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Neues aus dem Gemeinderat: die Sitzung vom 14.1.2025

Ein Schloss und zwei Bebauungspläne – um mehr ging es im öffentlichen Teil der heutigen Sitzung nicht. Nichtsdestotrotz waren sämtliche Plätze in den Zuschauerreihen besetzt, bis Wolfgang Reiser am Ende ganz alleine dasaß.

Zu klein, zu alt: Schloss Unterallmannshausen, das denkmalgeschützte “Freizeitschloss” von “Wort des Lebens”

Die meisten Zuhörer kamen von Wort des Lebens. Nachdem im Juni 2021 bereits eine Vorstellung der neuen Pläne –  damals coronabedingt noch im Saal des Gasthofs Die Post – ERfolgt, aber nicht weiter VERfolgt worden war,  wurde heute ein neuer Anlauf genommen. An der Situation hat sich nichts geändert – Schloss Unterallmannshausen, das “gelbe Schloss”, wie Gesamtleiter Marco Seeba es ausdrückte, muss saniert werden. Seit 1969 bietet WDL dort Jugendfreizeiten in 31 Zimmern mit 170 Betten an, dazu gibt es hinter dem Schloss noch den “Kuhpalast” mit 250 Plätzen und den Salon mit 25 Plätzen.

Der “Kuhpalast” hinter dem Schloss

Der Plan: Die Zimmer im Schloss sollen – Benchmark – auf den Standard von Jugendherbergen (Gruppenzimmer mit eigenen Sanitärräumen) gebracht werden, in einem neuen Gebäude hinter dem Schloss sollen Veranstaltungen möglich und Mitarbeitende untergebracht werden. Statt eines Flachdachbaus ist nun – in Abstimmung mit dem Kreisbaumeister, der Unteren Naturschutzbehörde und dem Landesamt für Denkmalschutz – ein längliches Gebäude mit holzverkleideter Fassade und flach geneigtem Satteldach vorgesehen.

Rechtsanwalt Josef Geislinger von Seufert Rechtsanwälte stellte im Anschluss klar: Die Gebäude liegen im Außenbereich und im Landschaftsschutzgebiet  daher ist eine Baueitplanung nicht möglich – außer die Behörden sind zu einer Befreiung bereit. Was sie wohl – Stand jetzt – wären: Es gab grünes Licht bei der Abstimmung mit den Behörden.

Architekt Michael Maier erklärte das Bauvorhaben anhand von Visualisierungen. Der kleine Teich soll renaturiert werden, das Gelände wird eingefriedet.  Langfristig ist geplant, auch den Beachvolleyballplatz auf eigenem Gelände untergebracht werden.

Geht das alles? Natürlich prasselten Fragen auf die drei Herren herein – hier eine Zusammenfassung der Antworten:

Der derzeitige Pachtvertrag läuft bis 2029 plus 3 Jahre mit “Aussicht auf längere Nutzung”. Es gibt – nach einer zwischenzeitlichen Kündigung – einen neuen Mietvertrag zur Nutzung eines Teilbereichs des ehemaligen Schauergeländes. Die Finanzierung ist bisher nicht gesichert – “Wir sind ein Spendenwerk” – an den Freundeskreis will man erst herantreten, wenn eine konkrete Perspektive da ist.

Um planerische und finanzielle Risiken – und auch eine Bauruine – auszuschließen, riet der Anwalt zu einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit Durchführungsvertrag – dabei muss sich der Vorhabenträger verpflichten, das Vorhaben durchzuführen und auch in der Lage dazu zu sein.

Im öffentlichen Teil gab es keine Beschlussfassung jenseits der Kenntnisnahme.

Damit wurde schon ein Großteil der Zuschauerplätze wieder frei. Manuela Skorka, Inhaberin des Planungsbüros Skorka, war eigens gekommen, um die geringfügigen Änderungen am Bebauungsplan Nr. 64 “Seeuferbereich Kempfenhausen – Unterberg” Teil 1 nach Anregungen nach der 2. Auslegung darzustellen. Es wird nun eine eingeschränkte erneute öffentliche Auslegung geben. Abwägung und Auslegung wurden einstimmig beschlossen.

Und damit blieb nur noch der Reiser Wolfi im Zuschauerraum sitzen – die 2. Änderung des Bebauungsplans Nr. 50 “Mörlbach-Kuglfeld”

Das Hauptgebäude der Firma Reiser Simulation and Training

Ebenfalls einstimmig wurden auch hier die Abwägung und die Durchführung einer “zweiten eingeschränkten erneuten öffentlichen Auslegung und Behördenbeteiligung” beschlossen.

Und dann wurden die Türen zugemacht, und es ging in den nicht-öffentlichen Teil.

Ach ja, es fehlen noch die Bekanntgaben zu Beginn: Die Gemeinde wird im Bereich des Alten Schulhauses und am Kreuzweg Baumfällungen durchführen, weil die Standsicherheit gefährdet ist.

Und am 27.3. findet die nächste Bürgerversammlung im Gasthof Die Post statt – schon mal vormerken!