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  • Andreas von Meyer zu Knonow

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Na denn prost!

Komasaufen, Bingedrinking, Flatrateparties – auch im Starnberger und
Wolfratshauser Raum werden die Kinder und Jugendlichen immer jünger, die mit
Alkoholvergiftung im Krankenhaus landen. Alkohol und Nikotin gehören immer
früher dazu. Doch wo genau liegt die Grenze zwischen Genuss und Sucht,
zwischen Gewohnheit und Missbrauch? Welche Rolle spielen Familie und
Peergroup?

Ein Zweiterteam von Condrobs e.V. Starnberg informierte gestern Abend einen – leider viel zu kleinen – Kreis von Jugendvertretern aus Berg über Möglichkeiten der Suchtprävention bei Jugendlichen. GR Anke Sokolowski (FDP) hatte in ihrer Funktion als Jugendbeauftragte dazu eingeladen.

Wie immer wird es dann interessant, wenn es konkret wird. So zeigte sich
schnell, wie hilflos Veranstalter von großen Parties, Eltern,
Verantwortliche in Vereinen sich häufig fühlen: Was mache ich, wenn ein
18jähriger einem Minderjährigen die Cocktails kauft? Darf ich auf der
Wintergaudi Rucksäcke kontrollieren? Wie kommt mein Kind von einer Party in Kempfenhausen heim nach Höhenrain? Was steht eigentlich genau im Jugendschutzgesetz? Recht auf Rausch oder staatlicher Eingriff?

Im Lauf der letzten 50 Jahre wurden diverse Methoden angewendet, um junge Menschen von verbotenen Substanzen fernzuhalten: Tabuisierung,
Abschreckung, detaillierte Aufklärung. Heute setzt man auf Suchtprävention, die bereits im Kindergarten beginnt. Es gilt, Risikokompetenz zu entwickeln – in unserer gesellschaftlichen Realität wäre es eine Illusion zu glauben, man könne Kinder und Jugendliche von allen Übeln dieser Welt abschirmen. Ziel sollte es also sein, Risiken zu bewältigen statt ihnen aus dem Weg zu gehen.

Kleine Schritte, die auf der Veranstaltung angeboten wurden:

– Es besteht die Möglichkeit, als Verein oder im Zusammenschluss mit anderen Jugendorganisationen Seminare mit Condrobs-Mitarbeitern zu veranstalten, inklusive Gesprächsschulung für Bezugspersonen. Frau Sokolowski wies ausdrücklich darauf hin, dass die Gemeinde Berg immerhin 10.000 € für Jugendarbeit in den Haushalt gestellt hat.

– Für Großveranstaltungen hat das Landratsamt Starnberg das Gütesiegel “5 aus 7” eingeführt – eine Checkliste für Organisatoren.
Flyer und Antrag finden Sie zum Herunterladen auf dieser Seite:
http://kjr.starnberg.org/serviceseite/services/guetesiegel.htm

– Wie der Fußballjugendtrainer Siegmund Grzyb-Friedrich zu Recht anmerkte, gibt es in ganz Berg keinen Aufenthaltsort speziell für Jugendliche. Frau Sokolowksi meinte, das läge in erster Linie an der dezentralen Struktur der Gemeinde. Wir meinen, dass Initiativen nicht genügend unterstützt werden (Kinderspielplätze schon – aber was war mit der Skaterbahn? Gibt es Übungsräume für Bands? Einen Basketballkorb?). Wo ist ein Forum für Ideen?

– Dann gibt es im Juli noch die Aktion “Zeit für Helden”:
http://www.zeitfuerhelden.de – viele Anmeldungen kamen noch nicht, wie den Zeitungen zu entnehmen war.

Am schwierigsten wird es wie immer sein, die Jugendlichen ohne erhobenen Zeigefinger zu erreichen. Angebote zu machen, die angenommen werden. Ideen zu verwirklichen, die von unten kommen statt von oben…