Noch mehr Kunst: nah – fern


Marie Basten fuhr Zug

“nah – fern” lautet der Titel einer Ausstellungsreihe in der Schalterhalle des historischen Starnberger Bahnhofs, die schon seit einem Jahr mit monatlich wechselnden Kunstwerken erfolgreich läuft. Kuratiert wird sie Katharina Kreye, Ulrike Prusseit und Ursula Steglich-Schaupp.

In diesem Monat steht die Ausstellung unter dem Motto “Streckenabschnitt”, und es stellt eine Bergerin dort aus. Es hat sie zwar mittlerweile durch ihr Studium erst nach Kassel und nun nach Berlin verschlagen, aber sie ist immer noch öfter in Berg anzutreffen, zum Beispiel wenn sie ihre Mutter Juschi Bannaski besucht. Marie Basten ist 27 Jahre alt, und sie stellt derzeit in Starnberg ihre Abschlussarbeit des Studiums der visuellen Kommunikation vor. Wahrnehmung in der Bewegung ist ihr Thema – sie hat in Trickfilmen Eindrücke von einer Zugfahrt durch Litauen verarbeitet, die sie auf gemalte Schwarz-Weiß-Bilder projiziert, Augenblicksaufnahmen vorbeiziehender Landschaften und Gebäude.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 2. März und ist nur Freitag bis Sonntag von 14- 18 Uhr geöffnet.