abriss geht gar nicht.” Er schlug vor, auf Herrn Gröber zuzugehen und womöglich gemeinsam Investoren zu suchen. Was der Gemeinderat will, wurde lange zuvor schon klar formuliert – man möchte das Ensemble in der Aufkirchner Dorfmitte erhalten, man möchte eine funktionierende Dorfwirtschaft und  dazu noch den Saal behalten. Aber wie realisieren, nachdem das Gasthaus derzeit monatlich Verluste macht? Falls sich der Gemeinderat dafür entscheiden sollte, die Beschlussvorschläge abzulehnen, bliebe die Möglichkeit, eine angestrebte Lösung über einen Bebauungsplan zu fixieren, so der Bürgermeister. Bisher sei nur die Rede davon gewesen, die Verluste durch den Verkauf von Wohnraum zu  kompensieren. Harald Kalinke schlug vor, den Vorbescheidsantrag abzulehnen und mit Andi Gröber an einem gesonderten Termin zu sprechen, um eine einvernehmliche Lösung zu finden. Und so kam es auch – die Vorbescheidsanfragen wurden einstimmig negativ beurteilt, der Bürgermeister versprach, einen Termin zu vereinbaren.

Ebenfalls einstimmig wurde der Bebauungsplan “Ortsmitte Mörlbach” als Satzung beschlossen.

Und noch einmal einstimmig wurde Johannes Voits Vortrag über den vorhabenbezogenen Bebauungsplan für den neuen Sitz der Firma Oberrieder in der Allmannshauser Straße gegenüber dem Fides-Gebäude in Aufhausen beschlossen. Die Planung sieht drei Häuser mit eingeschossigen Zwischenbauten (diese mit “intensiv” zu begrünenden Flachdächern)  vor – eines für kleine Wohnungen für Mitarbeiter, den Firmensitz mit der Verwaltung und eine Lagerhalle zur Oberlandstraße hin. Das leicht abfallende Gelände wird durch die Gebäudehöhe nachgebildet, die Häuser laufen entsprechend am Ortstrand aus und werden etwas niedriger. Schön und wichtig und lange überfällig, dass die Firma Oberrieder damit nun einen Platz in der Gemeinde gefunden hat!

Ein Beschluss war noch nötig: Der Gemeinderat hatte in der Haushaltssitzung Wohlwollen signalisiert für einen Antrag des FSV Höhenrain, des TC Berg und des EC Höhenrain auf Förderung im Rahmen der sog. Sportmilliarde. Dafür wurde nun ein eigener Beschluss des Gemeinderats verlangt. Die drei Vereine beantragen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung für diverse Renovierungen, Maßnahmen und Vorhaben (Heizung, Beleuchtung, Sportanlagen etc.) eine Zuwendung von 45% (524.925,00 €) der Bemessungsgrundlage (1.166.500,00 €), der kommunale Eigenanteil liegt bei 55% (641.575,00 €)  Falls die Förderung zugesagt wird, muss neu gerechnet werden – was können die Vereine leisten, was kann die Gemeinde – als frewillige Leistung – dazugeben. Die Mindestsumme der abzurufenden Fördermittel liegt bei 250.000 €.

Und wo erfahren Sie das alles täglich? –

Kommentieren (0)

Neujahrsempfang, Kino, Wein und Gesang … das Dorf als Treffpunkt

Neujahrsempfang, Kino, Wein und Gesang ... das Dorf als Treffpunkt
Morgen ist die erste Gemeinderatssitzung des Jahres. Es stehen viele Bauanträge auf der Tagesordnung. Politik bleibt allerdings nicht auf den Ratssaal beschränkt. Wenn Wirtschaften (Kramerfeicht, Auf der Lüften) und Läden (Drogerie Höck) schließen, ist das Dorfleben in Gefahr. Vereine tun das ihrige dagegen. Die Kultur (Musik, Kino, Ausstellungen) ist eine weiterlesen...

Kommentieren (0)

Letzter Drücker FDP

Letzter Drücker FDP
Buchstäblich auf den “letzten Drücker” hat die FDP noch eine Liste und sogar einen Bürgermeisterkandidaten für die Berger Kommunalwahl aufgestellt. Bis heute 18 Uhr war dafür Zeit und anscheinend hat es die FDP wirklich noch geschafft, für die 20 Plätze 8 Kandidaten und Kandidatinnen zusammenzuholen.  Als Spitzenkandiddat (und Bürgermeisterkandidat!) tritt weiterlesen...

Kommentieren (6)