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  • Christian Kalinke

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Klaus Staeck – die Ausstellung (geänderte Öffnungszeiten)

ACHTUNG: Wegen guter Wetterlage und Publikumsinteresse öffnet die Ausstellung am Samstag und Sonntag schon um 14 Uhr. Am Samstag wird um 20 Uhr der Dokumentarfilm “Die Kunst findet nicht im Saale statt” über Klaus Staeck gezeigt, den QUH-Gemeinderat Andreas Ammer gedreht hat (Eintritt frei). Dafür schließt die Ausstellung am Sonntag schon um 18 Uhr. Und damit zum Bericht:

Am Donnerstag wurde im Berger Marstall die große Klaus Staeck-Ausstellung mit mehr als 100 Exponaten eröffnet. Die QUH-Vorsitzende Elke Link eröffnete die Ausstellung mit dem Hinweis, dass es sich um eine wahrhaft “überparteiliche” Ausstellung handle. Die QUH hatte organisiert, die SPD einige Exponate aus ihrem Archiv sowie Plakatständer beigesteuert und auch die CSU sei beteiligt, “allerdings nur als Thema der Plakate”.

Elke Link eröffnete die Ausstellung (Foto: Jörn Kachelriess)

Dann verlas Elke ein persönliches Grußwort von Klaus Staeck, dessen Gesundheit leider ein geplantes Kommen nicht zugelassen hatte:

Klaus Staeck in seinem Heidelberger Büro

Grußwort zur Ausstellung in Berg von Klaus Staeck

“Es gibt Berufe, die enden nie. Mehr als ein halbes Jahrhundert mache ich nun schon Plakate und Postkarten und auch der Eintritt ins neunte Lebensjahrzehnt verspricht mir alles andere als einen Ruhestand. Mein Leitspruch „Nichts ist erledigt!“ hält mich in Trab, lässt mich die Welt mit Ungeduld betrachten und immer wieder den Versuch unternehmen, ihre Widersprüche sichtbar und anschaulich zu machen. Deshalb wurde ich Satiriker. Diesen Job wird man nie mehr los.

Und es gibt wahrlich wenig Anlass, sich zurückzulehnen und der drohenden Klimakatastrophe, dem Entstehen immer neuer Konfliktherde und den Gefahren, denen Demokratie und Menschenrechte weltweit ausgesetzt sind, tatenlos zu begegnen.

Die Kunst kann keine politischen Entscheidungen ersetzen. Aber sie kann im besten Falle die Richtung weisen, vor Irrtümern bewahren, Gegenbilder schaffen, die aus der oft als bedrückend empfundenen Realität hinausführen, dem Prinzip Hoffnung Farbe und Gestalt geben, dem Prinzip Verantwortung ein verlässliches Fundament bereiten.

Wenn Sie / wenn ihr von meinen Plakatmotiven angeregt werden solltet, es selbst einmal zu versuchen, wie Bilder und Texte miteinander in Beziehung treten können, wenn scheinbar sichere Sachverhalte auf den Kopf gestellt werden, damit man neu über die Dinge nachdenken kann, dann hat diese Ausstellung der QUH schon ihren Zweck erfüllt.

Ich wünsche euch anregende, kritische Gespräche über meine für die nächsten Generationen aufs Plakat gebrachten Denkanstöße.

Euer Klaus Staeck”

Blick in die Ausstellung

Klaus Staeck wurde vertreten von seinem langjährigen Freund Johano Strasser, der im launigen Gespräch mit Andreas Ammer von Staecks politischen Leistungen (wie er beitrug, den Eintritt Deutschlands in den Irak-Krieg zu verhindern) und auch seinem moralischen Rigorismus berichtete (wie er sich einmal beschwerte, dass der Fernseher im Hause Strasser in Assenhausen bei einem Besuch nur auf “Standby” ausgeschaltet war).

QUH-Gemeinderat und Filmemacher Andreas Ammer & Staeck-Freund und Schriftsteller Johano Strasser im Podiumsgespräch (Foto: Kai Stiepel)

Der meistgehörte Satz im Publikum war übrigens: “Erstaunlich, wie aktuell die Ausstellung ist und wie wenig sich an den Missständen, die die Plakate anprangern, verändert hat.”

Noch einmal die geänderten Öffnungszeiten:

  • Samstag 2.11. 14 bis 20 Uhr
  • Samstag 20 Uhr Filmvorführung im Obergeschoss des Marstalls
  • Sonntag 3.11. 14 bis 18 Uhr / Eintritt immer frei